Urlaubsbudget und Sparrate berechnen
Der Preis im Angebot ist selten der Betrag, der am Ende vom Konto geht. Dieser Rechner zählt zusammen, was vor Ort, auf dem Weg und schon vorher dazukommt – und sagt dir, was du bis zur Abreise jeden Monat zurücklegen musst. Vor allem aber sagt er dir, ob das mit dem aufgeht, was du im Monat tatsächlich übrig hast.
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Der Betrag, der im Angebot steht: Flug oder Fahrt, Unterkunft und die Verpflegung, die mitgebucht ist. Alles Weitere kommt in den Feldern darunter dazu.
Alle, für die du zahlst – Kinder mitgezählt.
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Der Reisepreis oben gilt für die ganze Gruppe, das Tagesbudget weiter unten dagegen je Person und Tag; deshalb braucht der Rechner diese Zahl getrennt.
An- und Abreisetag mitzählen. Auch an einem halben Tag wird gegessen, und der Transfer fällt ohnehin an.
Essen, Getränke, Bus und Bahn, Kleinkram.
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Der voreingestellte Wert ist ein Startwert zum Überschreiben und keine Erhebung – für Urlaubsausgaben gibt es keine seriöse Pauschale. Wie du deinen eigenen Wert findest, steht weiter unten im Text.
Wie viele Monate bleiben, bis die Reise bezahlt sein muss – nicht bis zum Abflug.
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Pauschalreisen werden meist vier Wochen vorher fällig, und die Anzahlung schon bei der Buchung. Rechne den letzten Monat lieber ab, als dich auf ihn zu verlassen.
Nur Geld, das wirklich für diese Reise gedacht ist. Der Notgroschen gehört nicht hierher – der ist für den Fall da, dass etwas anderes kaputtgeht.
Der Betrag, der am Monatsende tatsächlich übrig bleibt – nicht der, den du gern übrig hättest.
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An dieser Zahl misst der Rechner, ob dein Zeitplan aufgeht, und sie ist der einzige Grund, warum er auch „geht nicht" sagen kann.
Genauer rechnen5 weitere Angaben
Fünf Posten, die im Reisepreis nicht stehen und zusammen leicht ein Drittel der Rechnung ausmachen. Wer nur Flug und Unterkunft einplant, kommt mit einem Kontostand zurück, der anders aussieht als gedacht – und weiß hinterher nicht, woran es lag.
Für die ganze Reise und alle Personen zusammen.
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Das ist der beweglichste Posten der Rechnung: Anders als Flug und Unterkunft steht er nicht fest, sondern wird vor Ort entschieden – oft teurer, als man vorher denkt.
Fahrt zum Bahnhof oder Flughafen, Parkgebühren für die Reisedauer, Transfer zur Unterkunft, aufgegebenes Gepäck, Sitzplatzreservierung.
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Keiner dieser Posten steht im Reisepreis, zusammen ergeben sie regelmäßig einen dreistelligen Betrag.
Hier steht bewusst keine Vorbelegung – der Betrag steht in deinem Angebot.
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Reiserücktrittsversicherungen werden meist als Prozentsatz des Reisepreises berechnet, Auslandskrankenversicherungen als Jahresbeitrag. Ein erfundener Durchschnitt hilft dir an dieser Stelle nicht.
Koffer, Reiseadapter, Sonnenschutz, wetterfeste Kleidung, gegebenenfalls Impfungen.
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Der Posten wird fast immer vergessen und fällt ausgerechnet in den letzten Wochen vor der Abreise an – also dann, wenn die Urlaubskasse schon steht.
Aufschlag auf alles zusammen, für das, was sich nicht planen lässt: ein teureres Taxi, drei Regentage, ein Arztbesuch, ein Preis, der zwischen Buchung und Abreise steigt.
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Zehn Prozent sind ein gängiger Ansatz für Planungsreserven, keine amtliche Größe.
Je genauer du die Felder ausfüllst, desto genauer wird das Ergebnis.
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Warum der Reisepreis nur die halbe Rechnung ist
Im Angebot steht eine Zahl, und die wirkt verbindlich. Sie deckt aber nur ab, was gebucht wurde: Beförderung, Unterkunft und die Verpflegung, die dabei ist. Alles, was zwischen Haustür und Hotelzimmer und danach vor Ort passiert, steht dort nicht.
Rechne die Voreinstellungen einmal durch: 1.200 Euro für Reise und Unterkunft, zwei Personen, zehn Tage. Dazu 45 Euro pro Person und Tag vor Ort, 200 Euro Ausflüge, 120 Euro Nebenkosten der Anreise. Am Ende steht ein Gesamtbetrag von 2.662 Euro – der gebuchte Reisepreis macht davon 45 Prozent aus. Weniger als die Hälfte.
Der größte Einzelposten ist in diesem Beispiel nicht die Unterkunft, sondern das, was vor Ort ausgegeben wird: 900 Euro. Das ist kein konstruierter Fall, sondern die Regel, sobald die Verpflegung nicht mitgebucht ist. Genau deshalb hat dieser Rechner ein eigenes Feld dafür und wirft es nicht in einen Pauschalzuschlag.
Die Nebenkosten der Anreise sind der zweite blinde Fleck. Parken am Flughafen kostet für zwei Wochen ohne Weiteres so viel wie ein Flugticket im Angebot; dazu kommen Gepäckaufgabe, Sitzplatzreservierung und der Transfer zur Unterkunft. Diese Posten tauchen in keinem Vergleichsportal auf, weil sie beim Buchen noch nicht feststehen. Auf dem Konto stehen sie später trotzdem.
Häufige Fragen
Warum rechnet ihr keine Zinsen auf das Ersparte?
Weil sie in dieser Größenordnung das Ergebnis nicht ändern, und ein zusätzliches Feld ohne Wirkung nur Zeit kostet. Ein Beispiel mit den Voreinstellungen: 2.662 Euro Ziel, zwölf Monate, gleichmäßig angespart. Im Schnitt liegen dann etwa 1.400 Euro auf dem Konto. Bei zwei Prozent Tagesgeldzins sind das über das Jahr rund 25 bis 30 Euro – etwa ein Prozent der Urlaubskasse, und wegen des Sparerpauschbetrags bei den meisten steuerfrei. Das ist ein netter Nebeneffekt, aber keine Zahl, an der eine Entscheidung hängt. Wichtiger als der Zins ist, dass das Geld überhaupt getrennt vom Girokonto liegt.
Was ist mit Wechselkursen und Kartengebühren?
Bewusst nicht enthalten, weil sie sich nicht seriös vorhersagen lassen. Zwei Punkte solltest du trotzdem kennen. Erstens: Viele Kreditkarten berechnen außerhalb der Eurozone ein Fremdwährungsentgelt, häufig um 1,75 Prozent auf jede Zahlung – das steht in deinen Kartenbedingungen. Zweitens: Wenn ein Automat oder ein Kartenterminal im Ausland anbietet, in Euro statt in Landeswährung abzurechnen, ist der dabei verwendete Kurs fast immer schlechter als der deiner Bank. In Landeswährung zahlen ist die Regel, die dir am zuverlässigsten Geld spart. Beides zusammen bewegt sich im Bereich weniger Prozent – dafür ist der Sicherheitspuffer da.
Gilt der Rechner auch für eine Pauschalreise mit All-inclusive?
Ja, dann verschieben sich nur die Gewichte. Trag den vollen Pauschalpreis bei „Reise und Unterkunft" ein und setze das Tagesbudget deutlich niedriger – null ist es trotzdem selten. Getränke außerhalb des Hotels, Ausflüge, Trinkgelder, Souvenirs und der Mietwagen fallen weiterhin an, und bei All-inclusive-Anlagen kommen häufig Aufpreise für bestimmte Restaurants oder Getränke hinzu. Zehn bis fünfzehn Euro pro Person und Tag sind auch dort ein realistischer Ansatz. Was du sparst, ist die Unsicherheit: Bei einer Pauschalreise steht der größte Posten vorher fest, und genau das macht die Planung leichter. Wichtig für den Sparplan ist aber, wann das Geld gebraucht wird: Üblich sind eine Anzahlung bei der Buchung und die Restzahlung etwa vier Wochen vor der Abreise – das Geld muss also früher beisammen sein als der Urlaub beginnt. Eine Anzahlung darf der Veranstalter nach § 651t BGB überhaupt nur verlangen, wenn er dir vorher den Sicherungsschein ausgehändigt hat; ohne ihn wäre der Reisepreis erst nach dem Urlaub fällig. Bekommst du keinen, ist das kein Formfehler, sondern ein Grund, nicht zu zahlen.
Warum fragt ihr, was ich im Monat übrig habe?
Weil sonst die halbe Antwort fehlt. Eine Sparrate von 333 Euro ist für sich genommen weder gut noch schlecht – sie ist gut, wenn 400 Euro übrig sind, und ein Problem, wenn es 200 sind. Ohne diese Angabe könnte der Rechner nur dividieren und müsste dir die eigentliche Frage überlassen. Der Betrag verlässt dabei deinen Browser nicht: Die Seite hat keinen Server, der etwas speichern könnte, keine Cookies und keine Analyse-Dienste. Was du eingibst, steht in der Adresszeile deines Browsers und sonst nirgends.
Wie genau muss ich die Felder ausfüllen?
Für eine erste Einschätzung reichen die oberen sieben Felder – das dauert zwei Minuten. Wenn es konkret wird, lohnt der Bereich „Genauer rechnen": Ausflüge, Anreisenebenkosten, Versicherung und Anschaffungen machen zusammen oft ein Fünftel der Gesamtkosten aus, und sie sind es, die den Plan im Nachhinein kippen. Der Sicherheitspuffer ist dabei kein Trostpflaster für ungenaue Angaben, sondern deckt das ab, was sich grundsätzlich nicht planen lässt. Beides zusammen sollte man nicht gegeneinander ausspielen.
Wie du dein Tagesbudget ehrlich schätzt
Der voreingestellte Wert ist ein Startwert, keine Erhebung – für Urlaubsausgaben gibt es keine seriöse Pauschale, dafür unterscheiden sich Ziele und …
Der voreingestellte Wert ist ein Startwert, keine Erhebung – für Urlaubsausgaben gibt es keine seriöse Pauschale, dafür unterscheiden sich Ziele und Reisestile zu stark. Es gibt aber ein Verfahren, das deutlich besser trifft als jede Faustregel, weil es von deinen eigenen Zahlen ausgeht.
Nimm, was du zu Hause an einem normalen Tag für Essen und Getränke ausgibst – das weißt du ungefähr, oder du siehst es auf dem Kontoauszug. Dieser Betrag ist die Untergrenze, denn gegessen wird im Urlaub auch. Dann rechne dazu, was im Urlaub anders ist: Im Urlaub wird auswärts gegessen statt selbst gekocht, das ist regelmäßig der Faktor zwei bis drei. Es kommt Trinken tagsüber dazu, ein Eis, ein Kaffee, der Bus zum Strand. Und es kommt der Umstand dazu, dass niemand im Urlaub auf Angebote achtet.
Zwei Korrekturen zum Schluss. Erstens: Kinder essen weniger, kosten aber oft trotzdem – Eintritte, Eis, Souvenirs gleichen den Unterschied größtenteils aus. Wer genau rechnen will, setzt für Kinder etwa zwei Drittel an und bildet über alle Reisenden einen Durchschnitt, den er dann ins Feld einträgt. Zweitens: Der erste und der letzte Tag sind oft die teuersten, weil Transfer, Wartezeiten am Flughafen und die erste Mahlzeit unterwegs zusammenkommen.
Und dann die entscheidende Gegenprobe: Trag deinen Wert ein und schau, was das über zehn Tage und alle Reisenden ergibt. Fünf Euro mehr pro Person und Tag sind bei zwei Personen und zehn Tagen einhundert Euro. Diese Zahl fühlt sich beim Eintippen klein an und ist es in der Summe nicht – das ist der Grund, warum sie hier als eigenes Feld steht und nicht in einer Pauschale verschwindet.
Rechnet live mit
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Rechenweg offen
Jeder Zwischenwert steht rechts unter „Mehr Details". Nichts ist eine Blackbox.
Quellen verlinkt
Jede Zahl, die von außen kommt, steht mit ihrer Fundstelle da.
Grenzen benannt
Wie genau die Rechnung ist und wo sie aufhört zu gelten, steht dabei.
Wenn der Plan nicht aufgeht
Dieser Rechner sagt ausdrücklich „geht nicht auf", wenn die nötige Rate über dem liegt, was du im Monat übrig hast. Das ist der Punkt, an dem die …
Dieser Rechner sagt ausdrücklich „geht nicht auf", wenn die nötige Rate über dem liegt, was du im Monat übrig hast. Das ist der Punkt, an dem die meisten Urlaubsrechner schweigen – sie nennen eine Rate und überlassen dir die unangenehme Frage.
Wenn es nicht aufgeht, gibt es drei ehrliche Wege, und sie sind unterschiedlich teuer.
Der erste kostet nichts: später fahren. Der Rechner zeigt dir aus, wie viele Monate es mit deinem Betrag tatsächlich bräuchte. Zwei Monate Verschiebung sind bei den meisten Reisezielen ohnehin die bessere Wahl, weil sie aus der Hochsaison herausführen und die Unterkunft dann von sich aus günstiger wird – der Effekt wirkt also doppelt.
Der zweite kostet ein bisschen Komfort: die Reise an das anpassen, was drin ist. Die Kachel „Im Zeitrahmen machbar" nennt genau den Betrag, den du bis zur Abreise zusammenbekommst. An dieser Zahl lässt sich eine Reise planen – näheres Ziel, kürzere Dauer, Ferienwohnung mit Küche statt Halbpension. Es ist derselbe Urlaub in anderer Form, nicht der Verzicht darauf.
Der dritte kostet richtig Geld: die Lücke über Dispokredit, Kreditkarte oder Ratenzahlung schließen. Dispozinsen liegen üblicherweise im zweistelligen Prozentbereich, Ratenzahlungen bei Reiseanbietern sind selten so zinsfrei, wie die Werbung nahelegt. Der Unterschied zu den ersten beiden Wegen ist grundsätzlich: Wer später fährt, verschiebt eine Ausgabe. Wer den Urlaub finanziert, erhöht sie – und zahlt im Herbst für etwas, das im Sommer vorbei war.
Wir verkaufen hier nichts und vermitteln nichts. Deshalb können wir das so schreiben.
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Jede Zahl, die von außen kommt, steht mit ihrer Fundstelle da.
Grenzen benannt
Wie genau die Rechnung ist und wo sie aufhört zu gelten, steht dabei.
Worauf diese Rechnung beruht
Die Grundlage dieses Rechners, nachzulesen bei der Stelle, die sie herausgibt. Wir denken uns nichts aus – du kannst alles nachprüfen.
- § 651t BGBBürgerliches Gesetzbuch
Wofür diese Rechnung gilt
Der Geltungsbereich und die Fälle, in denen die Zahl oben nicht zutrifft.
- Das Tagesbudget ist der unsicherste Wert der ganzen Rechnung – rechne das Ergebnis einmal mit zehn Euro mehr pro Person und Tag durch.
- An- und Abreisetag zählen als volle Reisetage; gegessen wird auch dann.
- Bei „Schon zurückgelegt" gehört nur Geld hinein, das für diese Reise bestimmt ist – nicht der Notgroschen.
- Wechselkurse und Fremdwährungsgebühren sind nicht enthalten. Außerhalb der Eurozone kommen je nach Karte ein bis zwei Prozent auf jede Zahlung.
- Die Sparrate wird auf volle Euro aufgerundet. Sie ist eine Untergrenze, keine Zielmarke.
- Laufende Kosten zu Hause laufen während der Reise weiter und sind hier bewusst nicht abgebildet – sie fielen ohnehin an.
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Wenn dieser Rechner eine Angabe nicht kennt, die für dich wichtig wäre, schreib es mir. Solche Hinweise sind der Grund, warum die Rechner besser werden – ich baue sie ein, wenn sie am Ergebnis wirklich etwas ändern.
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