Gut gerechnetRechner, die dir die Kaufentscheidung abnehmen

Stromverbrauch-Rechner

Ein alter Kühlschrank kann im Jahr mehr Strom kosten, als ein neuer in der Anschaffung. Trag ein, was dein Gerät zieht und wie lange es läuft – du siehst die Jahreskosten und ob sich ein Austausch rechnet.

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Steht auf dem Typenschild oder im Handbuch. Genauer wird es mit einem Messgerät für die Steckdose – gerade bei Geräten, die takten.

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Bei taktenden Geräten wie Kühlschränken die tatsächliche Laufzeit des Kompressors ansetzen – meist etwa ein Drittel der Zeit.

Tage

Ganzjährig laufende Geräte: 365. Nur im Sommer: etwa 90.

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Was das Gerät zieht, wenn es „aus" ist. Bei Fernsehern, Konsolen und Netzteilen oft 0,5 bis 5 W – rund um die Uhr.

€/kWh

Steht auf deiner Stromrechnung.

W

Nur ausfüllen, wenn du einen Austausch prüfen willst. 0 lässt den Vergleich weg.

Genauer rechnen3 weitere Angaben

Der Lastfaktor korrigiert den häufigsten Schätzfehler – Geräte mit Thermostat laufen nur einen Teil der Zeit. Zeitraum und Preissteigerung entscheiden darüber, ob sich ein Austausch trägt.

%/Jahr

Wirkt auf die Hochrechnung über mehrere Jahre. Der langjährige Durchschnitt liegt bei 2 bis 3 %. Wer vorsichtig rechnen will, trägt 0 ein.

Jahre

Wie lange willst du das Gerät noch nutzen? Bei einem Austausch entscheidet dieser Zeitraum, ob er sich rechnet.

Der häufigste Fehler beim Schätzen: Ein Kühlschrank ist 24 Stunden an, sein Kompressor läuft aber nur etwa ein Drittel der Zeit.

Wie genau ist dieses Ergebnis?

Die Rechnung ist exakt: Leistung mal Zeit mal Preis. Ungenau wird sie nur durch die Eingabe – die Wattzahl auf dem Typenschild ist ein Maximalwert, und taktende Geräte wie Kühlschränke laufen nur einen Teil der Zeit. Ein Messgerät für die Steckdose, das über mehrere Tage mitzählt, macht aus der Schätzung eine belastbare Zahl.

Wie dieser Rechner rechnet

Hier gibt es nichts zu schätzen: Leistung mal Zeit ergibt Energie, Energie mal Preis ergibt Kosten. Die Formel lautet Watt geteilt durch 1.000, mal Stunden, mal Tage – das ergibt Kilowattstunden.

Der einzige Punkt, an dem es ungenau werden kann, bist du: die eingegebene Laufzeit. Und dort steckt auch der häufigste Fehler.

Ein Kühlschrank ist 24 Stunden „an", aber sein Kompressor läuft nur etwa ein Drittel der Zeit. Wer 24 Stunden einträgt, kommt auf das Dreifache des echten Verbrauchs. Dasselbe gilt für Heizungen, Klimageräte und alles andere, was einen Thermostat hat.

Der Bereitschaftsverbrauch wird separat gerechnet, weil er in der übrigen Zeit anfällt. Ein Fernseher, der vier Stunden läuft und zwanzig Stunden auf Standby steht, hat zwei getrennte Verbräuche.

Warum sich der Austausch seltener lohnt als gedacht

Bei Werbeaussagen zu sparsamen Neugeräten fehlt fast immer die Anschaffung in der Rechnung. Ein neuer Kühlschrank für 600 Euro, der 40 Euro im Jahr spart, braucht 15 Jahre bis zur Amortisation – etwa seine gesamte Lebensdauer.

Die Faustregel: Ein Austausch rechnet sich, wenn die Amortisation unter fünf Jahren liegt. Das ist praktisch nur bei sehr alten Geräten der Fall, die durchgehend laufen – Kühlschränke und Gefriertruhen von vor 2000, alte Umwälzpumpen, Aquarienbeleuchtung mit Leuchtstoffröhren.

Bei allem anderen gilt: Solange das Gerät funktioniert, ist Weiterbenutzen meist die bessere Wahl – finanziell und ökologisch, weil in der Herstellung eines Neugeräts erhebliche Energie steckt, die in dieser Rechnung gar nicht auftaucht.

Wo die großen Posten wirklich liegen

In einem durchschnittlichen Haushalt entfallen die größten Anteile auf wenige Geräte. Alles, was dauerhaft läuft, schlägt stärker durch als alles, was kurz sehr viel zieht.

Ein Beispiel zum Nachrechnen: Ein Wasserkocher mit 2.000 Watt läuft täglich fünf Minuten – das sind rund 60 kWh im Jahr. Ein Router mit 12 Watt läuft rund um die Uhr und kommt auf über 100 kWh. Das kleine Gerät kostet mehr als das große.

Deshalb lohnt der Blick zuerst auf alles, was nie ausgeht: Router, Kühlgeräte, Umwälzpumpen, Aquarien, Ladegeräte, Sat-Receiver. Rechne sie oben einzeln durch – die Summe überrascht die meisten.

Was dein Gerät können muss

Diese Werte kannst du direkt mit jedem Datenblatt vergleichen – im Onlineshop wie im Baumarkt.

  • Bei taktenden Geräten die tatsächliche Laufzeit ansetzen, nicht die Zeit, in der sie eingeschaltet sind.
  • Die Wattzahl auf dem Typenschild ist die maximale Aufnahme – im Alltag liegt sie oft darunter.
  • Genau wird es nur mit einem Energiekosten-Messgerät für die Steckdose, das über mehrere Tage mitzählt.
  • Bei Neugeräten steht der Jahresverbrauch direkt auf dem EU-Energielabel – dann brauchst du diesen Rechner nicht.
  • Geräte mit Heizfunktion (Wasserkocher, Föhn, Herd) laufen nur kurz, ziehen aber sehr viel – die Laufzeit genau schätzen.

Passende Produkte

Hier erscheinen später passende Produkte in drei Gruppen: günstige Messgeräte, mit denen du die Rechnung oben genauer machst; das Hauptgerät selbst; und Zubehör, das in Komplettsets oft fehlt. Jeweils mit Kauf-Link zu Amazon und, wo es sich lohnt, zusätzlich zu einem Fachhändler – du entscheidest, wem du vertraust. Eingetragen wird erst, wenn die Partnerprogramme stehen: mit echten Produkten und sichtbarer Werbekennzeichnung.

Häufige Fragen

Wo finde ich die Wattzahl meines Geräts?

Auf dem Typenschild, meist an der Rückseite oder Unterseite, oder im Handbuch. Steht dort nur Ampere, multipliziere mit 230 – also 2 A entsprechen etwa 460 W. Bei Geräten mit Netzteil zählt die Angabe auf dem Netzteil.

Warum weicht mein Ergebnis von der Stromrechnung ab?

Weil die Typenschild-Angabe die maximale Leistungsaufnahme ist, nicht der Durchschnitt. Fast alle Geräte laufen im Alltag darunter oder takten. Für genaue Werte hilft nur ein Messgerät, das über mehrere Tage mitzählt.

Was kostet ein Watt Dauerverbrauch im Jahr?

Ein Watt rund um die Uhr sind 8,76 kWh im Jahr. Bei 0,35 € pro kWh kostet also jedes dauerhaft anliegende Watt etwa 3,07 € jährlich. Diese Faustzahl macht Standby-Verbräuche schnell greifbar.

Lohnt sich eine Zeitschaltuhr?

Bei Geräten mit Bereitschaftsverbrauch fast immer. Eine mechanische Zeitschaltuhr kostet wenige Euro und braucht selbst keinen Strom. Bei Geräten, die nach dem Einschalten erst aufheizen oder hochfahren müssen, ist der Nutzen geringer.

Passt dazu

Fehlt dir eine Einstellung?

Wenn dieser Rechner eine Angabe nicht kennt, die für dich wichtig wäre, schreib es mir. Solche Hinweise sind der Grund, warum die Rechner besser werden – ich baue sie ein, wenn sie am Ergebnis wirklich etwas ändern.

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Der Knopf öffnet dein E-Mail-Programm mit fertigem Betreff – abgeschickt wird nur, was du selbst abschickst. Falls das nicht klappt, schreib direkt an kontakt.gutgerechnet.de@gmail.com.