Powerstation-Rechner
Powerstations werden fast immer zu klein gekauft – weil die Angaben auf der Verpackung die Wandlungsverluste verschweigen. Trag ein, was bei dir weiterlaufen soll und wie lange, und du bekommst die ehrliche Zahl inklusive Reserve.
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Zwölf Stunden decken eine Nacht ab – der Normalfall, für den die meisten kaufen. Für echte Vorsorge werden 24 bis 72 Stunden empfohlen.
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Zur Einordnung: Die durchschnittliche Unterbrechungsdauer je Verbraucher liegt in Deutschland bei rund einer Viertelstunde im Jahr. Wer trotzdem vorsorgen will, zieht den Regler auf 24 bis 72 Stunden – der Bedarf steigt dann aber schnell in Baugrößen, die vierstellig kosten und über 20 kg wiegen.
Gerechnet wird mit dem Tagesverbrauch, nicht mit der Typenschild-Leistung. Die ersten Stunden übersteht das Gerät ohne jeden Strom.
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Wie lange es sich selbst hält, hängt an der Bauart. Das Bundesinstitut für Risikobewertung nennt für einen ungeöffneten Kühlschrank rund vier Stunden, bis die Lebensmittel nicht mehr sicher gekühlt sind. Ein voller Gefrierschrank hält bis zu 48 Stunden durch, ein halb voller etwa 24, eine gut gefüllte Truhe 48 bis 72. Dieser Rechner setzt bewusst die vorsichtigen Werte an. Entscheidend ist in jedem Fall: Tür zu lassen.
Alles, was durchgehend läuft. Diese Grundlast bestimmt die nötige Größe stärker als kurze Spitzen.
Die Heizung selbst braucht meist wenig Strom – ohne ihn läuft sie aber gar nicht. Elektrische Heizlüfter sind mit einer Powerstation nicht sinnvoll zu betreiben.
Der größte Einzelposten. Wer einen Gaskocher dabeihat, spart sich damit oft die halbe Powerstation.
Handys, Laptop und Taschenlampen zusammen. Fällt gegenüber dem Kochen kaum ins Gewicht.
Genauer rechnen6 weitere Angaben
Der Wirkungsgrad steht im Datenblatt und verändert das Ergebnis spürbar. Wenn du ein Solarmodul einplanst, sinkt der nötige Speicher deutlich – oder deine Versorgung hält im Sommer praktisch unbegrenzt.
In der Powerstation steckt Gleichstrom, deine Geräte brauchen Wechselstrom. Gute Geräte schaffen 88 bis 92 %, günstige eher 80 %.
Eine Batterie sollte nicht bis zur Abschaltung leergefahren werden. Mehr Reserve verlängert die Lebensdauer und lässt Luft für Unvorhergesehenes.
Ein faltbares Modul verlängert die Versorgung erheblich. 200 Wp liefern im Sommer rund 0,8 kWh am Tag, im Winter nur ein Viertel davon.
Steht auf dem Typenschild und im Datenblatt. Leer lassen, wenn du noch nichts hast.
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Meist auf einem Aufkleber an der Unterseite, oft zusammen mit der Ausgangsleistung. Nennt der Hersteller nur Amperestunden und Volt, rechne Ah × V: 100 Ah bei 12 V sind 1.200 Wh. Die gängigen Baugrößen sind 500, 800, 1.000, 1.500, 2.000, 3.000 und 5.000 Wh.
Die AC-Dauerleistung vom Typenschild. Leer lassen, wenn du noch nichts hast.
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Im Datenblatt stehen dafür zwei Zahlen: die Dauerleistung (etwa „AC-Ausgang 1.000 W") und ein Spitzenwert. Gemeint ist hier die Dauerleistung. Den Spitzenwert kannst du im nächsten Feld eintragen – sonst rechnen wir mit dem Doppelten. Übliche Geräte liegen zwischen 300 und 3.000 W.
Steht im Datenblatt neben der Dauerleistung. Leer lassen, dann rechnen wir mit dem Doppelten.
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Sie heißt je nach Hersteller „Spitzenleistung", „Peak", „Surge" oder „X2". Diese Zahl entscheidet darüber, ob der Kühlschrank überhaupt anläuft – der Kompressor zieht beim Start ein Vielfaches seiner Dauerleistung. Die meisten Geräte schaffen genau das Doppelte, manche nur das 1,8-Fache. Wenn du die Zahl hast, trag sie ein: Geraten ist hier schlechter als nachgesehen.
Je genauer du die Felder ausfüllst, desto genauer wird das Ergebnis.
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Warum hier eine kleinere Zahl steht als bei anderen Rechnern
Weil ein Kühlgerät die erste Zeit ohne jeden Strom übersteht – und weil das sonst niemand mitrechnet.
Das Bundesinstitut für Risikobewertung nennt für einen ungeöffneten Kühlschrank rund vier Stunden, in denen die Lebensmittel sicher gekühlt bleiben. Ein voller Gefrierschrank hält bis zu 48 Stunden durch, ein halb voller etwa 24, eine gut gefüllte Truhe 48 bis 72. Die einzige Bedingung: Tür zu lassen. Jedes Öffnen kostet einen erheblichen Teil davon.
Für die Auslegung heißt das: Bei einem Ausfall über Nacht braucht eine Gefriertruhe gar keine Powerstation. Bei zwölf Stunden zählt eine Kühl-Gefrier-Kombination nur mit sechs statt zwölf Stunden. Rechner, die ab Stunde null den vollen Tagesverbrauch ansetzen, kommen deshalb auf deutlich größere und teurere Geräte, als du brauchst.
Der zweite verbreitete Fehler geht in die andere Richtung: Auf dem Typenschild eines Kühlschranks stehen vielleicht 90 Watt, aber der Kompressor läuft nur etwa ein Drittel der Zeit. Wer mit 90 Watt durchgehend rechnet, kommt auf das Dreifache. Dieser Rechner arbeitet deshalb mit dem Tagesverbrauch.
Auf die Summe kommen zwei Aufschläge. Erstens die Wandlungsverluste: In der Powerstation steckt Gleichstrom, deine Geräte brauchen Wechselstrom. Der eingebaute Wandler schluckt rund 15 Prozent – deshalb teilen wir durch 0,85. Zweitens 20 Prozent Reserve, damit die Station nicht bis zur Notabschaltung leergefahren wird.
Häufige Fragen
Wattstunden oder Amperestunden – was zählt?
Wattstunden (Wh). Amperestunden allein sagen nichts aus, weil sie von der Spannung abhängen: 100 Ah bei 12 Volt sind 1.200 Wh, bei 24 Volt aber 2.400 Wh. Wenn ein Anbieter nur Ah nennt, rechne selbst um: Ah × Volt = Wh.
Muss ich den Kühlschrank überhaupt absichern?
Meist weniger, als man denkt. Das Bundesinstitut für Risikobewertung nennt für einen ungeöffneten Kühlschrank rund vier Stunden, in denen die Lebensmittel sicher gekühlt bleiben – ein voller Gefrierschrank hält bis zu 48 Stunden, eine gut gefüllte Truhe 48 bis 72. Bei einem Ausfall über Nacht braucht eine Gefriertruhe deshalb gar keinen Strom. Entscheidend ist nur eines: die Tür geschlossen lassen. Der Rechner oben zieht diese Eigenkälte ab, statt ab Stunde null den vollen Verbrauch anzusetzen.
Kann ich meinen Kühlschrank damit betreiben?
Ja, das ist einer der sinnvollsten Einsätze. Ein normaler Kühl-Gefrier-Kombi braucht etwa 0,9 kWh am Tag. Wichtig ist der Anlaufstrom des Kompressors – er beträgt kurzzeitig das Drei- bis Sechsfache der Nennleistung. Hersteller empfehlen für Kühlgeräte mindestens 1.500 Watt Spitzenleistung. Der Rechner nennt dir die Zahl, die für deine Auswahl gilt.
Wie lange hält eine Powerstation im Lager?
LiFePO4-Akkus verlieren etwa 2 bis 3 Prozent Ladung pro Monat. Lade sie zwei- bis dreimal im Jahr nach und lagere sie bei etwa 50 bis 80 Prozent Ladestand – dann hält sie viele Jahre einsatzbereit.
Lohnt sich ein Solarmodul dazu?
Bei Vorsorge für mehr als 24 Stunden ja. Ein faltbares 200-Watt-Modul liefert im Sommer etwa 0,8 bis 1,2 kWh am Tag – genug, um Kühlschrank und Elektronik dauerhaft zu versorgen. Im Winter fällt der Ertrag allerdings auf ein Viertel.
Wattstunden sagen nichts darüber, ob es überhaupt anläuft
Die zweite Zahl, an der Käufe scheitern, ist die Leistung. Kapazität und Leistung sind völlig verschiedene Dinge: Die Wattstunden sagen, wie lange …
Die zweite Zahl, an der Käufe scheitern, ist die Leistung. Kapazität und Leistung sind völlig verschiedene Dinge: Die Wattstunden sagen, wie lange etwas läuft – die Watt sagen, ob es überhaupt startet.
Kompressoren in Kühlschränken, Gefriertruhen und Kühlboxen ziehen beim Anlauf kurzzeitig das Drei- bis Sechsfache ihrer Dauerleistung. Aus 100 Watt Betriebsleistung werden so kurzzeitig 300 bis 600 Watt. Gerätehersteller empfehlen für Kühlgeräte deshalb Powerstations mit mindestens 1.500 Watt Spitzenleistung.
Deshalb geben Powerstations zwei Werte an: die AC-Dauerleistung und einen Spitzenwert, der meist beim Doppelten liegt. Der Rechner oben nennt dir beide Zahlen, die du brauchst – und die Spitzenleistung ist oft die, die die Geräteklasse bestimmt, nicht die Kapazität.
Der schlimmste Einzelposten ist dabei nicht der Kühlschrank, sondern der Wasserkocher: rund 2.000 Watt. Wer ihn einplant, kauft eine deutlich größere Station allein für diese eine Anschlussleistung.
Rechnet live mit
Kein Knopf, kein Warten. Jede Änderung wirkt sofort.
Rechenweg offen
Jeder Zwischenwert steht rechts unter „Mehr Details". Nichts ist eine Blackbox.
Nach oben begrenzt
Zu große Geräte schlagen wir bewusst nicht vor.
Preise mit Datum
Jeder Preis trägt seinen Stand. Beim Händler gilt der aktuelle.
Was mit einer Powerstation nicht geht
Alles, was Wärme erzeugt, ist praktisch ausgeschlossen. Ein Heizlüfter mit 2.000 Watt leert eine 2.000-Wh-Station in unter einer Stunde. Dasselbe …
Alles, was Wärme erzeugt, ist praktisch ausgeschlossen. Ein Heizlüfter mit 2.000 Watt leert eine 2.000-Wh-Station in unter einer Stunde. Dasselbe gilt für Wasserkocher im Dauerbetrieb, Föhn, Herdplatten und elektrische Heizungen.
Sinnvoll ist eine Powerstation für alles, was wenig zieht, aber wichtig ist: Kühlschrank, Licht, Router, Handys, medizinische Geräte, Heizungssteuerung. Genau dafür ist sie gebaut.
Wenn du wirklich heizen oder kochen willst, ist die Kombination aus Powerstation für Elektronik plus Gaskocher und warmen Decken deutlich günstiger als jede Batterie, die das leisten könnte.
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Wie lange dauern Stromausfälle wirklich?
In Deutschland liegt die durchschnittliche Unterbrechungsdauer je Verbraucher bei rund einer Viertelstunde pro Jahr – die Versorgung gehört zu den …
In Deutschland liegt die durchschnittliche Unterbrechungsdauer je Verbraucher bei rund einer Viertelstunde pro Jahr – die Versorgung gehört zu den zuverlässigsten weltweit. Für den Alltag reicht deshalb eine kleine Station völlig.
Wer für längere Ausfälle vorsorgen will, plant üblicherweise 24 bis 72 Stunden. Darüber hinaus wird eine Batterie unwirtschaftlich; dann geht es eher um Nachladefähigkeit per Solarmodul als um mehr Kapazität.
Ein guter Mittelweg: Kapazität für 24 Stunden auslegen und ein faltbares Solarmodul dazu. Damit verlängert sich die Versorgung im Sommer praktisch unbegrenzt.
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Kein Knopf, kein Warten. Jede Änderung wirkt sofort.
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Jeder Zwischenwert steht rechts unter „Mehr Details". Nichts ist eine Blackbox.
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Zu große Geräte schlagen wir bewusst nicht vor.
Preise mit Datum
Jeder Preis trägt seinen Stand. Beim Händler gilt der aktuelle.
So wählen wir unsere Empfehlungen aus
Zuerst zählt die berechnete Anforderung. Erst danach vergleichen wir Ausstattung, Verbrauch und Preis. Hersteller oder Provisionen beeinflussen die Reihenfolge nicht – wir verdienen an jedem Gerät gleich.
Worauf diese Rechnung beruht
Die Grundlage dieses Rechners, nachzulesen bei der Stelle, die sie herausgibt. Wir denken uns nichts aus – du kannst alles nachprüfen.
- BBK – Bundesamt für Bevölkerungsschutz und KatastrophenhilfeVorsorge bei Stromausfall: wie lange Kühl- und Gefriergeräte kalt bleiben
Was dein Gerät können muss
Diese Werte kannst du direkt mit jedem Datenblatt vergleichen – im Onlineshop wie im Baumarkt.
- Kapazität in Wattstunden (Wh) prüfen – nicht in Amperestunden. 100 Ah bei 12 V sind nur 1.200 Wh.
- Dauerleistung des Wechselrichters über der oben berechneten Spitzenleistung – sonst schaltet die Station beim Anlauf des Kompressors ab, egal wie voll sie ist.
- Den Spitzenwert im Datenblatt mitlesen: Er liegt üblicherweise beim Doppelten der Dauerleistung und muss den Anlaufstrom abdecken.
- LiFePO4-Zellen statt Lithium-Ionen – deutlich mehr Ladezyklen und sicherer bei Wärme.
- Reine Sinuswelle am Ausgang, sonst laufen Kühlschrank-Kompressoren und Heizungssteuerungen unruhig.
- Durchladefunktion (Pass-Through), damit die Station bei Netzstrom lädt und gleichzeitig versorgt.
- Solareingang mit MPPT, falls du bei längeren Ausfällen nachladen willst.
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Fehlt dir eine Einstellung?
Wenn dieser Rechner eine Angabe nicht kennt, die für dich wichtig wäre, schreib es mir. Solche Hinweise sind der Grund, warum die Rechner besser werden – ich baue sie ein, wenn sie am Ergebnis wirklich etwas ändern.
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