Wallbox-Rechner
Zu Hause laden ist günstiger als an der Säule – die Frage ist, um wie viel und ab wann die Wallbox samt Installation wieder drin ist. Dieser Rechner vergleicht beide Wege und zeigt nebenbei, welche Absicherung dein Anschluss braucht.
- 100 % kostenlosKeine versteckten Kosten, keine Zahlschranke
- Ohne AnmeldungKein Konto, keine E-Mail-Adresse
- Keine WeitergabeDeine Eingaben bleiben in deinem Browser
- Rechnet liveJede Änderung aktualisiert das Ergebnis sofort
Berechnet auf gutgerechnet.de · https://gutgerechnet.de/rechner/wallbox/
Deine Angaben
Wenn du es nicht genau weißt: In Deutschland fahren Pkw im Schnitt rund 12.000 km im Jahr.
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Deine eigene Zahl steht auf dem letzten Bericht der Hauptuntersuchung oder auf einer Inspektionsrechnung.
Der Wert aus dem Bordcomputer, nicht der Prospektwert. Kleinwagen liegen bei 15, Mittelklasse bei 18 bis 20, große SUV bei 25 und mehr.
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Im Winter kommen 20 bis 30 % dazu.
Realistisch sind 70 bis 90 %, wenn ein eigener Stellplatz vorhanden ist. Den Rest lädst du unterwegs.
Der Preis, den du zu Hause zahlst – er steht auf deiner Jahresabrechnung unter „Arbeitspreis“. Voreingestellt sind 0,35 €/kWh als Orientierung.
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Der Grundpreis gehört nicht dazu – den zahlst du mit und ohne Wallbox. Die Grundgebühr deiner Ladekarte ist ein eigenes Feld weiter unten; die hängt sehr wohl an der Entscheidung.
Schau in deinen Ladetarif. AC-Laden liegt meist zwischen 0,45 und 0,65 €, Schnellladen deutlich darüber.
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Ohne Vertrag – also spontan per Karte – wird es am teuersten.
Die Box selbst kostet meist 400 bis 900 €, die Installation je nach Leitungsweg 500 bis 2.000 €.
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Lass dir das vor dem Kauf vom Elektrobetrieb ansehen – die Leitungslänge entscheidet.
Genauer rechnen6 weitere Angaben
Hier wird aus dem groben Vergleich eine belastbare Rechnung. Die beiden wichtigsten Angaben sind die Ladeverluste – sie zahlst du mit, ohne sie im Akku wiederzufinden – und der Solaranteil, der die Rechnung deutlich verschiebt, wenn du tagsüber laden kannst.
11 kW ist der übliche Fall: anmeldepflichtig, aber nicht genehmigungspflichtig. Über Nacht lädt sie jedes Auto voll.
Zwischen Steckdose und Akku geht Energie verloren – bezahlt wird aber, was durch den Zähler läuft. Beim Wechselstromladen sind 8 bis 15 % üblich, bei kaltem Akku mehr.
Nur der Anteil, den du wirklich direkt lädst, während die Sonne scheint. Wer tagsüber arbeitet und abends lädt, kommt ohne Speicher kaum über 20 %.
Nicht null: Jede selbst geladene Kilowattstunde hättest du sonst einspeisen können. Wirkt nur, wenn darüber ein Solaranteil über 0 % steht.
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Die entgangene Einspeisevergütung ist der ehrliche Ansatz – bei Anlagen, die jetzt in Betrieb gehen, sind das rund 0,08 €/kWh, bei älteren Anlagen der damals zugesagte Satz.
Steht in den Bedingungen deines Ladetarifs, meist als Monats- oder Jahresgebühr.
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Sie fällt auch dann an, wenn du überwiegend zu Hause lädst – manche Anbieter verlangen sie im Gegenzug für einen günstigeren Arbeitspreis an der Säule.
Für die Größenordnung des Querschnitts. Miss den tatsächlichen Kabelweg, nicht die Luftlinie – um Ecken und durch Schächte wird es schnell doppelt so lang.
Je genauer du die Felder ausfüllst, desto genauer wird das Ergebnis.
Dein Ergebnis
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Warum der Vergleich je 100 Kilometer der ehrlichste ist
Der Preis je Kilowattstunde sagt allein wenig, weil er die Ladeverluste unterschlägt. Zwischen Steckdose und Akku gehen beim Wechselstromladen acht bis fünfzehn Prozent verloren – bezahlt wird aber, was durch den Zähler läuft, nicht was im Akku ankommt.
Deshalb rechnet diese Seite auf 100 Kilometer um und zieht die Verluste vorher ein. Bei 18 kWh Verbrauch und zehn Prozent Verlust brauchst du 19,8 kWh aus der Steckdose. Zu 0,35 € sind das 6,93 €, an einer Säule zu 0,55 € sind es 10,89 €. Der Unterschied von knapp vier Euro je 100 Kilometer ist die Zahl, um die es geht.
Über 12.000 Kilometer im Jahr sind das rund 475 Euro, wenn du ausschließlich zu Hause lädst. Wer nur 80 Prozent zu Hause lädt, spart entsprechend weniger – und genau dieser Anteil ist die Stellschraube, die am meisten bewirkt.
Beide 100-km-Kosten stehen als Kacheln über diesem Text und enthalten die Ladeverluste bereits; gespart wird nur an dem Anteil, den du zu Hause lädst. Die Zwischenschritte stehen unter „Detaillierte Berechnung".
Häufige Fragen
Reicht nicht auch die normale Steckdose?
Zum gelegentlichen Nachladen ja, als Dauerlösung nein. Eine Schuko-Steckdose ist für 16 A kurzzeitig ausgelegt, nicht für zehn Stunden Dauerlast bei 10 A. Alte Leitungen, lose Klemmen und Verlängerungen werden dabei heiß – Ladeziegel drosseln deshalb auf 8 bis 10 A, was etwa 2,3 kW entspricht. Für 100 Kilometer Reichweite braucht es damit rund acht Stunden. Dazu kommen höhere Ladeverluste, weil die Ladeelektronik länger läuft.
Lohnen sich 22 kW gegenüber 11 kW?
Für die meisten nicht. Viele Fahrzeuge laden mit maximal 11 kW Wechselstrom, manche sogar nur einphasig – die zusätzliche Leistung verpufft dann. Dazu kommt die Genehmigungspflicht, der doppelte Strom je Außenleiter und damit ein dickeres Kabel und eine größere Absicherung. Sinnvoll wird 22 kW, wenn mehrere Fahrzeuge nacheinander in kurzer Zeit geladen werden müssen.
Wie genau ist der Querschnitt aus dem Rechner?
Er ist eine Größenordnung und ausdrücklich keine Vorgabe. Gerechnet wird mit drei Prozent zulässigem Spannungsabfall und der Belastbarkeit für drei belastete Adern in Verlegeart B2 – im Rohr oder Kanal, wie eine Wallbox-Zuleitung praktisch immer liegt. Bewusst nicht gerechnet wird mit den Werten für frei verlegte Leitungen: Die fallen deutlich höher aus und ergäben Querschnitte, die kein Elektriker für eine Wallbox verlegen würde. Was trotzdem fehlt: Häufung mehrerer Stromkreise, Wärmedämmung, höhere Umgebungstemperaturen, Vorsicherung und Selektivität. Alle diese Punkte können den nötigen Querschnitt erhöhen, keiner senkt ihn.
Was kostet die Installation wirklich?
Das hängt fast vollständig an der Leitungslänge und am Zustand des Zählerschranks. Liegt die Garage neben dem Hausanschluss, sind 500 bis 800 Euro üblich. Muss die Leitung über 20 Meter durchs Haus, kommen Material und Arbeitszeit dazu. Der größte Einzelposten ist ein Umbau des Zählerschranks, der bei älteren Anlagen nötig werden kann. Deshalb steht die Installation hier als frei einstellbares Feld: Trag ein, was in deinem Angebot steht, statt dich auf einen Durchschnittswert zu verlassen.
Darf mein Vermieter den Einbau verbieten?
Grundsätzlich nein. Seit der Reform des Wohnungseigentumsgesetzes 2020 haben Mieter und Wohnungseigentümer einen Anspruch darauf, den Einbau einer Ladeeinrichtung zu verlangen. Der Vermieter oder die Eigentümergemeinschaft darf über die Art der Ausführung mitbestimmen, den Einbau aber nicht grundsätzlich ablehnen. Die Kosten trägt derjenige, der den Einbau will. Bei den Details – etwa der Frage des Rückbaus beim Auszug – lohnt ein Blick in die Mietervereinsberatung.
Was der Netzbetreiber damit zu tun hat
Eine Wallbox ist kein Haushaltsgerät, das man einsteckt. Sie belastet das Ortsnetz, und deshalb gilt eine …
Eine Wallbox ist kein Haushaltsgerät, das man einsteckt. Sie belastet das Ortsnetz, und deshalb gilt eine Meldepflicht.
Bis einschließlich 11 kW reicht die Anmeldung. Der Netzbetreiber wird informiert, kann aber nicht ablehnen. Über 11 kW – also insbesondere bei 22 kW – ist die Anlage genehmigungspflichtig: Der Netzbetreiber prüft, ob das Netz an deiner Straße das hergibt, und darf ablehnen oder eine Drosselung verlangen.
Beides erledigt normalerweise der Elektrobetrieb, der auch installiert. Wer die Anmeldung überspringt, riskiert mehr als ein Bußgeld: Im Schadensfall – und ein Ladepunkt zieht über Stunden hohe Ströme – kann die Versicherung die Leistung kürzen.
Praktisch ist 11 kW fast immer die richtige Wahl. Viele Fahrzeuge laden ohnehin nicht schneller, und über Nacht ist der Unterschied bedeutungslos: Mit 11 kW lädst du in acht Stunden rund 88 kWh, mehr als jeder übliche Akku fasst.
Rechnet live mit
Kein Knopf, kein Warten. Jede Änderung wirkt sofort.
Rechenweg offen
Jeder Zwischenwert steht rechts unter „Mehr Details". Nichts ist eine Blackbox.
Nach oben begrenzt
Zu große Geräte schlagen wir bewusst nicht vor.
Preise mit Datum
Jeder Preis trägt seinen Stand. Beim Händler gilt der aktuelle.
Wo dieser Rechner endet
Die Kostenrechnung oben ist belastbar. Die elektrischen Werte sind es bewusst nur als Größenordnung, und das hat einen …
Die Kostenrechnung oben ist belastbar. Die elektrischen Werte sind es bewusst nur als Größenordnung, und das hat einen Grund.
Der Querschnitt hängt an Dingen, die kein Rechner kennt: Wie liegt die Leitung – frei, im Rohr, in Wärmedämmung? Wie viele Stromkreise liegen daneben? Wie warm wird es im Verteiler? Wie ist vorgesichert, und passt die Selektivität? Jeder dieser Punkte kann den nötigen Querschnitt nach oben treiben. Die Zahl oben ist deshalb zum Verstehen da und zum Einordnen eines Angebots – nicht zum Kaufen von Kabel.
Dasselbe gilt für den Zählerschrank. Bei Häusern aus den Achtzigern oder früher fehlt oft der Platz für einen weiteren Stromkreis, manchmal auch der nötige Überspannungsschutz. Dann kommt ein Umbau dazu, der schnell vierstellig wird und in keinem Wallbox-Angebot steht. Wer die Amortisation oben ernst nimmt, sollte diesen Posten vorher klären lassen – ein Vor-Ort-Termin kostet meist nichts und verändert die Rechnung mehr als jede Preisverhandlung über die Box.
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Kein Knopf, kein Warten. Jede Änderung wirkt sofort.
Rechenweg offen
Jeder Zwischenwert steht rechts unter „Mehr Details". Nichts ist eine Blackbox.
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Zu große Geräte schlagen wir bewusst nicht vor.
Preise mit Datum
Jeder Preis trägt seinen Stand. Beim Händler gilt der aktuelle.
So wählen wir unsere Empfehlungen aus
Zuerst zählt die berechnete Anforderung. Erst danach vergleichen wir Ausstattung, Verbrauch und Preis. Hersteller oder Provisionen beeinflussen die Reihenfolge nicht – wir verdienen an jedem Gerät gleich.
Worauf diese Rechnung beruht
Die Grundlage dieses Rechners, nachzulesen bei der Stelle, die sie herausgibt. Wir denken uns nichts aus – du kannst alles nachprüfen.
- DIN VDE 0298-4VDE – Verband der ElektrotechnikNormen der Elektrotechnik
Was dein Gerät können muss
Diese Werte kannst du direkt mit jedem Datenblatt vergleichen – im Onlineshop wie im Baumarkt.
- Anschluss und Auslegung ausschließlich durch einen eingetragenen Elektrofachbetrieb – der Querschnitt oben ist eine Größenordnung, keine Vorgabe.
- Jede Wallbox ist beim Netzbetreiber anzumelden; über 11 kW ist sie zusätzlich genehmigungspflichtig.
- Vorgeschrieben ist eine Fehlerstromüberwachung, die auch Gleichfehlerströme erfasst – entweder ein FI vom Typ B oder ein Typ A in Verbindung mit einer 6-mA-DC-Erkennung in der Wallbox.
- Der Zählerschrank muss den zusätzlichen Stromkreis aufnehmen können. Bei Anlagen vor etwa 1990 ist ein Umbau häufig nötig.
- Bei Miete oder Eigentümergemeinschaft besteht seit 2020 ein Anspruch auf Zustimmung zum Einbau – die Kosten trägt der Antragsteller.
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Fehlt dir eine Einstellung?
Wenn dieser Rechner eine Angabe nicht kennt, die für dich wichtig wäre, schreib es mir. Solche Hinweise sind der Grund, warum die Rechner besser werden – ich baue sie ein, wenn sie am Ergebnis wirklich etwas ändern.
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