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Gut gerechnet

Matratze: Größe und Härtegrad berechnen

Härtegrade sind nicht genormt. Es gibt keine DIN und keine EN, die festlegt, was H2 oder H3 bedeutet – jeder Hersteller entscheidet das selbst. Genau deshalb ist eine Tabelle allein wertlos. Dieser Rechner sagt dir die übliche Einordnung, rechnet sie auf deine Körpergröße um und erklärt, wie du in dreißig Sekunden am eigenen Körper prüfst, ob sie stimmt.

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Berechnet auf gutgerechnet.de · https://gutgerechnet.de/rechner/matratze/

Deine Angaben

cm

Bestimmt die Länge. Faustregel: Körpergröße plus 20 cm – Kopf und Füße brauchen Platz, und im Schlaf streckt man sich.

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Bei 1,80 m reicht eine 200er Matratze also gerade so.

kg

Bestimmt zusammen mit der Größe den Härtegrad. Gerechnet wird mit Gewicht je Meter Körpergröße – dieselben 80 kg drücken bei 1,60 m deutlich tiefer ein als bei 1,90 m.

Seitenschläfer brauchen weicher: Schulter und Hüfte müssen einsinken können, sonst knickt die Wirbelsäule seitlich ab.

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Bauchschläfer brauchen fester, sonst sackt das Becken durch und der Rücken geht ins Hohlkreuz.

Der wichtigste Satz zu Doppelbetten: 90 cm sind die Untergrenze pro Person. Ein 140er Doppelbett gibt jedem 70 cm – weniger als ein normales Einzelbett.

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Bei zwei Personen lohnen sich die Angaben zur zweiten wirklich: Der Rechner prüft dann, ob eine gemeinsame Matratze überhaupt für beide passen kann. Und wer ein Bettgestell schon hat, sollte dessen Innenmaß eintragen – daran scheitert die Empfehlung häufiger als an allem anderen.

Wer sich viel dreht, braucht Breite – sonst liegt man an der Kante oder weckt den Partner.

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Das schlägt mit 10 cm je Person zu Buche und entscheidet oft zwischen 180 und 200 cm.

kg

0 bedeutet: keine Angabe. Trägst du hier etwas ein, rechnet der Rechner für zwei Personen – auch wenn oben „Ich allein" steht.

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Der Unterschied ist wichtiger, als er klingt – liegen die Härtegrade auseinander, ist eine durchgehende Matratze für einen von beiden falsch.

cm

0 bedeutet: keine Angabe. Trägst du hier etwas ein, rechnet der Rechner für zwei Personen.

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Maßgeblich für die Länge ist immer die größere der beiden Personen – eine gemeinsame Matratze kann nicht zwei Längen haben.

cm

0 bedeutet: Bett wird neu gekauft oder ist frei wählbar.

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Gemeint ist das lichte Innenmaß zwischen den Zargen, nicht die Außenbreite – dazwischen liegen je nach Gestell 6 bis 12 cm.

Entscheidet über die Bauart, nicht über den Härtegrad. Federkern ist luftdurchlässig und führt Wärme ab, Kalt- und Viscoschaum halten sie.

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Wer nachts schwitzt und auf Viscoschaum liegt, hat oft nicht die falsche Härte, sondern die falsche Bauart.

Je genauer du die Felder ausfüllst, desto genauer wird das Ergebnis.

Dein Ergebnis

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Warum die Härtegrad-Tabelle weniger wert ist, als sie aussieht

Es gibt keine Norm für Matratzen-Härtegrade. Keine DIN, keine EN, keine gesetzliche Definition. Wenn ein Hersteller eine Matratze H3 nennt, hat er das selbst so entschieden – und ein anderer Hersteller nennt dieselbe Festigkeit H2 oder H4.

Das ist keine Randnotiz, sondern der wichtigste Satz zum Thema. Er erklärt, warum jemand bei einem Anbieter mit H2 glücklich wird und bei einem anderen mit H2 morgens Rückenschmerzen hat. Und er erklärt, warum die Rückgabefrist beim Matratzenkauf keine Nebensache ist, sondern das eigentliche Auswahlwerkzeug.

Was bleibt dann von der Tabelle? Eine Vorauswahl. Sie grenzt von fünf Stufen auf ein oder zwei ein, und das ist ihr ganzer Zweck. Der Rechner oben macht daraus immerhin eine ehrlichere Vorauswahl als die üblichen Tabellen: Die verbreiteten Gewichtsgrenzen – bis 60 kg H1, bis 80 kg H2 und so weiter – gelten stillschweigend für eine Person von etwa 1,80 m. Dieselben 80 Kilogramm verteilen sich bei 1,60 m auf deutlich weniger Fläche und drücken tiefer ein. Deshalb wird hier mit Gewicht je Meter Körpergröße gerechnet; bei 1,80 m kommt exakt wieder die bekannte Tabelle heraus, bei allen anderen Größen etwas Passenderes.

Dazu kommt die Schlafposition, die in vielen Tabellen fehlt, obwohl sie eine halbe Stufe ausmacht. Seitenschläfer brauchen weicher, weil Schulter und Hüfte einsinken müssen. Bauchschläfer brauchen fester, weil sonst das Becken durchsackt.

Häufige Fragen

Wie lang muss meine Matratze sein?

Körpergröße plus 20 Zentimeter, aufgerundet auf das nächste Standardmaß. Bei 1,78 m sind das 198 cm, also eine 200er Matratze – aber eben nur knapp. Ab etwa 1,82 m Körpergröße reicht die 200er nicht mehr, dann sind 210 cm nötig. Die 20 cm sind kein Luxus: Im Schlaf streckt man sich, das Kissen nimmt am Kopfende Platz weg, und Füße, die über die Kante hängen, wecken zuverlässig. Wichtig beim Bettkauf: Die Innenlänge des Gestells muss zur Matratze passen, und viele Gestelle gibt es nur bis 200 cm.

H2 oder H3 – woran erkenne ich, was richtig ist?

Nicht an der Bezeichnung, denn die ist nicht genormt. Woran du es erkennst: an der Wirbelsäule in Seitenlage. Sie muss eine gerade waagerechte Linie bilden. Sackt die Hüfte durch, ist die Matratze zu weich; bleibt die Taille in der Luft, ist sie zu hart. Der Rechner oben gibt eine Vorauswahl aus Gewicht je Meter Körpergröße und Schlafposition – wenn dein Wert dicht an einer Grenze liegt, nennt er beide Stufen. Dann gilt: Als Seitenschläfer im Zweifel die weichere nehmen, als Bauchschläfer die festere, und in jedem Fall mit Rückgaberecht kaufen.

Kaltschaum oder Federkern?

Die Bauart entscheidet weniger über die Härte als über das Klima und die Bewegungsübertragung. Federkern, besonders Taschenfederkern, lässt Luft durch und führt Wärme und Feuchtigkeit ab – die richtige Wahl, wenn du nachts schwitzt. Kaltschaum und erst recht Viscoschaum halten die Körperwärme, was im kalten Schlafzimmer angenehm und für Schwitzer unangenehm ist. Der zweite Unterschied betrifft Paare: Taschenfederkern gibt Bewegungen des Partners kaum weiter, weil jede Feder einzeln eingenäht ist; bei durchgehendem Schaum überträgt sich mehr. Für die Härte selbst gilt: Beide Bauarten gibt es in jedem Härtegrad.

Wie hoch sollte die Matratze sein?

Mindestens 16 cm Kernhöhe, ab 80 kg Körpergewicht 18 cm, ab 100 kg 20 cm. Die Höhe ist eine der wenigen Zahlen im Datenblatt, die wirklich etwas aussagt: Sie bestimmt, wie viel Material zum Einsinken zur Verfügung steht, bevor man den Lattenrost spürt. Günstige Matratzen sparen genau hier – 14 cm sehen harmlos aus, liegen sich bei höherem Gewicht aber innerhalb von zwei Jahren durch. Nicht verwechseln mit der Gesamthöhe inklusive Bezug und Topper: Maßgeblich ist der Kern. Für die Einstiegshöhe des Betts zählt dagegen die Gesamthöhe, sie sollte im Sitzen etwa Kniehöhe erreichen.

Wann muss eine Matratze ersetzt werden?

Die verbreitete Angabe von acht bis zehn Jahren ist eine Faustregel, kein Ablaufdatum. Der belastbarere Test ist eine sichtbare Kuhle: Leg ein Brett oder eine Wasserwaage längs auf die unbelastete Matratze. Zeigt sich eine Mulde von mehr als zwei Zentimetern, stützt die Matratze nicht mehr, egal wie alt sie ist. Zweites Zeichen: Du wachst morgens mit Verspannungen auf, die im Lauf des Vormittags verschwinden. Und ein Punkt, der nichts mit Verschleiß zu tun hat: Wenn sich dein Gewicht seit dem Kauf um mehr als zehn Kilo verändert hat, passt der Härtegrad möglicherweise nicht mehr.

Bringt ein Topper etwas?

Für drei Zwecke ja, für einen nein. Ja, um bei zwei getrennten Matratzen die Fuge in der Mitte zu überbrücken. Ja, um eine etwas zu harte Matratze an der Oberfläche abzumildern. Und ja, als Schutzschicht, die sich waschen lässt und die Matratze selbst schont. Nein dagegen als Rettung für eine durchgelegene Matratze: Ein Topper ist meist 4 bis 8 cm hoch und kann eine Kuhle im Kern nicht ausgleichen – er folgt ihr. Wer den Topper kauft, um eine zu weiche Matratze fester zu machen, wird ebenfalls enttäuscht; das funktioniert in dieser Richtung nicht.

Die Liegeprobe, die jede Tabelle schlägt

Sie dauert dreißig Sekunden und ist verlässlicher als jede Zahl auf dieser …

Sie dauert dreißig Sekunden und ist verlässlicher als jede Zahl auf dieser Seite.

Leg dich auf die Seite, so wie du normalerweise einschläfst. Lass jemanden von hinten auf deine Wirbelsäule schauen – oder mach ein Foto mit dem Handy. Die Wirbelsäule muss eine gerade, waagerechte Linie bilden.

Sackt die Hüfte tiefer ein als der Rest, ist die Matratze zu weich. Bleibt die Taille in der Luft und die Wirbelsäule wölbt sich nach oben, ist sie zu hart. Beides sieht man auf dem Foto sofort, und beides merkt der Körper erst nach Wochen.

Die zweite Prüfung betrifft den Rücken. Leg dich flach auf den Rücken und schiebe eine Hand unter die Lendenwirbelsäule. Passt die flache Hand mühelos durch, stützt die Matratze dort nicht – dann ist sie zu hart oder der Lattenrost zu straff. Kommst du gar nicht durch, sinkst du zu tief ein.

Und ein Punkt, der beim Kauf fast immer untergeht: Das Kissen gehört zur Matratze. Je tiefer die Schulter in Seitenlage einsinkt, desto flacher muss das Kissen sein, sonst knickt der Nacken nach oben. Wer eine weichere Matratze kauft und das alte hohe Kissen behält, tauscht Rückenschmerzen gegen Nackenschmerzen.

Deshalb: nur mit Rückgaberecht kaufen, und die Frist auch nutzen. Zwei bis drei Wochen braucht der Körper zur Umstellung, in dieser Zeit kann es sich schlechter anfühlen als vorher. Wer aber nach vier Wochen immer noch mit Schmerzen aufwacht, hat die falsche Matratze – und sollte sie zurückgeben statt sich daran zu gewöhnen.

Rechnet live mit

Kein Knopf, kein Warten. Jede Änderung wirkt sofort.

Rechenweg offen

Jeder Zwischenwert steht rechts unter „Mehr Details". Nichts ist eine Blackbox.

Nach oben begrenzt

Zu große Geräte schlagen wir bewusst nicht vor.

Preise mit Datum

Jeder Preis trägt seinen Stand. Beim Händler gilt der aktuelle.

Zwei Personen, ein Bett: was fast immer schiefgeht

Der verbreitetste Fehler ist das 140er Doppelbett. Es gilt als Standardmaß, und rechnerisch bekommt jeder darin 70 Zentimeter – zwanzig weniger als …

Der verbreitetste Fehler ist das 140er Doppelbett. Es gilt als Standardmaß, und rechnerisch bekommt jeder darin 70 Zentimeter – zwanzig weniger als in einem normalen Einzelbett. Zwei Erwachsene schlafen also enger, als jeder für sich allein schlafen würde.

Die Folgen merkt man nicht als Enge, sondern als schlechten Schlaf. Man wacht nicht vom eigenen Drehen auf, sondern vom Drehen des anderen, und schreibt es der Matratze zu. Wer den Platz hat, macht mit dem Sprung auf 180 cm den mit Abstand größten Gewinn – deutlich größer als jeder Unterschied zwischen zwei Matratzenmodellen.

Der zweite Fehler ist die durchgehende Matratze bei unterschiedlichem Gewicht. Wiegt eine Person 60 und die andere 95 Kilo, brauchen beide verschiedene Härtegrade, und eine gemeinsame Matratze kann nur einen davon liefern. Die Lösung ist einfach und kostet nichts extra: zwei getrennte Kerne im selben Gestell, jeder im passenden Härtegrad. Bei einem 180er Bett also zwei Matratzen à 90 cm.

Wen die Fuge in der Mitte stört – die sogenannte Besucherritze –, der legt einen durchgehenden Topper darüber. Der verbindet die Liegefläche optisch und beim Darüberrollen, ohne die Härteunterschiede darunter aufzuheben. Alternativ gibt es Doppelmatratzen mit zwei getrennt konfektionierten Kernen in einem Bezug.

Der dritte Punkt betrifft die Länge. Sie richtet sich immer nach der größeren Person, denn eine gemeinsame Matratze kann nicht zwei Längen haben. Bei 1,90 m Körpergröße reicht die verbreitete 200er-Matratze nicht mehr – hier führt kein Weg an 210 cm vorbei, und das Bettgestell muss entsprechend gewählt werden.

Rechnet live mit

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Rechenweg offen

Jeder Zwischenwert steht rechts unter „Mehr Details". Nichts ist eine Blackbox.

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Zu große Geräte schlagen wir bewusst nicht vor.

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So wählen wir unsere Empfehlungen aus

Zuerst zählt die berechnete Anforderung. Erst danach vergleichen wir Ausstattung, Verbrauch und Preis. Hersteller oder Provisionen beeinflussen die Reihenfolge nicht – wir verdienen an jedem Gerät gleich.

Zuerst die berechnete AnforderungDie Auswahl beginnt bei dem Wert, den dein Ergebnis verlangt – nicht beim Preis und nicht beim Hersteller.
Auch nach oben begrenztDeutlich überdimensionierte Geräte schlagen wir bewusst nicht vor. Mehr Leistung als nötig kostet Geld und oft auch Strom.
Preise mit DatumJeder Preis trägt seinen Stand. Beim Händler gilt der aktuelle – zwischen Abruf und Klick können Wochen liegen.
Keine bezahlte ReihenfolgeDie Provision geht mit dem Gewicht null in die Sortierung ein – zuerst entscheidet ohnehin, wie gut ein Gerät zu deinem Ergebnis passt.
Stand steht an jedem PreisDer Katalog wird beim Bauen der Seite geholt, wenn er älter als einen Tag ist. Zwischen zwei Aktualisierungen kann er älter sein – deshalb trägt jedes Angebot sein Datum.
Leere Plätze bleiben leerPasst zu deinem Ergebnis nichts, steht dort nichts. Lieber keine Empfehlung als eine, die nicht passt.

Worauf diese Rechnung beruht

Die Grundlage dieses Rechners, nachzulesen bei der Stelle, die sie herausgibt. Wir denken uns nichts aus – du kannst alles nachprüfen.

Was dein Gerät können muss

Diese Werte kannst du direkt mit jedem Datenblatt vergleichen – im Onlineshop wie im Baumarkt.

  • Länge: Körpergröße plus 20 cm, aufgerundet auf 190, 200, 210 oder 220 cm.
  • Breite: mindestens 90 cm je Person. Ein 140er Doppelbett gibt jedem nur 70 cm.
  • Härtegrade sind nicht genormt – dieselbe Bezeichnung bedeutet bei zwei Herstellern zwei verschiedene Matratzen.
  • Kernhöhe mindestens 16 cm, ab 80 kg 18 cm, ab 100 kg 20 cm.
  • Nur mit Rückgaberecht kaufen und die Frist auch nutzen: Der Körper braucht zwei bis drei Wochen zur Umstellung.
  • Lattenrost mit mindestens 28 Leisten und höchstens 4 cm Abstand – ein grober Rost macht jede Matratze zunichte.
  • Bei zwei Personen mit unterschiedlichem Gewicht: zwei getrennte Kerne statt einer durchgehenden Matratze.

Passend dazu

Fehlt dir eine Einstellung?

Wenn dieser Rechner eine Angabe nicht kennt, die für dich wichtig wäre, schreib es mir. Solche Hinweise sind der Grund, warum die Rechner besser werden – ich baue sie ein, wenn sie am Ergebnis wirklich etwas ändern.

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