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Gut gerechnet

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Bauen & Kaufen

Beim Haus scheitert selten der Kaufpreis, sondern das, was danebensteht: Nebenkosten, die keine Bank finanziert, und Sanierungen, die im Altbau selten beim ersten Angebot bleiben.

Der Kaufpreis ist die kleinste Unbekannte

Beim Kaufen und Bauen ist der Kaufpreis die Zahl, über die alle reden, und die kleinste Unbekannte. Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und gegebenenfalls Maklerprovision kommen obendrauf und müssen aus Eigenkapital bezahlt werden – Banken finanzieren sie in der Regel nicht mit. Wer diese Summe erst beim Notartermin ausrechnet, steht mit einer Lücke da, für die es keine schnelle Lösung gibt.

Bei Bestandsimmobilien kommt die zweite Unbekannte dazu: der Zustand. Was eine Sanierung kostet, hängt weniger am Quadratmeterpreis als an der Reihenfolge. Wer die Fenster vor der Dämmung tauscht, zahlt zweimal. Wer die Heizung vor der Hülle erneuert, legt sie zu groß aus. Und das Baujahr sagt mehr über die zu erwartenden Überraschungen als jedes Exposé.

Die dritte Zahl, über die selten jemand nachdenkt, ist die Wohnfläche selbst. Sie wird nach der Wohnflächenverordnung berechnet, und Dachschrägen, Balkone und Keller zählen darin unterschiedlich – oder gar nicht. Weicht die tatsächliche Fläche um mehr als zehn Prozent von der vereinbarten ab, hat das handfeste Folgen.

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