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Gut gerechnet

Mähroboter-Rechner

Die Flächenangabe auf der Verpackung gilt für einen ebenen, rechteckigen Rasen am Stück – also für einen Garten, den kaum jemand hat. Dieser Rechner sagt dir, welche Geräteklasse dein Garten mit seinen Ecken, Steigungen und Engstellen tatsächlich verlangt.

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Berechnet auf gutgerechnet.de · https://gutgerechnet.de/rechner/maehroboter/

Deine Angaben

m²

Nur den Rasen, ohne Terrasse, Beete und Wege. Im Zweifel im Kartendienst deiner Wahl grob ausmessen – auf 10 % genau reicht völlig.

%

Nicht der Durchschnitt, sondern die steilste Stelle – daran scheitert das Gerät.

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10 % sind ein sanfter Hang, 30 % spürbar steil, ab 45 % wird es für Serienmodelle nichts mehr. Faustregel: 1 Meter Höhenunterschied auf 5 Meter Länge sind 20 %.

Je mehr Ecken und Hindernisse, desto mehr Zeit verliert der Roboter mit Suchen und Wenden statt mit Mähen.

Tage

An wie vielen Tagen darf das Gerät raus? Sonntags gilt vielerorts Ruhezeit, und viele lassen den Roboter bei Regen stehen.

h

Das Zeitfenster inklusive Ladepausen. Nachts sollte er wegen Igeln und anderer Tiere stehen – dafür ist tagsüber meist genug Zeit.

Genauer rechnen7 weitere Angaben

Hier wird aus der groben Klassenempfehlung eine belastbare Anforderung. Vor allem das Verhältnis von Akku- zu Ladezeit lohnt den Blick ins Datenblatt: Es entscheidet darüber, wie viel von deinem Zeitfenster überhaupt zum Mähen übrig bleibt.

cm

Der engste Durchgang zwischen zwei Bereichen, etwa zwischen Haus und Zaun.

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Unter 80 cm wird es für viele Geräte knapp, unter 60 cm braucht es fast immer eine getrennte Zone.

×

Mähroboter mulchen: Sie schneiden nur wenige Millimeter ab und lassen den Schnitt liegen.

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Zweimal pro Woche über die gesamte Fläche ist der übliche Richtwert, in der Wachstumsphase im Mai eher dreimal.

min

Steht im Datenblatt. Günstige Geräte liegen bei 60 Minuten, größere bei 100 bis 150.

min

Steht im Datenblatt, direkt neben der Akkulaufzeit.

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Der Punkt, den fast alle übersehen: Ein Roboter mit 60 Minuten Akku und 90 Minuten Ladezeit mäht nur 40 % der Zeit, in der er im Garten steht.

W

Für die Stromkosten. Übliche Geräte liegen zwischen 20 und 40 Watt.

€/kWh

Der Arbeitspreis von deiner Jahresabrechnung. Der Grundpreis gehört nicht dazu – den zahlst du auch, wenn das Gerät ausbleibt.

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Voreingestellt sind 0,35 €/kWh als Orientierung für Haushaltsstrom; mit einem älteren Vertrag zahlst du oft weniger, mit einem Neuvertrag manchmal mehr.

m²

Die Zahl von der Verpackung, etwa „für Rasen bis 800 m²". Leer lassen, wenn du noch nichts hast.

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Sie steht auf dem Karton, im Datenblatt und meist auch auf dem Typenschild an der Unterseite des Geräts. Übliche Klassen sind 200, 400, 500, 700, 1.000 und 1.500 m². Gemeint ist der Rasen, für den der Hersteller das Gerät ausgelegt hat – nicht die Größe deines Grundstücks.

Je genauer du die Felder ausfüllst, desto genauer wird das Ergebnis.

Dein Ergebnis

rechnet live mit

Warum die Zahl auf der Verpackung nicht reicht

„Für Rasenflächen bis 800 m²" klingt nach einer klaren Ansage. Sie gilt aber für den Idealfall: eine zusammenhängende, ebene, weitgehend rechteckige Fläche ohne Hindernisse. Diesen Garten hat fast niemand.

Mähroboter fahren nicht in Bahnen wie ein Aufsitzmäher, sondern in Zufallsmustern. Sie treffen auf ein Hindernis, drehen ab, fahren weiter. Je mehr Beete, Bäume und Ecken es gibt, desto häufiger passiert das – und desto mehr Zeit verbringt das Gerät mit Wenden statt mit Schneiden. Der zweite Faktor ist die Steigung: Am Hang braucht der Antrieb mehr Energie, der Akku hält kürzer, und bei feuchtem Gras muss das Gerät langsamer fahren, um nicht zu rutschen.

Deshalb rechnet diese Seite mit zwei Abschlägen. Ein Garten mit Beeten und Bäumen bekommt 15 Prozent Abschlag, ein verwinkelter 30. Die Steigung kostet linear bis zu weitere 30 Prozent bei 45 Prozent Neigung. Beide Werte sind Erfahrungswerte und keine Norm – das steht auch so im Genauigkeitshinweis. Sie sind bewusst vorsichtig gewählt: Ein zu großes Gerät mäht entspannt vor sich hin, ein zu kleines wird nie fertig und läuft dauerhaft am Anschlag.

Häufige Fragen

Wie messe ich meine Rasenfläche, ohne durch den Garten zu laufen?

Bei den gängigen Kartendiensten lässt sich eine Fläche im Satellitenbild abstecken und die Quadratmeterzahl ablesen. Das reicht für diese Rechnung völlig – auf zehn Prozent genau ist gut genug, weil die Abschläge für Zuschnitt und Steigung ohnehin größer sind als der Messfehler. Wichtig ist nur, Terrasse, Beete und Wege nicht mitzuzählen.

Wie rechne ich Grad in Prozent Steigung um?

Prozent ist der Höhenunterschied geteilt durch die waagerechte Strecke. Ein Meter Höhe auf fünf Meter Länge sind 20 Prozent. 45 Prozent entsprechen etwa 24 Grad, also spürbar steil, aber noch kein Steilhang. Wenn du unsicher bist: Eine Wasserwaage mit einem Meter Länge und ein Zollstock reichen zum Messen.

Braucht ein Mähroboter noch ein Begrenzungskabel?

Nicht mehr zwingend. Neben den klassischen Geräten mit Begrenzungsdraht gibt es inzwischen Modelle, die sich über Satellitennavigation oder Kameras orientieren. Beide Wege haben Nachteile: Der Draht muss verlegt und bei Gartenumbauten geändert werden, die kabellosen Geräte brauchen freie Sicht zum Himmel oder ausreichend Licht und tun sich unter dichten Bäumen schwer. An der Rechnung oben ändert das nichts – die Flächenleistung muss so oder so stimmen.

Warum mäht der Roboter zweimal pro Woche über die ganze Fläche?

Weil Mähroboter mulchen. Sie schneiden nur wenige Millimeter ab und lassen den Schnitt als Dünger liegen. Damit das funktioniert, muss häufig gemäht werden – lässt man den Rasen erst hoch werden, bleiben Schnittgutreste liegen und der Rasen verfilzt. Zweimal pro Woche ist der übliche Richtwert; in der Hauptwachstumszeit im Mai darf es dreimal sein, im Hochsommer reicht oft weniger.

Sind Mähroboter gefährlich für Igel?

Nachts ja, und zwar erheblich. Igel sind dämmerungs- und nachtaktiv und fliehen bei Gefahr nicht, sondern rollen sich ein – genau die falsche Reaktion gegenüber einem Mähroboter. Deshalb ist die wichtigste Regel: Das Gerät fährt nur bei Tageslicht. Genau dazu rät auch der NABU. Der Rechner geht oben von einem Zeitfenster am Tag aus. Der NABU empfiehlt zusätzlich, eine Ecke des Gartens ganz auszusparen und dort Laub und Totholz liegen zu lassen – dort finden Igel und andere nachtaktive Tiere tagsüber Unterschlupf, während der Roboter fährt. Ebenfalls hilfreich sind Geräte mit angehobenen Messern und eine Bodenfreiheit, unter der ein Tier nicht eingeklemmt wird.

Der übersehene Faktor: Ladezeit

Fast alle Kaufberatungen reden über Akkulaufzeit. Entscheidend ist aber das Verhältnis von Akkulaufzeit zu Ladezeit, denn es bestimmt, wie viel von …

Fast alle Kaufberatungen reden über Akkulaufzeit. Entscheidend ist aber das Verhältnis von Akkulaufzeit zu Ladezeit, denn es bestimmt, wie viel von deinem Zeitfenster überhaupt zum Mähen zur Verfügung steht.

Ein Gerät mit 60 Minuten Akku und 60 Minuten Ladezeit nutzt die Hälfte der Zeit. Eines mit 60 Minuten Akku und 90 Minuten Ladezeit nur noch 40 Prozent. Bei zehn erlaubten Stunden am Tag sind das fünf statt vier Stunden echter Mähzeit – ein Unterschied von 20 Prozent, der in keiner Flächenangabe auftaucht.

Genau deshalb steht im Ergebnis oben die nötige Flächenleistung in Quadratmetern pro Stunde. Das ist die Zahl, mit der sich Datenblätter ehrlich vergleichen lassen, und sie ist schwerer zu schönen als eine Flächenangabe.

Rechnet live mit

Kein Knopf, kein Warten. Jede Änderung wirkt sofort.

Rechenweg offen

Jeder Zwischenwert steht rechts unter „Mehr Details". Nichts ist eine Blackbox.

Nach oben begrenzt

Zu große Geräte schlagen wir bewusst nicht vor.

Preise mit Datum

Jeder Preis trägt seinen Stand. Beim Händler gilt der aktuelle.

Wo ein Mähroboter aufhört

Es gibt Gärten, für die es kein sinnvolles Serienmodell gibt, und es ist ehrlicher, das zu sagen, als eine Zahl …

Es gibt Gärten, für die es kein sinnvolles Serienmodell gibt, und es ist ehrlicher, das zu sagen, als eine Zahl auszugeben.

Der klarste Fall ist die Steigung. Serienmäßige Mähroboter enden bei etwa 45 Prozent, viele deutlich früher. Oberhalb davon gibt dieser Rechner bewusst keine Empfehlung mehr aus. Sinnvoll ist dann, die steile Teilfläche aus dem Mähbereich auszuschließen und von Hand zu mähen – der Rest des Gartens lässt sich trotzdem automatisieren.

Der zweite Fall sind Engstellen. Unter etwa 80 Zentimetern tun sich viele Geräte schwer, eine Passage überhaupt zu finden; unter 60 Zentimetern funktioniert es praktisch nicht mehr. Die Lösung heißt dann getrennte Zonen: Der Roboter bearbeitet einen Bereich, und für den zweiten wird er getragen oder es steht ein zweites Gerät dort.

Der dritte Fall wird selten genannt: sehr kleine Flächen. Unter etwa 100 Quadratmetern ist der Aufwand für Installation, Begrenzung und Wartung oft größer als der Nutzen – ein Akkurasenmäher ist dort in zehn Minuten fertig.

Rechnet live mit

Kein Knopf, kein Warten. Jede Änderung wirkt sofort.

Rechenweg offen

Jeder Zwischenwert steht rechts unter „Mehr Details". Nichts ist eine Blackbox.

Nach oben begrenzt

Zu große Geräte schlagen wir bewusst nicht vor.

Preise mit Datum

Jeder Preis trägt seinen Stand. Beim Händler gilt der aktuelle.

So wählen wir unsere Empfehlungen aus

Zuerst zählt die berechnete Anforderung. Erst danach vergleichen wir Ausstattung, Verbrauch und Preis. Hersteller oder Provisionen beeinflussen die Reihenfolge nicht – wir verdienen an jedem Gerät gleich.

Zuerst die berechnete AnforderungDie Auswahl beginnt bei dem Wert, den dein Ergebnis verlangt – nicht beim Preis und nicht beim Hersteller.
Auch nach oben begrenztDeutlich überdimensionierte Geräte schlagen wir bewusst nicht vor. Mehr Leistung als nötig kostet Geld und oft auch Strom.
Preise mit DatumJeder Preis trägt seinen Stand. Beim Händler gilt der aktuelle – zwischen Abruf und Klick können Wochen liegen.
Keine bezahlte ReihenfolgeDie Provision geht mit dem Gewicht null in die Sortierung ein – zuerst entscheidet ohnehin, wie gut ein Gerät zu deinem Ergebnis passt.
Stand steht an jedem PreisDer Katalog wird beim Bauen der Seite geholt, wenn er älter als einen Tag ist. Zwischen zwei Aktualisierungen kann er älter sein – deshalb trägt jedes Angebot sein Datum.
Leere Plätze bleiben leerPasst zu deinem Ergebnis nichts, steht dort nichts. Lieber keine Empfehlung als eine, die nicht passt.

Worauf diese Rechnung beruht

Die Grundlage dieses Rechners, nachzulesen bei der Stelle, die sie herausgibt. Wir denken uns nichts aus – du kannst alles nachprüfen.

Was dein Gerät können muss

Diese Werte kannst du direkt mit jedem Datenblatt vergleichen – im Onlineshop wie im Baumarkt.

  • Die Flächenangabe des Herstellers muss mindestens der berechneten Geräteklasse entsprechen – aufgerundet, nie kaufmännisch gerundet.
  • Die Flächenleistung in m² pro Stunde ist der ehrlichere Vergleichswert als die Flächenangabe. Steht sie nicht im Datenblatt, im Fachhandel nachfragen.
  • Die Steigfähigkeit muss über deiner steilsten Stelle liegen, mit etwa fünf Prozentpunkten Reserve für nasses Gras.
  • Ist deine engste Durchfahrt schmaler als 80 cm, prüfe die Mindestbreite im Datenblatt oder plane getrennte Zonen ein.
  • Das Gerät sollte nur bei Tageslicht fahren – nachts ist die Gefahr für Igel erheblich.

Passend dazu

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Wenn dieser Rechner eine Angabe nicht kennt, die für dich wichtig wäre, schreib es mir. Solche Hinweise sind der Grund, warum die Rechner besser werden – ich baue sie ein, wenn sie am Ergebnis wirklich etwas ändern.

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