Balkonkraftwerk-Rechner
Ein Balkonkraftwerk lohnt sich fast immer – die Frage ist nur, wie schnell. Gib unten deine Werte ein und du siehst in Sekunden, wie viel Strom deine Anlage im Jahr liefert, wie viel Geld du davon wirklich sparst und nach wie vielen Jahren sie sich bezahlt gemacht hat.
- 100 % kostenlosKeine versteckten Kosten, keine Zahlschranke
- Ohne AnmeldungKein Konto, keine E-Mail-Adresse
- Keine WeitergabeDeine Eingaben bleiben in deinem Browser
- Rechnet liveJede Änderung aktualisiert das Ergebnis sofort
Berechnet auf gutgerechnet.de · https://gutgerechnet.de/rechner/balkonkraftwerk/
Deine Angaben
Steht in der Produktbeschreibung, meist 800–2000 Wp. Typisch sind zwei Module mit je 440 Wp.
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Mehr als 2.000 Wp sind bei einem Steckersolargerät nicht zulässig – das ist die gesetzliche Obergrenze und zugleich das Ende dieses Rechners. Wer darüber hinauswill, plant eine fest installierte Dachanlage mit Elektrofachbetrieb, Anmeldung und Einspeisevergütung; die rechnet der Photovoltaik-Rechner.
Süden bringt am meisten. Ost oder West liefert etwa ein Fünftel weniger – dafür verteilt über den ganzen Tag statt gebündelt am Mittag.
Der Neigungswinkel entscheidet mit: Schräg aufgestellt bringt gut ein Viertel mehr als senkrecht am Geländer.
Wichtig: Du sparst nur den Strom, den du in dem Moment auch verbrauchst, in dem er erzeugt wird.
Ein Speicher hebt den Eigenverbrauch um grob 18 Prozentpunkte – mehr geht kaum, weil er nachts leer wird und tagsüber wieder voll ist.
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Ob sich das rechnet, ist eine eigene Frage: Der Rechner weist die Amortisation des Speichers unten getrennt aus.
Nur der Speicher, nicht die ganze Anlage – Balkonspeicher mit 1,6 kWh liegen bei 700 bis 1.200 €.
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Diese Zahl wird getrennt gerechnet, damit du siehst, ob der Speicher für sich genommen trägt.
Steht auf deiner Stromrechnung als Arbeitspreis. Der Grundpreis gehört nicht dazu – den zahlst du unabhängig davon.
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Voreingestellt sind 0,35 €/kWh als Orientierung für Haushaltsstrom – der ungefähre Bundesdurchschnitt.
Median unserer eigenen Angebote: 296 € für 700–1.000 Wp, 349 € bis 1.600 Wp. Trag ein, was du wirklich zahlst.
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Die Vorbelegung ist der Mittelwert der Angebote, die unten im Empfehlungsblock stehen – nicht eine Schätzung. Anlagen mit Speicher kosten deutlich mehr; wähle dann oben „mit Speicher“ und trag den Gesamtpreis ein.
Genauer rechnen4 weitere Angaben
Die Grundrechnung oben ist bereits belastbar. Mit diesen vier Angaben wird sie deutlich genauer – besonders Standort und Verschattung verändern das Ergebnis spürbar.
Der Sonnenertrag unterscheidet sich innerhalb Deutschlands um rund 20 %. Angabe in kWh je kWp und Jahr.
Verschattung wirkt härter als erwartet: Liegt bei einem Modul auch nur ein Teil im Schatten, bricht dessen Leistung überproportional ein.
Steigt der Strompreis, steigt auch dein Vorteil. Der langjährige Durchschnitt liegt bei rund 2 bis 3 %.
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Wer vorsichtig rechnen will, trägt 0 ein.
Solarmodule verlieren mit den Jahren etwas Leistung. Hersteller garantieren meist 0,4 bis 0,6 % pro Jahr.
Je genauer du die Felder ausfüllst, desto genauer wird das Ergebnis. Der Jahresverbrauch steht auf deiner Stromrechnung, die Modulleistung im Angebot. Ausrichtung und Neigung siehst du an deinem Balkon.
Dein Ergebnis
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Wie dieser Rechner rechnet
Wir gehen von einem spezifischen Jahresertrag von 980 kWh pro kWp aus – das ist ein realistischer Durchschnittswert für Deutschland. Dieser Wert wird mit drei Faktoren angepasst: der Himmelsrichtung, dem Neigungswinkel und der gesetzlichen Einspeisegrenze von 800 Watt.
Der letzte Punkt wird oft übersehen: Auch wenn du 2.000 Wp an Modulen montierst, darf der Wechselrichter nur 800 Watt abgeben. An sonnigen Mittagen wird die Spitze also gekappt. Trotzdem lohnen sich mehr Module, weil du morgens, abends und bei Bewölkung deutlich mehr Ertrag hast.
Entscheidend für dein Geld ist am Ende nicht der erzeugte Strom, sondern der selbst genutzte. Strom, den du ins Netz abgibst, wird bei Balkonkraftwerken in der Regel nicht vergütet – er ist geschenkt. Deshalb fragen wir, ob tagsüber jemand zu Hause ist.
Häufige Fragen
Brauche ich für ein Balkonkraftwerk eine Genehmigung?
Eine Genehmigung brauchst du nicht, aber eine Anmeldung – und die hat eine Frist: Die Anlage muss binnen eines Monats nach Inbetriebnahme im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur eingetragen werden. Das ist kostenlos und online in wenigen Minuten erledigt, aber es ist keine Formsache: Wer die Frist versäumt, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Die separate Anmeldung beim Netzbetreiber ist seit dem Solarpaket I entfallen.
Darf ich als Mieter ein Balkonkraftwerk anbringen?
Seit 2024 gelten Balkonkraftwerke als privilegierte Maßnahme. Vermieter und Eigentümergemeinschaften können die Anbringung nicht mehr grundsätzlich verbieten, sondern nur noch Vorgaben zur konkreten Ausführung machen – etwa zur Befestigung oder Optik. Informieren solltest du sie trotzdem vorher.
Wie viele Module darf ich anschließen?
Der Wechselrichter darf maximal 800 Watt einspeisen. Für die Modulleistung selbst gilt eine Obergrenze von 2.000 Wp. Mehr Module als 800 Wp sind also ausdrücklich erlaubt und in vielen Fällen sinnvoll.
Wie lange hält ein Balkonkraftwerk?
Die Module halten in der Regel 25 Jahre und mehr, mit langsam nachlassender Leistung. Der Wechselrichter ist meist das erste Bauteil, das ersetzt werden muss – typischerweise nach 10 bis 15 Jahren.
Was die Ausrichtung wirklich ausmacht
Süden ist optimal, aber die Unterschiede sind kleiner als viele denken. Ost- oder Westausrichtung bringt immer noch rund 80 % des Ertrags – und hat …
Süden ist optimal, aber die Unterschiede sind kleiner als viele denken. Ost- oder Westausrichtung bringt immer noch rund 80 % des Ertrags – und hat sogar einen Vorteil: Der Strom kommt morgens und abends, also genau dann, wenn im Haushalt tatsächlich Strom verbraucht wird. Der Eigenverbrauchsanteil ist dadurch oft höher.
Deutlich wichtiger als die Richtung ist der Winkel. Senkrecht am Geländer montierte Module verlieren gegenüber schräg aufgestellten etwa ein Viertel des Ertrags. Wenn dein Balkon es zulässt, ist eine schräge Aufständerung die günstigste Ertragssteigerung, die es gibt.
Rechnet live mit
Kein Knopf, kein Warten. Jede Änderung wirkt sofort.
Rechenweg offen
Jeder Zwischenwert steht rechts unter „Mehr Details". Nichts ist eine Blackbox.
Nach oben begrenzt
Zu große Geräte schlagen wir bewusst nicht vor.
Preise mit Datum
Jeder Preis trägt seinen Stand. Beim Händler gilt der aktuelle.
Lohnt sich ein Speicher?
Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch spürbar – typischerweise von rund 65 % auf über 85 %. Er kostet aber auch mehrere hundert Euro …
Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch spürbar – typischerweise von rund 65 % auf über 85 %. Er kostet aber auch mehrere hundert Euro extra.
Faustregel: Wenn tagsüber niemand zu Hause ist, holt ein Speicher am meisten heraus, weil sonst der halbe Sonnenstrom ungenutzt ins Netz fließt. Ist ohnehin jemand da, ist der Zusatznutzen kleiner und der Speicher verlängert die Amortisationszeit eher, als sie zu verkürzen. Du kannst das oben direkt durchspielen: einmal mit, einmal ohne.
Rechnet live mit
Kein Knopf, kein Warten. Jede Änderung wirkt sofort.
Rechenweg offen
Jeder Zwischenwert steht rechts unter „Mehr Details". Nichts ist eine Blackbox.
Nach oben begrenzt
Zu große Geräte schlagen wir bewusst nicht vor.
Preise mit Datum
Jeder Preis trägt seinen Stand. Beim Händler gilt der aktuelle.
So wählen wir unsere Empfehlungen aus
Zuerst zählt die berechnete Anforderung. Erst danach vergleichen wir Ausstattung, Verbrauch und Preis. Hersteller oder Provisionen beeinflussen die Reihenfolge nicht – wir verdienen an jedem Gerät gleich.
Worauf diese Rechnung beruht
2 Grundlagen dieses Rechners, jede nachzulesen bei der Stelle, die sie herausgibt. Wir denken uns nichts aus – du kannst alles nachprüfen.
- BundesnetzagenturEinspeisevergütung nach dem EEG
- UmweltbundesamtEmissionsfaktoren und Verbrauchsdaten
Was dein Gerät können muss
Diese Werte kannst du direkt mit jedem Datenblatt vergleichen – im Onlineshop wie im Baumarkt.
- Wechselrichter mit 800 W Ausgangsleistung – weniger verschenkt Ertrag, mehr ist nicht erlaubt.
- Mindestens zwei MPP-Tracker, damit ein verschattetes Modul nicht das andere mitbremst.
- Modulleistung insgesamt höchstens 2.000 Wp – das ist die gesetzliche Obergrenze.
- Wieland- oder Schuko-Stecker, passend zu deiner Steckdose.
- Halterung passend zu deiner Montageart – Geländer, Flachdach oder Aufständerung.
- Konformitätserklärung und VDE-Zertifikat des Wechselrichters müssen beiliegen.
Passend dazu
Fehlt dir eine Einstellung?
Wenn dieser Rechner eine Angabe nicht kennt, die für dich wichtig wäre, schreib es mir. Solche Hinweise sind der Grund, warum die Rechner besser werden – ich baue sie ein, wenn sie am Ergebnis wirklich etwas ändern.
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