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Gut gerechnet

Stromverbrauch-Rechner

Ein alter Kühlschrank kann im Jahr mehr Strom kosten, als ein neuer in der Anschaffung. Trag ein, was dein Gerät zieht und wie lange es läuft – du siehst die Jahreskosten und ob sich ein Austausch rechnet.

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Berechnet auf gutgerechnet.de · https://gutgerechnet.de/rechner/stromverbrauch/

Deine Angaben

W

Steht auf dem Typenschild oder im Handbuch. Genauer wird es mit einem Messgerät für die Steckdose – gerade bei Geräten, die takten.

h

Wie lange das Gerät am Tag eingeschaltet ist – bei einem Kühlschrank also 24 Stunden. Dass sein Kompressor dabei nur zeitweise läuft, berücksichtigt das Feld darunter.

Der häufigste Fehler beim Schätzen: Ein Kühlschrank ist 24 Stunden an, sein Kompressor läuft aber nur etwa ein Drittel der Zeit.

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Geräte ohne Thermostat – Lampen, Router, Fernseher, Pumpen – laufen durchgehend; dort bleibt es bei der ersten Auswahl.

Tage

An wie vielen Tagen im Jahr das Gerät überhaupt in Betrieb ist. Ganzjährig laufende Geräte wie Kühlschrank oder Router: 365 Tage.

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Ein Ventilator oder ein Heizlüfter kommt je nach Wetter auf 60 bis 100 Tage, eine Poolpumpe auf die Länge der Badesaison.

W

Was das Gerät zieht, wenn es „aus" ist. Bei Fernsehern, Konsolen und Netzteilen oft 0,5 bis 5 W – rund um die Uhr.

€/kWh

Steht auf deiner Jahresabrechnung unter „Arbeitspreis". Gemeint ist der Arbeitspreis; der Grundpreis gehört nicht dazu, den zahlst du unabhängig davon.

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Voreingestellt sind 0,35 €/kWh als Orientierung für Haushaltsstrom; mit einem älteren Vertrag zahlst du oft weniger.

W

Nur ausfüllen, wenn du einen Austausch prüfen willst; 0 lässt den Vergleich weg.

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Die Leistungsaufnahme des neuen Geräts steht in seinem Datenblatt oder auf dem Typenschild. Bei Kühl- und Waschgeräten nennt das Energielabel stattdessen den Jahresverbrauch – dann rechnest du besser mit diesem Wert direkt.

€

Der Kaufpreis des sparsameren Geräts. Nur nötig, wenn du wissen willst, nach wie vielen Jahren sich der Austausch rechnet.

Genauer rechnen2 weitere Angaben

Zeitraum und Preissteigerung entscheiden darüber, ob sich ein Austausch trägt – der Zeitraum ist dabei die Frage, wie lange du das Gerät überhaupt noch nutzen willst.

%/Jahr

Wirkt auf die Hochrechnung über mehrere Jahre. Der langjährige Durchschnitt liegt bei 2 bis 3 %.

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Wer vorsichtig rechnen will, trägt 0 ein.

Jahre

Wie lange willst du das Gerät noch nutzen? Bei einem Austausch entscheidet dieser Zeitraum, ob er sich rechnet.

Je genauer du die Felder ausfüllst, desto genauer wird das Ergebnis.

Dein Ergebnis

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Dazu passt ein Vergleich

Stromtarif vergleichenDie Rechnung oben hängt am Strompreis. Er ist der einzige Posten, den du ohne Umbau und ohne Anschaffung ändern kannst – ein Tarifwechsel wirkt sofort auf jede Zahl dieser Seite.

Anzeige · wir erhalten eine Provision. Der Verweis führt auf die Vergleichsseite, die Suche machst du dort. Deine Eingaben von dieser Seite werden nicht übergeben – sie verlassen deinen Browser nicht.

Wie dieser Rechner rechnet

Hier gibt es nichts zu schätzen: Leistung mal Zeit ergibt Energie, Energie mal Preis ergibt Kosten. Die Formel lautet Watt geteilt durch 1.000, mal Stunden, mal Tage – das ergibt Kilowattstunden.

Der einzige Punkt, an dem es ungenau werden kann, bist du: die eingegebene Laufzeit. Und dort steckt auch der häufigste Fehler.

Ein Kühlschrank ist 24 Stunden „an", aber sein Kompressor läuft nur etwa ein Drittel der Zeit. Wer 24 Stunden einträgt, kommt auf das Dreifache des echten Verbrauchs. Dasselbe gilt für Heizungen, Klimageräte und alles andere, was einen Thermostat hat.

Der Bereitschaftsverbrauch wird separat gerechnet, weil er in der übrigen Zeit anfällt. Ein Fernseher, der vier Stunden läuft und zwanzig Stunden auf Standby steht, hat zwei getrennte Verbräuche.

Kosten im Jahr = Watt ÷ 1.000 × Stunden am Tag × Tage im Jahr × Laufanteil × Strompreis
Der Laufanteil kommt aus dem Auswahlfeld „Wie oft läuft das Gerät in dieser Zeit?": 1 bei durchgehendem Betrieb, 0,35 beim taktenden Kühlschrank. Der Bereitschaftsstrom zählt getrennt dazu – beide Teile stehen unter „Detaillierte Berechnung".

Häufige Fragen

Wo finde ich die Wattzahl meines Geräts?

Auf dem Typenschild, meist an der Rückseite oder Unterseite, oder im Handbuch. Steht dort nur Ampere, multipliziere mit 230 – also 2 A entsprechen etwa 460 W. Bei Geräten mit Netzteil zählt die Angabe auf dem Netzteil.

Warum weicht mein Ergebnis von der Stromrechnung ab?

Weil die Typenschild-Angabe die maximale Leistungsaufnahme ist, nicht der Durchschnitt. Fast alle Geräte laufen im Alltag darunter oder takten. Für genaue Werte hilft nur ein Messgerät, das über mehrere Tage mitzählt.

Was kostet ein Watt Dauerverbrauch im Jahr?

Ein Watt rund um die Uhr sind 8,76 kWh im Jahr. Bei 0,35 € pro kWh kostet also jedes dauerhaft anliegende Watt etwa 3,07 € jährlich. Diese Faustzahl macht Standby-Verbräuche schnell greifbar.

Lohnt sich eine Zeitschaltuhr?

Bei Geräten mit Bereitschaftsverbrauch fast immer. Eine mechanische Zeitschaltuhr kostet wenige Euro und braucht selbst keinen Strom. Bei Geräten, die nach dem Einschalten erst aufheizen oder hochfahren müssen, ist der Nutzen geringer.

Warum sich der Austausch seltener lohnt als gedacht

Bei Werbeaussagen zu sparsamen Neugeräten fehlt fast immer die Anschaffung in der Rechnung. Ein neuer Kühlschrank für 600 Euro, der 40 Euro im Jahr …

Bei Werbeaussagen zu sparsamen Neugeräten fehlt fast immer die Anschaffung in der Rechnung. Ein neuer Kühlschrank für 600 Euro, der 40 Euro im Jahr spart, braucht 15 Jahre bis zur Amortisation – etwa seine gesamte Lebensdauer.

Die Faustregel: Ein Austausch rechnet sich, wenn die Amortisation unter fünf Jahren liegt. Das ist praktisch nur bei sehr alten Geräten der Fall, die durchgehend laufen – Kühlschränke und Gefriertruhen von vor 2000, alte Umwälzpumpen, Aquarienbeleuchtung mit Leuchtstoffröhren.

Bei allem anderen gilt: Solange das Gerät funktioniert, ist Weiterbenutzen meist die bessere Wahl – finanziell und ökologisch, weil in der Herstellung eines Neugeräts erhebliche Energie steckt, die in dieser Rechnung gar nicht auftaucht.

Rechnet live mit

Kein Knopf, kein Warten. Jede Änderung wirkt sofort.

Rechenweg offen

Jeder Zwischenwert steht rechts unter „Mehr Details". Nichts ist eine Blackbox.

Nach oben begrenzt

Zu große Geräte schlagen wir bewusst nicht vor.

Preise mit Datum

Jeder Preis trägt seinen Stand. Beim Händler gilt der aktuelle.

Wo die großen Posten wirklich liegen

In einem durchschnittlichen Haushalt entfallen die größten Anteile auf wenige Geräte. Alles, was dauerhaft läuft, schlägt stärker durch als alles, …

In einem durchschnittlichen Haushalt entfallen die größten Anteile auf wenige Geräte. Alles, was dauerhaft läuft, schlägt stärker durch als alles, was kurz sehr viel zieht.

Ein Beispiel zum Nachrechnen: Ein Wasserkocher mit 2.000 Watt läuft täglich fünf Minuten – das sind rund 60 kWh im Jahr. Ein Router mit 12 Watt läuft rund um die Uhr und kommt auf über 100 kWh. Das kleine Gerät kostet mehr als das große.

Deshalb lohnt der Blick zuerst auf alles, was nie ausgeht: Router, Kühlgeräte, Umwälzpumpen, Aquarien, Ladegeräte, Sat-Receiver. Rechne sie oben einzeln durch – die Summe überrascht die meisten.

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Zu große Geräte schlagen wir bewusst nicht vor.

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Jeder Preis trägt seinen Stand. Beim Händler gilt der aktuelle.

So wählen wir unsere Empfehlungen aus

Zuerst zählt die berechnete Anforderung. Erst danach vergleichen wir Ausstattung, Verbrauch und Preis. Hersteller oder Provisionen beeinflussen die Reihenfolge nicht – wir verdienen an jedem Gerät gleich.

Zuerst die berechnete AnforderungDie Auswahl beginnt bei dem Wert, den dein Ergebnis verlangt – nicht beim Preis und nicht beim Hersteller.
Auch nach oben begrenztDeutlich überdimensionierte Geräte schlagen wir bewusst nicht vor. Mehr Leistung als nötig kostet Geld und oft auch Strom.
Preise mit DatumJeder Preis trägt seinen Stand. Beim Händler gilt der aktuelle – zwischen Abruf und Klick können Wochen liegen.
Keine bezahlte ReihenfolgeDie Provision geht mit dem Gewicht null in die Sortierung ein – zuerst entscheidet ohnehin, wie gut ein Gerät zu deinem Ergebnis passt.
Stand steht an jedem PreisDer Katalog wird beim Bauen der Seite geholt, wenn er älter als einen Tag ist. Zwischen zwei Aktualisierungen kann er älter sein – deshalb trägt jedes Angebot sein Datum.
Leere Plätze bleiben leerPasst zu deinem Ergebnis nichts, steht dort nichts. Lieber keine Empfehlung als eine, die nicht passt.

Worauf diese Rechnung beruht

Die Grundlage dieses Rechners, nachzulesen bei der Stelle, die sie herausgibt. Wir denken uns nichts aus – du kannst alles nachprüfen.

Was dein Gerät können muss

Diese Werte kannst du direkt mit jedem Datenblatt vergleichen – im Onlineshop wie im Baumarkt.

  • Bei taktenden Geräten die tatsächliche Laufzeit ansetzen, nicht die Zeit, in der sie eingeschaltet sind.
  • Die Wattzahl auf dem Typenschild ist die maximale Aufnahme – im Alltag liegt sie oft darunter.
  • Genau wird es nur mit einem Energiekosten-Messgerät für die Steckdose, das über mehrere Tage mitzählt.
  • Bei Neugeräten steht der Jahresverbrauch direkt auf dem EU-Energielabel – dann brauchst du diesen Rechner nicht.
  • Geräte mit Heizfunktion (Wasserkocher, Föhn, Herd) laufen nur kurz, ziehen aber sehr viel – die Laufzeit genau schätzen.

Passend dazu

Fehlt dir eine Einstellung?

Wenn dieser Rechner eine Angabe nicht kennt, die für dich wichtig wäre, schreib es mir. Solche Hinweise sind der Grund, warum die Rechner besser werden – ich baue sie ein, wenn sie am Ergebnis wirklich etwas ändern.

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