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Gut gerechnet

Was kostet die Altbau-Sanierung?

Sanierungen im Altbau überschreiten ihr Budget nicht zufällig, sondern systematisch: Was hinter der Wand steckt, sieht man erst, wenn die Wand offen ist. Dieser Rechner addiert deshalb nicht nur die Gewerke, sondern verlangt einen Puffer, dessen Höhe am Baujahr hängt – und sagt dir, womit du bei dieser Bauzeit sonst noch rechnen musst.

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Berechnet auf gutgerechnet.de · https://gutgerechnet.de/rechner/altbau-renovierung/

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m²

Wird für den Quadratmeterpreis gebraucht – die Zahl, mit der sich Angebote überhaupt erst vergleichen lassen.

Fläche unklar? Bei Dachschrägen zählt nicht jeder Quadratmeter voll. Hier ausrechnen

Bestimmt zweierlei: wie viel Reserve die Rechnung verlangt, und womit an Schadstoffen und Substanzproblemen zu rechnen ist. Beides steht unten im Ergebnis.

€

Der Betrag, der für die Sanierung zur Verfügung steht – zusätzlich zum Kaufpreis und zu den Kaufnebenkosten.

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Wärmeerzeuger, Heizkörper oder Flächenheizung, Leitungen, Hydraulik, Inbetriebnahme.

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Startwert, kein Angebot – die Spanne ist enorm: eine neue Gastherme im Bestand liegt bei 10.000 bis 15.000 €, eine Wärmepumpe samt größerer Heizflächen bei 25.000 bis 40.000 €.

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Einschließlich Einbau, Innen- und Außenanschluss, Fensterbänken und Entsorgung der alten Elemente.

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Startwert, kein Angebot: Je Fenster sind 800 bis 1.500 € üblich, ein Haus mit fünfzehn Fenstern und zwei Außentüren landet damit bei 15.000 bis 25.000 €. Denkmalschutz mit Sprossen oder Sonderformen liegt darüber.

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In Häusern vor 1980 fast immer eine Komplettmaßnahme: neue Verteilung, neue Leitungen, ausreichend Stromkreise, Fehlerstromschutzschalter.

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Alte Installationen ohne Schutzleiter sind nicht nachrüstbar, sondern nur ersetzbar. Startwert, kein Angebot: 100 bis 150 € je m² Wohnfläche sind eine gängige Größenordnung.

Genauer rechnen7 weitere Angaben

Die vier Gewerke, die nicht bei jeder Sanierung anfallen, dazu die drei Stellschrauben am Ende: Eigenleistung, Förderung und der Puffer. Der Puffer ist der wichtigste Wert dieses Bereichs – er entscheidet, ob die Rechnung realistisch ist oder nur schön.

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Eindeckung, Lattung, Unterspannbahn, gegebenenfalls Dachstuhl und Gauben, immer inklusive Gerüst.

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Größenordnung: 150 bis 250 € je m² Dachfläche, mit Gauben und Dachfenstern mehr. Das Dach entscheidet über alles darunter: Solange es undicht ist, ist jede Innensanierung verlorenes Geld.

€

Fassade, oberste Geschossdecke oder Dachschräge, Kellerdecke.

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Größenordnung: Fassadendämmung 150 bis 250 € je m² Fassade, die oberste Geschossdecke dagegen nur 30 bis 60 € je m² – sie ist fast immer die günstigste Maßnahme je eingesparter Kilowattstunde. Reihenfolge beachten: Dämmung vor Heizung, sonst wird der Wärmeerzeuger für einen Bedarf ausgelegt, den es nach der Dämmung nicht mehr gibt – und eine zu große Heizung läuft dauerhaft ineffizient.

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Für alle Bäder zusammen. Enthält Abbruch, Leitungen, Abdichtung, Fliesen, Sanitärobjekte.

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Größenordnung: 15.000 bis 25.000 € für ein Bad von 8 bis 10 m², ein Gäste-WC 5.000 bis 8.000 €. Im Altbau kommt fast immer die Erneuerung der Fallleitungen dazu – und die betrifft alle Geschosse, nicht nur das eigene.

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Estrich, Bodenbeläge, Innentüren, Putz, Anstrich. Größenordnung: 150 bis 300 € je m² Wohnfläche, je nach Material.

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Der Posten kommt am Ende und fällt deshalb am häufigsten aus dem Budget.

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Was du dir an Handwerkerkosten sparst, weil du es selbst machst – realistisch geschätzt. Sinnvoll bei Abbruch, Malerarbeiten und Bodenbelägen.

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Nicht bei Elektrik, Gas und Abdichtung: Dort verlangt der Gesetzgeber oder die Versicherung eine Fachfirma, und ein Fehler fällt erst auf, wenn es brennt oder schimmelt. Material zahlst du weiterhin selbst.

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Bewusst ohne Vorbelegung: Förderprogramme und Sätze ändern sich zu oft, als dass eine Zahl hier zuverlässig wäre. Trag ein, was dir tatsächlich zugesagt wurde.

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Wichtig bei allen Programmen: Der Antrag muss vor Auftragsvergabe gestellt sein – wer erst beauftragt und dann beantragt, bekommt nichts.

%

Aufschlag auf alle Gewerke. Der Vorschlag folgt dem Baujahr oben – von 15 % für Häuser ab 1995 bis 30 % für alles vor 1949.

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Änderst du das Baujahr, wandert dieser Wert mit. Trägst du selbst etwas ein, bleibt deine Zahl stehen – und das Ergebnis sagt dir, was wir stattdessen ansetzen würden.

Je genauer du die Felder ausfüllst, desto genauer wird das Ergebnis.

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Dazu passt ein Vergleich

Ratenkredit vergleichenWenn die Summe nicht aus der Rücklage kommt, entscheidet der Zinssatz über die Gesamtkosten.

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Warum Altbausanierungen ihr Budget sprengen

Es liegt selten daran, dass die Angebote falsch waren. Es liegt daran, dass sie sich auf das bezogen, was man sehen konnte.

Ein Handwerker kalkuliert, was er vorfindet. Er sieht eine Wand, keinen Wandaufbau. Er sieht einen Bodenbelag, nicht den Estrich darunter und schon gar nicht, ob die Balkenlage darunter trocken ist. Sobald die erste Wand offen ist, kommen Dinge zum Vorschein, die vorher niemand kalkulieren konnte: eine feuchte Ecke, eine Leitung ohne Schutzleiter, ein tragender Balken mit Schädlingsbefall, ein Schornstein, der nicht mehr zulässig ist.

Deshalb steht in diesem Rechner ein Puffer, und deshalb ist er kein optionaler Sicherheitszuschlag. Er ist der Teil der Rechnung, der bei einer Altbausanierung nach aller Erfahrung gebraucht wird – die Frage ist nicht ob, sondern wofür.

Seine Höhe hängt am Baujahr, weil die Zahl der Unbekannten daran hängt. Ein Haus von 2005 hat dokumentierte Installationen, definierte Bauteilaufbauten und eine Dämmung nach damaliger Verordnung. Ein Haus von 1910 hat drei Generationen von Umbauten hinter sich, von denen keiner dokumentiert ist, und die Sanierung aus den 1970ern ist oft das größere Problem als die Substanz von 1910.

Der praktische Rat daraus: Kürze niemals den Puffer, damit die Zahl ins Budget passt. Das ist der einzige Posten der ganzen Rechnung, dessen Streichung garantiert nichts spart.

Häufige Fragen

Warum sind die voreingestellten Preise so grob?

Weil jede genauere Zahl an dieser Stelle gelogen wäre. Sanierungskosten hängen an Zustand, Region, Ausstattung und Auftragslage – zwischen einem gut erhaltenen Haus von 1990 und einem Fachwerkhaus von 1900 liegt bei gleicher Fläche leicht der Faktor drei. Wir könnten eine schöne Zahl ausgeben, aber sie hätte keinen Bezug zu deinem Haus. Die Vorbelegungen sind deshalb ausdrücklich Startwerte für ein Haus mittlerer Größe, damit der Rechner beim ersten Öffnen etwas zeigt. Belastbar wird die Rechnung, sobald du sie durch echte Angebote ersetzt – drei je Gewerk, schriftlich, mit klar beschriebenem Leistungsumfang.

Wie viel Puffer ist wirklich nötig?

Unser Ansatz staffelt ihn nach Bauzeit: 15 Prozent ab Baujahr 1995, 20 Prozent für 1979 bis 1994, 25 Prozent für 1949 bis 1978 und 30 Prozent für alles davor. Das ist keine Norm, sondern begründet mit der Zahl der Unbekannten: Je älter das Haus, desto mehr undokumentierte Umbauten, desto weniger verlässlich der sichtbare Zustand. Zwei Dinge senken den nötigen Puffer wirklich – ein Bausachverständiger vor dem Kauf und eine Sanierung in klar getrennten Abschnitten, bei der man nach jedem Abschnitt neu kalkuliert. Was den Puffer nicht senkt, ist der Wunsch, dass es billiger wird.

Lohnt sich Eigenleistung?

Bei den richtigen Gewerken ja, deutlich. Abbruch und Entrümpelung, Malerarbeiten, Bodenbeläge, Aufräumen: viel Zeit, wenig Haftungsrisiko, spürbare Ersparnis bei den Lohnkosten. Die Grenze verläuft dort, wo Fehler erst später sichtbar werden. Elektroinstallation und Gasleitungen gehören schon von Gesetzes wegen in Fachhand, Abdichtungen faktisch auch – einen Abdichtungsfehler bemerkst du am Schimmel, und dann ist der Aufbau darüber ebenfalls hinüber. Rechne außerdem mit deiner Zeit: Eigenleistung an Abenden und Wochenenden verlängert die Bauzeit erheblich. Wenn parallel Miete läuft oder Bauzeitzinsen anfallen, ist der Vorteil schnell aufgezehrt. Und prüfe, ob deine Bauherrenhaftpflicht Eigenleistung abdeckt.

Was ist mit Fördermitteln?

Das Feld dafür steht bewusst ohne Vorbelegung. Förderprogramme, Sätze und Bedingungen ändern sich häufiger, als eine Zahl hier zuverlässig sein könnte – wir würden dir sonst mit einer veralteten Angabe eine Finanzierung schönrechnen. Trag ein, was dir tatsächlich zugesagt wurde. Eine Regel gilt bei praktisch allen Programmen und kostet regelmäßig Geld, wenn man sie nicht kennt: Der Antrag muss vor der Auftragsvergabe gestellt sein. Wer den Handwerker beauftragt und danach den Antrag stellt, bekommt nichts – auch dann nicht, wenn alle inhaltlichen Voraussetzungen erfüllt wären. Für die meisten Programme muss außerdem ein Energieberater eingebunden werden.

Muss ich nach dem Hauskauf zwingend sanieren?

Eine allgemeine Sanierungspflicht gibt es nicht – wohl aber zwei klar umrissene Nachrüstpflichten, beide mit derselben Zweijahresfrist ab Eigentumsübergang. Nach § 35 des Gebäudemodernisierungsgesetzes muss die oberste Geschossdecke über beheizten Räumen so gedämmt sein, dass sie 0,24 W/(m²K) nicht überschreitet; stattdessen darf auch das Dach darüber gedämmt sein. Bei einem Wohngebäude mit nicht mehr als zwei Wohnungen, in dem der Eigentümer am 1. Februar 2002 selbst eine Wohnung bewohnt hat, trifft die Pflicht erst den neuen Eigentümer nach einem Eigentümerwechsel – mit zwei Jahren Frist ab Eigentumsübergang. Sie entfällt, wenn sich der Aufwand durch die Einsparung nicht in angemessener Zeit erwirtschaften lässt. Die zweite Pflicht steht in § 69: Ungedämmte Heizungs- und Warmwasserleitungen in unbeheizten Räumen – meist im Keller – müssen nachträglich gedämmt werden, ebenfalls binnen zwei Jahren und mit derselben Ausnahme bei technischer Unmöglichkeit oder fehlender Wirtschaftlichkeit. Sie kostet am wenigsten und wird deshalb am häufigsten übersehen. Wichtig für die Planung: Fassade, Kellerdecke und Fenster sind von keiner der beiden erfasst, und das Betriebsverbot für Heizkessel ab 30 Jahren ist inzwischen weggefallen. Viele Ratgeber im Netz führen es noch.

Sollte ich lieber abreißen und neu bauen?

Diese Frage lässt sich nicht mit einem Rechner beantworten, aber die Zahl oben ist der Einstieg dazu. Vergleiche die Sanierungskosten je Quadratmeter mit dem, was ein Neubau in deiner Region kostet. Kommen beide in dieselbe Größenordnung, gehört die Frage ernsthaft auf den Tisch. Dagegen stehen Dinge, die in keiner Rechnung auftauchen: Ein Altbau steht oft auf einem Grundstück, das heute so nicht mehr bebaut werden dürfte – Grenzabstände, Geschosszahl und Kubatur sind im Bestand geschützt, beim Neubau nicht. Dazu kommen Abbruch- und Entsorgungskosten, bei Schadstoffen erheblich, sowie mögliche Denkmalschutzauflagen. Vor so einer Entscheidung ist ein Architekt das Geld wert.

Die Reihenfolge, die Geld spart

Bei einer Sanierung entscheidet die Reihenfolge über den Preis, und zwar deutlicher als die Wahl der Handwerker. Drei Regeln haben den größten …

Bei einer Sanierung entscheidet die Reihenfolge über den Preis, und zwar deutlicher als die Wahl der Handwerker. Drei Regeln haben den größten Effekt.

Erstens: von außen nach innen. Solange das Dach undicht oder die Fassade durchfeuchtet ist, ist jede Arbeit im Inneren gefährdet. Ein frisch verlegter Boden unter einem undichten Dach ist kein Boden, sondern ein Termin für den nächsten Handwerker. Dach, Fassade und Fenster kommen zuerst, danach das Innere.

Zweitens: Dämmung vor Heizung. Die Heizlast eines Hauses sinkt durch eine Dämmung erheblich – oft um ein Drittel und mehr. Wer den Wärmeerzeuger vorher kauft, hat anschließend ein zu großes Gerät. Es taktet, verschleißt schneller und arbeitet dauerhaft außerhalb seines besten Wirkungsgrads. Bei einer Wärmepumpe wiegt der Fehler doppelt, weil ihre Wirtschaftlichkeit ohnehin an niedrigen Vorlauftemperaturen hängt. Wenn die alte Heizung nicht mehr durchhält, ist eine Übergangslösung günstiger als zwanzig Jahre mit einem überdimensionierten Gerät.

Drittens: Elektrik und Sanitär vor Putz und Boden. Beides läuft in der Wand und unter dem Estrich. Wer erst verputzt und dann feststellt, dass die Steckdosen nicht reichen, macht beides zweimal. Diese Regel klingt selbstverständlich und wird trotzdem regelmäßig gebrochen, weil die Elektrik das unsichtbare Gewerk ist – man sieht nicht, wofür man zahlt, und schiebt es deshalb.

Alles zusammen: Dach, Fassade, Fenster, dann Dämmung, dann Elektrik und Sanitär in der Wand, dann Heizung nach neu bestimmter Heizlast, dann Putz, Estrich, Böden, zuletzt Malerarbeiten und Bäder-Feinausbau.

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Rechenweg offen

Jeder Zwischenwert steht rechts unter „Mehr Details". Nichts ist eine Blackbox.

Quellen verlinkt

Jede Zahl, die von außen kommt, steht mit ihrer Fundstelle da.

Grenzen benannt

Wie genau die Rechnung ist und wo sie aufhört zu gelten, steht dabei.

Was am Baujahr hängt – außer Geld

Manche Baujahre bringen ein Thema mit, das keine Kostenfrage ist, sondern eine …

Manche Baujahre bringen ein Thema mit, das keine Kostenfrage ist, sondern eine Gesundheitsfrage.

Asbest wurde in Deutschland erst 1993 verboten. Bis dahin steckte er in weit mehr Bauteilen, als die meisten erwarten: in Bodenbelägen und deren Kleber, in Fliesenklebern, in Fassaden- und Dachplatten, in Dichtschnüren an Öfen, in Nachtspeicherheizgeräten, in Blumenkästen. Solange das Material fest gebunden und unbeschädigt ist, geht davon in der Regel keine Gefahr aus. Gefährlich wird es beim Bearbeiten – Bohren, Flexen, Abschlagen, Aufreißen. Genau das passiert bei jeder Sanierung.

Daraus folgt eine klare Reihenfolge: erst prüfen lassen, dann abbrechen. Nicht umgekehrt. Aufgewirbelte Fasern lassen sich nicht zurückholen, und die gesundheitlichen Folgen zeigen sich mit Jahrzehnten Verzögerung. Das eigenmächtige Entfernen asbesthaltiger Materialien ist nach Gefahrstoffrecht unzulässig; das ist kein Formalismus, sondern der Grund, warum Fachfirmen mit Unterdruckhaltung und Schutzausrüstung arbeiten. Auch für die Kalkulation ist das relevant: Die Entsorgung kostet ein Vielfaches gewöhnlichen Bauschutts und steht in keinem Standardangebot.

Bleirohre in der Trinkwasserinstallation waren bis in die 1970er üblich. Blei geht ins Wasser über, besonders wenn es länger in der Leitung steht, und ist vor allem für Säuglinge und Schwangere ein Problem. Ob welche verbaut sind, lässt sich einfach erkennen: Bleirohre sind weich, mattgrau, verlaufen oft in weichen Bögen und klingen beim Anschlagen dumpf statt hell. Im Zweifel hilft eine Wasseranalyse.

Alte Mineralwolle aus der Zeit vor 1996 gilt als möglicherweise krebserzeugend, weil die damaligen Fasern lungengängig waren. Neue Mineralwolle ist es nicht. Beim Ausbau alter Dämmung gehören deshalb Schutzmaßnahmen dazu.

Diese Hinweise gelten dem Baujahr, nicht deinem Haus. Ob und was tatsächlich verbaut ist, klärt nur eine Untersuchung vor Ort – und die ist vor dem Kauf besser aufgehoben als danach.

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Jede Zahl, die von außen kommt, steht mit ihrer Fundstelle da.

Grenzen benannt

Wie genau die Rechnung ist und wo sie aufhört zu gelten, steht dabei.

Worauf diese Rechnung beruht

2 Grundlagen dieses Rechners, jede nachzulesen bei der Stelle, die sie herausgibt. Wir denken uns nichts aus – du kannst alles nachprüfen.

Wofür diese Rechnung gilt

Der Geltungsbereich und die Fälle, in denen die Zahl oben nicht zutrifft.

  • Die Vorbelegungen sind Startwerte für ein Haus mittlerer Größe – belastbar wird die Rechnung erst mit drei Angeboten je Gewerk.
  • Der Puffer ist keine Verhandlungsmasse. Er deckt ab, was erst hinter der geöffneten Wand sichtbar wird.
  • Reihenfolge beachten: Dach vor Innenausbau, Dämmung vor Heizung, Elektrik vor Putz.
  • Bei Baujahren vor 1993 gehört eine Schadstoffprüfung vor den Abbruch, nicht danach.
  • Nach einem Eigentümerwechsel bleiben zwei Jahre, um die oberste Geschossdecke auf 0,24 W/(m²K) zu bringen (§ 35 GModG).
  • Kaufpreis, Kaufnebenkosten, Architektenhonorar und Ersatzwohnraum während der Bauzeit sind nicht enthalten.
  • Förderanträge müssen vor der Auftragsvergabe gestellt sein – danach ist der Anspruch weg.

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Fehlt dir eine Einstellung?

Wenn dieser Rechner eine Angabe nicht kennt, die für dich wichtig wäre, schreib es mir. Solche Hinweise sind der Grund, warum die Rechner besser werden – ich baue sie ein, wenn sie am Ergebnis wirklich etwas ändern.

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