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Gut gerechnet

Klimagerät-Rechner

Mobile Klimageräte enttäuschen oft – und meistens liegt es nicht am Gerät, sondern an zwei Dingen: Die Leistung wurde zu knapp gewählt, und der Abluftschlauch frisst einen guten Teil davon wieder auf. Dieser Rechner rechnet beides ehrlich mit.

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Berechnet auf gutgerechnet.de · https://gutgerechnet.de/rechner/klimageraet/

Deine Angaben

m²

Länge mal Breite des Raums, der gekühlt werden soll.

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Bei einer offenen Verbindung zum Flur oder zum Nachbarraum zählt dieser mit: Kalte Luft bleibt nicht im Zimmer, und ein zu klein gewähltes Gerät läuft dann dauerhaft auf Anschlag.

Fläche unklar? Bei Dachschrägen zählt nicht jeder Quadratmeter voll. Hier ausrechnen

m

In Wohnungen und Neubauten meist 2,50 m. Altbauten haben oft 3,00 bis 3,50 m – das vergrößert das Luftvolumen um ein Viertel und mehr, deshalb lohnt das Nachmessen.

Wärme, die durch Wände und Decke hereinkommt – in Watt je Kubikmeter Raum. Die Fenster werden getrennt gerechnet.

m²

Breite mal Höhe aller Fenster im Raum zusammen – die Glasfläche, nicht die Wand.

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Fenster sind der größte Wärmeeintrag: Ein Südfenster von 2 m² bringt an einem klaren Sommertag mehr Wärme in den Raum als vier Personen zusammen.

Watt Wärmeeintrag je Quadratmeter Fensterfläche.

Außenliegender Schutz wirkt weit besser, weil die Wärme gar nicht erst in den Raum kommt.

Personen

Wie viele Menschen sich im Raum aufhalten, während gekühlt wird. Jeder gibt in Ruhe rund 100 Watt Wärme ab.

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In einem großen Wohnzimmer fällt das kaum ins Gewicht, in einem kleinen Schlafzimmer mit zwei Personen sehr wohl.

Jedes Watt, das ein Gerät im Raum verbraucht, wird am Ende zu einem Watt Wärme, die wieder weggekühlt werden muss.

Der Abluftschlauch erzeugt Unterdruck und zieht heiße Außenluft nach. Ohne Fensterabdichtung gehen dadurch rund 40 % der Leistung verloren.

h

Wie viele Stunden das Gerät an einem heißen Tag tatsächlich läuft. Sechs Stunden sind ein üblicher Ansatz für den Nachmittag und die erste Nachthälfte.

Tage

In Deutschland liegen die Sommer mit Kühlbedarf meist bei 30 bis 60 Tagen.

€/kWh

Der Arbeitspreis von deiner Jahresabrechnung. Der Grundpreis gehört nicht dazu – den zahlst du auch, wenn das Gerät ausbleibt.

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Voreingestellt sind 0,35 €/kWh als Orientierung für Haushaltsstrom; mit einem älteren Vertrag zahlst du oft weniger, mit einem Neuvertrag manchmal mehr.

Genauer rechnen3 weitere Angaben

Der EER-Wert deines Wunschgeräts verändert die Stromkosten am stärksten. Wohnst du unter einem Flachdach, ist auch die dritte Angabe wichtig – sie wird fast immer vergessen.

EER

Steht im Datenblatt. Bei 0 rechnen wir mit typischen Werten: 2,6 für Monoblock, 3,5 für Split.

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Gute Geräte erreichen über 3.

Ein Mensch gibt je nach Tätigkeit 80 bis 250 W Wärme ab. Für ein Schlafzimmer gilt der unterste Wert.

Ein aufgeheiztes Flachdach gibt seine Wärme über Stunden nach unten ab – der am häufigsten unterschätzte Posten in Dachgeschosswohnungen.

Je genauer du die Felder ausfüllst, desto genauer wird das Ergebnis.

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Dazu passt ein Vergleich

Stromtarif vergleichenDie Rechnung oben hängt am Strompreis. Er ist der einzige Posten, den du ohne Umbau und ohne Anschaffung ändern kannst – ein Tarifwechsel wirkt sofort auf jede Zahl dieser Seite.

Anzeige · wir erhalten eine Provision. Der Verweis führt auf die Vergleichsseite, die Suche machst du dort. Deine Eingaben von dieser Seite werden nicht übergeben – sie verlassen deinen Browser nicht.

Wie dieser Rechner rechnet

Die übliche Faustformel lautet „60 Watt je Quadratmeter". Sie ignoriert alles, worauf es ankommt: Deckenhöhe, Dämmung, Fenster, Himmelsrichtung und die Wärme, die im Raum selbst entsteht.

Wir addieren stattdessen die einzelnen Wärmequellen. Die Grundlast ergibt sich aus dem Raumvolumen mal einem Faktor für die Dämmung – zwischen 10 Watt je Kubikmeter im sanierten Neubau und 25 Watt im ungedämmten Dachgeschoss. Dazu kommt der Wärmeeintrag durch die Fenster, der stark von der Himmelsrichtung abhängt: Nach Süden sind es rund 230 Watt je Quadratmeter Fensterfläche, nach Norden nur etwa 60.

Zur Einordnung: Für einen typischen Wohnraum landet man damit bei 60 bis 100 Watt Kühllast je Quadratmeter Bodenfläche. Das deckt sich mit den Werten, die in der Gebäudetechnik für deutsche Sommer angesetzt werden.

Jeder Mensch im Raum gibt rund 100 Watt ab, jedes Elektrogerät genau die Leistung, die es aufnimmt – ein Fernseher mit 150 Watt ist eine 150-Watt-Heizung.

Der letzte Schritt entscheidet über Erfolg oder Enttäuschung: die Bauart.

Häufige Fragen

Watt oder BTU – was bedeutet was?

Beides beschreibt dieselbe Kühlleistung, nur in unterschiedlichen Einheiten. 1 Watt entspricht 3,412 BTU pro Stunde. Ein Gerät mit 9.000 BTU liefert also rund 2.640 Watt. Deutsche Hersteller geben meist Watt an, internationale BTU – der Rechner oben zeigt beides.

Lohnt sich ein Monoblock überhaupt?

Ja, wenn du zur Miete wohnst oder nicht baulich eingreifen kannst und darfst. Wichtig ist nur, ehrlich zu rechnen: Plane rund 40 Prozent Aufschlag ein oder kaufe direkt eine Fensterabdichtung dazu. Wer den Verlust ignoriert, kauft zu klein und ist dann enttäuscht.

Wie kalt sollte ich einstellen?

Der Unterschied zur Außentemperatur sollte höchstens 6 Grad betragen, sonst wird der Wechsel für den Kreislauf belastend. Bei 34 Grad draußen sind also etwa 26 bis 28 Grad drinnen sinnvoll – das fühlt sich bereits deutlich angenehmer an und spart viel Strom gegenüber 22 Grad.

Brauche ich für ein Split-Gerät eine Genehmigung?

Als Mieter brauchst du die Zustimmung des Vermieters, weil eine Kernbohrung durch die Außenwand nötig ist. In Eigentümergemeinschaften ist das Außengerät an der Fassade meist zustimmungspflichtig. Die Installation selbst darf nur ein zertifizierter Kältetechniker durchführen – das Kältemittel unterliegt gesetzlichen Auflagen.

Warum mobile Geräte oft enttäuschen

Ein Monoblockgerät bläst warme Luft durch einen Schlauch nach draußen. Diese Luft muss irgendwo herkommen – und sie kommt durch Türritzen, …

Ein Monoblockgerät bläst warme Luft durch einen Schlauch nach draußen. Diese Luft muss irgendwo herkommen – und sie kommt durch Türritzen, Fensterspalten und Steckdosen aus der Umgebung nach. Bei Hitze bedeutet das: Du saugst permanent heiße Außenluft in den Raum, während du gleichzeitig kühlst.

Dieser Effekt frisst rund 40 Prozent der Leistung. Ein Gerät mit 3.000 Watt Nennleistung kühlt real also nur mit etwa 1.800 Watt.

Eine Fensterabdichtung – ein Stoffsegel mit Reißverschluss für den Schlauch – reduziert das erheblich. Sie kostet unter 30 Euro und ist die einzige Anschaffung, die sich in diesem Bereich sofort und sicher rechnet. Der Rechner oben zeigt dir den Unterschied direkt.

Split-Geräte haben dieses Problem nicht, weil der wärmeabgebende Teil außen hängt. Dafür brauchen sie eine feste Installation durch einen Fachbetrieb und eine Kernbohrung.

Rechnet live mit

Kein Knopf, kein Warten. Jede Änderung wirkt sofort.

Rechenweg offen

Jeder Zwischenwert steht rechts unter „Mehr Details". Nichts ist eine Blackbox.

Nach oben begrenzt

Zu große Geräte schlagen wir bewusst nicht vor.

Preise mit Datum

Jeder Preis trägt seinen Stand. Beim Händler gilt der aktuelle.

Kühlen ist teuer – Wärme abhalten ist billig

Ein Klimagerät ist von allen Haushaltsgeräten eines der stromhungrigsten. Bei 2.500 Watt Kühlleistung und einem EER von 2,6 zieht es rund 960 Watt …

Ein Klimagerät ist von allen Haushaltsgeräten eines der stromhungrigsten. Bei 2.500 Watt Kühlleistung und einem EER von 2,6 zieht es rund 960 Watt aus der Steckdose. Sechs Stunden täglich an 40 Sommertagen sind das etwa 230 Kilowattstunden – bei 0,35 € rund 80 € pro Sommer, nur für einen Raum.

Deshalb lohnt es sich fast immer, zuerst an der Kühllast zu arbeiten statt an der Kühlleistung. Ein außenliegender Rollladen hält etwa 70 Prozent der Sonnenwärme draußen, ein innenliegender Vorhang nur rund 30 Prozent – der Unterschied liegt darin, ob die Wärme überhaupt erst durch die Scheibe kommt.

Nachts querlüften, tagsüber Fenster und Rollläden zu, Elektrogeräte aus: Damit lässt sich die berechnete Kühllast oft um ein Drittel senken. Und jedes eingesparte Watt musst du weder kaufen noch bezahlen.

Rechnet live mit

Kein Knopf, kein Warten. Jede Änderung wirkt sofort.

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Jeder Zwischenwert steht rechts unter „Mehr Details". Nichts ist eine Blackbox.

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Zu große Geräte schlagen wir bewusst nicht vor.

Preise mit Datum

Jeder Preis trägt seinen Stand. Beim Händler gilt der aktuelle.

So wählen wir unsere Empfehlungen aus

Zuerst zählt die berechnete Anforderung. Erst danach vergleichen wir Ausstattung, Verbrauch und Preis. Hersteller oder Provisionen beeinflussen die Reihenfolge nicht – wir verdienen an jedem Gerät gleich.

Zuerst die berechnete AnforderungDie Auswahl beginnt bei dem Wert, den dein Ergebnis verlangt – nicht beim Preis und nicht beim Hersteller.
Auch nach oben begrenztDeutlich überdimensionierte Geräte schlagen wir bewusst nicht vor. Mehr Leistung als nötig kostet Geld und oft auch Strom.
Preise mit DatumJeder Preis trägt seinen Stand. Beim Händler gilt der aktuelle – zwischen Abruf und Klick können Wochen liegen.
Keine bezahlte ReihenfolgeDie Provision geht mit dem Gewicht null in die Sortierung ein – zuerst entscheidet ohnehin, wie gut ein Gerät zu deinem Ergebnis passt.
Stand steht an jedem PreisDer Katalog wird beim Bauen der Seite geholt, wenn er älter als einen Tag ist. Zwischen zwei Aktualisierungen kann er älter sein – deshalb trägt jedes Angebot sein Datum.
Leere Plätze bleiben leerPasst zu deinem Ergebnis nichts, steht dort nichts. Lieber keine Empfehlung als eine, die nicht passt.

Worauf diese Rechnung beruht

2 Grundlagen dieses Rechners, jede nachzulesen bei der Stelle, die sie herausgibt. Wir denken uns nichts aus – du kannst alles nachprüfen.

Was dein Gerät können muss

Diese Werte kannst du direkt mit jedem Datenblatt vergleichen – im Onlineshop wie im Baumarkt.

  • Kühlleistung in Watt oder BTU muss über dem berechneten Wert liegen – die Nennleistung, nicht die Kühllast.
  • Bei Monoblockgeräten unbedingt ein Fensterabdichtungsset mitbestellen, sonst verschenkst du 30 bis 40 % der Leistung.
  • Energieeffizienzklasse beachten: Der EER-Wert sollte bei Monoblock über 2,6 liegen, bei Split über 3,5. Er steht auf dem Energielabel, das jedes in der EU verkaufte Gerät tragen muss.
  • Lautstärke prüfen, wenn das Gerät im Schlafzimmer stehen soll – unter 50 dB ist erträglich, darüber nicht.
  • Kältemittel R290 statt R32 – deutlich klimafreundlicher bei gleicher Leistung.
  • Abtauautomatik und Kondensatverdunstung, sonst musst du regelmäßig Wasser abgießen.

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Fehlt dir eine Einstellung?

Wenn dieser Rechner eine Angabe nicht kennt, die für dich wichtig wäre, schreib es mir. Solche Hinweise sind der Grund, warum die Rechner besser werden – ich baue sie ein, wenn sie am Ergebnis wirklich etwas ändern.

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