Wärmepumpe statt Gasheizung: die ehrliche Rechnung
Ob sich eine Wärmepumpe rechnet, entscheidet eine einzige Zahl: die Jahresarbeitszahl. Sie sagt, wie viel Wärme das Gerät aus einer Kilowattstunde Strom macht – und sie hängt nicht am Fabrikat, sondern daran, wie heiß dein Heizwasser sein muss. Deshalb fragt dieser Rechner zuerst nach deinen Heizkörpern und rechnet mit Werten aus dem echten Betrieb statt aus dem Prüfstand.
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Wenn du sie nicht kennst: An der alten Heizung steht die eingestellte Vorlauftemperatur; ein guter Anhaltspunkt ist auch, ob die Heizkörper an kalten Tagen heiß oder nur handwarm werden. Faustregel: Fußbodenheizung 35 °C, nachträglich vergrößerte Heizkörper 45 °C, normale Heizkörper im Bestand 55 °C, alte kleine Rippenheizkörper 65 °C.
Steht auf deiner Jahresabrechnung – die genaueste Zahl, die du für diese Rechnung haben kannst, weil sie dein Haus, dein Wetter und dein Heizverhalten schon enthält.
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Bei Öl: Liter mal 10 ergibt ungefähr die Kilowattstunden. Wenn Warmwasser über dieselbe Anlage läuft, ist es in der Zahl bereits enthalten.
Der Arbeitspreis aus deinem Vertrag, inklusive CO₂-Abgabe. Der BDEW nennt für 2026 im Mittel 11,1 ct/kWh bei 20.000 kWh Jahresverbrauch.
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Den Grundpreis lassen wir außen vor: Er fällt bei beiden Heizarten an und würde das Ergebnis nur verschieben, ohne es zu verändern. In der BDEW-Zahl von 11,1 ct steckt er anteilig noch drin, der reine Arbeitspreis liegt also etwas darunter – die Voreinstellung ist damit eher großzügig gegenüber der Gasheizung als gegenüber der Wärmepumpe.
Der Arbeitspreis deines Wärmepumpentarifs – meist 22 bis 28 ct/kWh, normaler Haushaltsstrom rund 35 ct.
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Die günstigen Tarife setzen meist einen getrennten Zähler voraus und die Bereitschaft, dass der Netzbetreiber die Anlage zu Spitzenzeiten kurz drosseln darf. Ohne Sondertarif rechnest du mit deinem normalen Haushaltsstrompreis, und das Ergebnis fällt deutlich schlechter aus. Den Grundpreis lassen wir wie beim Gas aussen vor – er fällt bei beiden Heizarten an.
Nicht der volle Preis der Wärmepumpe, sondern der Unterschied.
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Größenordnung: Eine Wärmepumpe im Bestand kostet 25.000 bis 40.000 €, eine neue Gasheizung 10.000 bis 15.000 € – der Unterschied liegt damit meist zwischen 15.000 und 25.000 €. Wenn die alte Heizung ohnehin ersetzt werden muss, ist die neue Gasheizung die ehrliche Vergleichsgröße – nicht „nichts tun". Rechne alles mit, was nur wegen der Wärmepumpe anfällt: größere Heizkörper, Pufferspeicher, Elektroanschluss, Fundament, Schallschutz.
Genauer rechnen6 weitere Angaben
Sechs Angaben, die das Ergebnis deutlich verschieben. Die beiden Preissteigerungen sind dabei die eigentlichen Unbekannten: Der Unterschied zwischen ihnen entscheidet über die Amortisation stärker als jede technische Größe.
Nur ausfüllen, wenn du eine belastbare Zahl hast – etwa aus einer Auslegung durch den Fachbetrieb oder aus einem vergleichbaren Gebäude.
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Alles über 0 hat Vorrang vor dem Wert aus der Vorlauftemperatur. Vorsicht bei Herstellerangaben: Der COP aus dem Datenblatt wird unter Prüfbedingungen gemessen und liegt regelmäßig deutlich über dem, was die Anlage im Jahresmittel schafft.
Aus dem Gas wird nicht zu 100 % Wärme – ein Teil geht durch den Schornstein.
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Brennwertgeräte erreichen etwa 90 bis 95 %, ältere Niedertemperaturkessel eher 80 bis 85 %, alte Konstanttemperaturkessel noch weniger. Der Wert bestimmt, wie viel Wärme dein Haus tatsächlich braucht – und damit, wie viel die Wärmepumpe liefern muss.
Bewusst ohne Vorbelegung: Förderprogramme und Sätze ändern sich zu häufig, als dass eine Zahl hier zuverlässig wäre – wir würden dir sonst eine Investition schönrechnen.
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Trag ein, was dir zugesagt wurde. Bei praktisch allen Programmen gilt: erst beantragen, dann beauftragen.
Der wichtigste Unsicherheitsfaktor der ganzen Rechnung – niemand kennt ihn.
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Voreingestellt sind 4 %, also mehr als die allgemeine Teuerung von rund 2 %, weil auf fossile Brennstoffe zusätzlich ein steigender CO₂-Preis wirkt. Wer vorsichtig rechnen will, setzt ihn auf denselben Wert wie den Strom und sieht, ob die Rechnung dann noch aufgeht.
Voreingestellt sind 2 % – die allgemeine Teuerung.
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Strom trägt keinen CO₂-Preis und wird zunehmend aus Quellen erzeugt, deren Brennstoff nichts kostet; deshalb wird er hier vorsichtiger fortgeschrieben als Gas. Wer beide Felder gleichsetzt, rechnet für die Wärmepumpe bewusst ungünstig.
Wärmepumpen halten typischerweise 15 bis 20 Jahre, Gasheizungen ähnlich lang.
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Ein Zeitraum von 20 Jahren ist deshalb die übliche Bezugsgröße – wer länger rechnet, unterstellt eine Lebensdauer, die das Gerät womöglich nicht erreicht.
Je genauer du die Felder ausfüllst, desto genauer wird das Ergebnis.
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Die eine Zahl, an der alles hängt
Eine Wärmepumpe erzeugt keine Wärme, sie transportiert sie – aus der Außenluft oder dem Erdreich ins Haus. Wie viel Strom sie dafür braucht, sagt die Jahresarbeitszahl: das Verhältnis von abgegebener Wärme zu aufgenommenem Strom über ein ganzes Jahr. Bei einer Arbeitszahl von 3 werden aus einer Kilowattstunde Strom drei Kilowattstunden Wärme.
Daraus folgt eine Faustformel, die die Frage nach den laufenden Kosten beantwortet: Die Jahresarbeitszahl muss größer sein als das Verhältnis von Strompreis zu Gaspreis, mal dem Nutzungsgrad deiner alten Heizung. Kostet Strom 28 Cent und Gas 11 Cent, ist das Verhältnis 2,55 – bei einem Brennwertkessel mit 90 Prozent liegt die Schwelle damit bei 2,29.
Der Nutzungsgrad gehört dazu und wird fast überall weggelassen, auch hier bis August 2026. Der Grund ist anschaulich: Ein Teil des Gases geht durch den Schornstein. Auf deiner Gasrechnung stehen 20.000 Kilowattstunden, im Haus ankommen tun 18.000 – und nur die muss die Wärmepumpe liefern. Wer den Nutzungsgrad wegkürzt, rechnet die Wärmepumpe systematisch schlechter, als sie ist. Bei einem alten Kessel mit 80 Prozent sinkt die nötige Arbeitszahl sogar auf 1,87.
Den konkreten Schwellenwert für deine Zahlen zeigt der Rechenweg oben als eigenen Schritt.
Und jetzt der Punkt, an dem die meisten Rechner im Netz schönfärben: Die Arbeitszahl hängt kaum am Gerät, sondern fast vollständig daran, wie heiß das Heizwasser werden muss. Physikalisch ist das zwingend – je größer der Temperaturunterschied zwischen Wärmequelle und Vorlauf, desto mehr Arbeit muss der Verdichter leisten. Eine Fußbodenheizung mit 35 Grad erreicht im Jahresmittel gute 4 bis 4,5. Alte, klein dimensionierte Rippenheizkörper, die 65 Grad brauchen, drücken dieselbe Anlage auf 2,4.
Zwischen diesen beiden Fällen liegt der Unterschied zwischen einer Investition, die sich in zwölf Jahren trägt, und einer, die sich nie trägt. Deshalb steht die Vorlauftemperatur in diesem Rechner ganz oben und nicht unter „weitere Angaben".
Häufige Fragen
Warum rechnet ihr mit einer niedrigeren Arbeitszahl als andere Rechner?
Weil viele Rechner den COP aus dem Herstellerdatenblatt verwenden. Der wird unter definierten Prüfbedingungen gemessen – typischerweise bei 7 Grad Außentemperatur und 35 Grad Vorlauf – und sagt wenig darüber aus, was die Anlage im Januar bei minus fünf Grad und 55 Grad Vorlauf leistet. Die Jahresarbeitszahl mittelt über das ganze Jahr, einschließlich der kalten Tage, an denen der meiste Verbrauch anfällt, und einschließlich Abtauzyklen und Hilfsenergie. Sie liegt deshalb systematisch unter dem COP. Die hier hinterlegten Werte stammen aus dem Feldtest des Fraunhofer ISE und sind überschreibbar: Wenn dir ein Fachbetrieb eine Auslegung für dein Haus gerechnet hat, trag dessen Zahl unter „Genauer rechnen" ein.
Ich habe eine Ölheizung – kann ich den Rechner trotzdem nutzen?
Ja. Rechne deinen Ölverbrauch in Kilowattstunden um: Ein Liter Heizöl entspricht ungefähr 10 Kilowattstunden, 2.000 Liter im Jahr sind also rund 20.000 Kilowattstunden. Den Preis rechnest du entsprechend um – kostet der Liter 1,10 Euro, sind das etwa 11 Cent je Kilowattstunde. Beim Nutzungsgrad gilt dasselbe wie beim Gas: Brennwertgeräte erreichen 90 bis 95 Prozent, ältere Kessel deutlich weniger. Alles Weitere rechnet sich identisch, denn für die Wärmepumpe ist nur entscheidend, wie viel Wärme dein Haus braucht.
Was ist mit dem Warmwasser?
Es ist in der Rechnung enthalten, wenn deine bisherige Anlage auch das Warmwasser macht – dann steckt es schon im Gasverbrauch auf deiner Abrechnung. Ein Hinweis zur Genauigkeit: Warmwasser braucht ganzjährig etwa 50 bis 60 Grad, also mehr als die Heizung an milden Tagen. Die Arbeitszahl fällt für diesen Anteil deshalb schlechter aus als für das Heizen, und in einem gut gedämmten Haus mit niedriger Heizvorlauftemperatur kann Warmwasser sogar der ungünstigere Teil werden. Bei den hier hinterlegten Erfahrungswerten ist das im Jahresmittel bereits berücksichtigt. Wer separat rechnen will, braucht eine Auslegung vom Fachbetrieb.
Lohnt sich eine Erdwärmepumpe mehr als eine Luftwärmepumpe?
Im Betrieb ja, in der Anschaffung nicht. Das Erdreich ist im Winter deutlich wärmer als die Außenluft, und weil die Arbeitszahl am Temperaturunterschied hängt, erreichen Erdwärmepumpen bei gleicher Vorlauftemperatur spürbar bessere Werte – im Feldtest des Fraunhofer ISE lagen 13 Anlagen mit Erdsonde zwischen 3,6 und 5,4, während die 49 Luft-Wasser-Anlagen im Mittel 3,4 erreichten. Das ist rund eine ganze Stufe. Dem stehen Bohrung oder Flächenkollektor gegenüber, die die Investition erheblich erhöhen und außerdem genehmigungspflichtig sind; in Wasserschutzgebieten geht es teils gar nicht. Wenn du eine Erdwärmepumpe prüfst, trag die bessere Arbeitszahl unter „Genauer rechnen" ein und erhöhe gleichzeitig die Mehrkosten. Der Rechner zeigt dir dann, ob der bessere Betrieb die teurere Anschaffung trägt.
Der Rechner sagt „lohnt sich nicht" – heißt das, ich soll bei Gas bleiben?
Es heißt: Bei diesen Zahlen trägt sich die Investition finanziell nicht. Das ist eine Rechnung, keine Empfehlung. Drei Dinge gehören daneben. Erstens die Reihenfolge: Meist ist die Antwort „noch nicht" statt „nie" – wer erst die Vorlauftemperatur senkt, bekommt eine andere Rechnung. Zweitens die Annahmen: Die Amortisation hängt stark daran, wie sich Gas- und Strompreis zueinander entwickeln, und das weiß niemand. Drittens Gründe, die in keiner Rechnung stehen – Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen, die Frage, wie lange sich ein Gasanschluss noch wirtschaftlich betreiben lässt, oder schlicht die eigene Haltung dazu. Wir liefern die Zahl und sagen ehrlich, wenn sie ungünstig ist. Die Gewichtung bleibt bei dir.
Warum die Reihenfolge über die Rechnung entscheidet
Wenn die Zahl oben ungünstig ausfällt, ist die richtige Schlussfolgerung selten „keine Wärmepumpe", sondern „noch …
Wenn die Zahl oben ungünstig ausfällt, ist die richtige Schlussfolgerung selten „keine Wärmepumpe", sondern „noch nicht".
Die Vorlauftemperatur ist keine Eigenschaft des Hauses, sondern das Ergebnis aus Wärmebedarf und Heizfläche. Wird die Heizfläche größer oder der Bedarf kleiner, sinkt sie. Beides lässt sich beeinflussen, und die Wege unterscheiden sich stark im Preis.
Der günstigste ist fast immer, in den kritischen Räumen größere Heizkörper einzubauen. Meist sind es nur zwei oder drei Räume, die im Winter die hohe Vorlauftemperatur erzwingen – die übrigen kämen längst mit weniger aus. Ein Fachbetrieb ermittelt das über die Heizlastberechnung. Größere Heizkörper kosten einen Bruchteil einer Fußbodenheizung und wirken auf dieselbe Größe.
Der zweite Weg ist die Gebäudehülle. Eine gedämmte oberste Geschossdecke, neue Fenster, eine gedämmte Kellerdecke: Jede Maßnahme senkt den Wärmebedarf und damit die nötige Vorlauftemperatur. Der Nebeneffekt ist doppelt, weil auch die Heizlast sinkt und die Wärmepumpe kleiner ausfallen kann.
Der dritte ist die Flächenheizung – wirksam, aber teuer und mit erheblichem Eingriff verbunden. Sie lohnt sich vor allem dann, wenn ohnehin der Boden heraus muss.
Was in jedem Fall dazugehört, ist der hydraulische Abgleich. Ohne ihn bekommen einzelne Räume zu viel und andere zu wenig Wärme, und die Regelung muss die Vorlauftemperatur anheben, bis auch der schlechteste Raum warm wird. Das kostet Arbeitszahl. Bei einer Gasheizung fällt das kaum auf, bei einer Wärmepumpe direkt aufs Konto.
Rechnet live mit
Kein Knopf, kein Warten. Jede Änderung wirkt sofort.
Rechenweg offen
Jeder Zwischenwert steht rechts unter „Mehr Details". Nichts ist eine Blackbox.
Quellen verlinkt
Jede Zahl, die von außen kommt, steht mit ihrer Fundstelle da.
Grenzen benannt
Wie genau die Rechnung ist und wo sie aufhört zu gelten, steht dabei.
Was diese Rechnung nicht enthält
Drei Dinge fehlen bewusst, und alle drei können die Entscheidung kippen – in beide …
Drei Dinge fehlen bewusst, und alle drei können die Entscheidung kippen – in beide Richtungen.
Photovoltaik. Wer eine Anlage auf dem Dach hat, bezieht einen Teil des Wärmepumpenstroms zum Preis von null. Das verschiebt die Rechnung erheblich. Allerdings nicht gleichmäßig: Der Wärmebedarf ist im Dezember am höchsten und der Solarertrag am niedrigsten. Über das Jahr deckt eine typische Anlage einen spürbaren, aber keinen dominierenden Teil des Heizstroms. Wer beides plant, sollte es zusammen rechnen lassen statt nacheinander.
Der Wert der Unabhängigkeit. Eine Gasheizung bindet an einen Brennstoff, dessen Preis von Weltmarkt und Politik abhängt und auf den ein steigender CO₂-Preis wirkt. Dazu kommt ein Effekt, der oft übersehen wird: Wenn immer mehr Haushalte das Gasnetz verlassen, verteilen sich dessen Fixkosten auf immer weniger Anschlüsse. Der reine Arbeitspreis erzählt davon noch nichts. Wer das für wahrscheinlich hält, darf mit einer höheren Gaspreissteigerung rechnen – das Feld dafür steht unter „Genauer rechnen".
Die Gegenrichtung: Risiken der Wärmepumpe. Sie ist technisch anspruchsvoller als ein Gaskessel. Eine schlecht ausgelegte oder falsch eingestellte Anlage erreicht ihre Arbeitszahl nicht, und der Unterschied landet direkt auf der Stromrechnung. Luft-Wasser-Geräte machen Geräusche, was bei enger Bebauung ein Thema ist. Und die versprochene Arbeitszahl setzt einen hydraulischen Abgleich voraus, den nicht jeder Betrieb sauber macht.
Was dieser Rechner ausdrücklich nicht tut, ist dir sagen, was du kaufen sollst. Er liefert die Rechnung dahinter und sagt auch dann „lohnt sich nicht", wenn die Zahlen das hergeben. Die Entscheidung bleibt deine.
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Wie genau die Rechnung ist und wo sie aufhört zu gelten, steht dabei.
Worauf diese Rechnung beruht
3 Grundlagen dieses Rechners, jede nachzulesen bei der Stelle, die sie herausgibt. Wir denken uns nichts aus – du kannst alles nachprüfen.
- DIN EN 12831DIN Media (Herausgeber der DIN-Normen)Normtexte – kostenpflichtig, Titel und Umfang frei einsehbar
- Fraunhofer ISE – Feldtest „WP-QS im Bestand"Gemessene Jahresarbeitszahlen von Wärmepumpen in Bestandsgebäuden, Auswertungsjahr 2024
- ZIV – Bundesverband des SchornsteinfegerhandwerksZuständigkeit bei Feuerstätten und luftabsaugenden Anlagen
Wofür diese Rechnung gilt
Der Geltungsbereich und die Fälle, in denen die Zahl oben nicht zutrifft.
- Die Jahresarbeitszahl ist der entscheidende Wert – sie hängt an der Vorlauftemperatur, nicht am Fabrikat.
- Herstellerangaben (COP) werden unter Prüfbedingungen gemessen und liegen regelmäßig über dem Jahresmittel.
- Die Faustformel lautet: Im Betrieb wird es günstiger, wenn die Jahresarbeitszahl über dem Verhältnis von Strom- zu Gaspreis mal dem Nutzungsgrad der alten Heizung liegt – bei 28 ct, 11 ct und 90 % also über 2,29. Ohne den Nutzungsgrad rechnet man die Wärmepumpe zu schlecht.
- Verglichen wird mit einer neuen Gasheizung, nicht mit „nichts tun" – wenn die alte Anlage ohnehin ersetzt werden muss.
- Die Preissteigerungen sind Annahmen, keine Prognosen. Rechne einmal mit gleichen Werten für Gas und Strom.
- Ein hydraulischer Abgleich ist Voraussetzung für die angesetzte Arbeitszahl, keine Zusatzleistung.
- Grundpreise, Wartung und Schornsteinfeger sind nicht enthalten; sie fallen bei beiden Heizarten an.
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