Haustierkosten-Rechner
Die Anschaffung ist der kleinste Posten. Was ein Tier wirklich kostet, entscheidet sich über zwölf bis achtzehn Jahre – und an der Frage, ob im Ernstfall Geld für den Tierarzt da ist. Dieser Rechner zeigt beides: die laufenden Kosten und die Summe, die am Ende zusammenkommt.
- 100 % kostenlosKeine versteckten Kosten, keine Zahlschranke
- Ohne AnmeldungKein Konto, keine E-Mail-Adresse
- Keine WeitergabeDeine Eingaben bleiben in deinem Browser
- Rechnet liveJede Änderung aktualisiert das Ergebnis sofort
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Der Unterschied ist erheblich: Beim Hund kommen Steuer, Haftpflicht und meist Betreuungskosten dazu.
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Für andere Tiere funktioniert die Rechnung genauso: Nimm „Katze" und trag deine eigenen Zahlen ein. Der einzige Unterschied zwischen den beiden Arten ist die Hundesteuer – alles Übrige sind Felder, die du selbst füllst.
Zählt beim Tierarzt: Medikamente und Narkose werden nach Gewicht dosiert. Die Futterkosten trägst du unten selbst ein.
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Ein Golden Retriever kostet beim Tierarzt spürbar mehr als ein Dackel. Wie viel Futter nötig ist, rechnet der Futtermengen-Rechner aus – dieser hier fragt nach den Kosten, die du tatsächlich hast.
Größenordnungen bei Trockenfutter: kleiner Hund 50 bis 70 €, mittlerer 70 bis 100 €, großer 100 bis 150 €. Katzen liegen bei 30 bis 60 €, Nassfutter deutlich darüber.
Die planbaren Termine: Impfung, Wurmkur, Zeckenschutz, jährliche Untersuchung.
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Größenordnung beim Hund 150 bis 350 € im Jahr, bei der Katze 100 bis 250 € – bei Freigängern eher am oberen Rand. Nicht enthalten sind Krankheiten und Unfälle; die stehen weiter unten.
Beim Hund 15 bis 30 € im Monat für eine reine OP-Versicherung, 30 bis 70 € für eine Vollversicherung. Bei Katzen jeweils etwa die Hälfte.
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Die OP-Versicherung zahlt nur Operationen, die Vollversicherung auch Behandlungen und Vorsorge. Der Beitrag steigt mit dem Alter des Tieres. Trag 0 ein, wenn du stattdessen selbst zurücklegst – der Rechner zeigt unten, was das bedeutet.
Die Hundesteuer setzt jede Gemeinde selbst fest – zwischen etwa 30 und 180 € für den ersten Hund, für Listenhunde teils weit darüber.
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Schau auf der Seite deiner Gemeinde nach. Die Haftpflicht liegt meist bei 50 bis 90 € im Jahr und ist in einigen Bundesländern Pflicht. Bei Katzen trägst du hier 0 ein.
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Hier stehen die Posten, an denen die meisten Rechnungen vorbeigehen. Die Erstausstattung fällt einmalig an, aber sofort. Die Betreuung wird vor der Anschaffung selten mitgedacht. Und die Rücklage für den Tierarztfall ist der Punkt, an dem sich entscheidet, ob eine Diagnose zur Frage des Geldes wird.
Schutzgebühr im Tierheim oder Preis beim Züchter.
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Im Tierheim liegt sie meist zwischen 150 und 400 € und deckt Kastration, Impfungen und Chip bereits ab; beim Rassehund vom Züchter beginnen die Preise vierstellig. Einmalig – und im Vergleich zu allem, was folgt, der kleinste Posten.
Körbchen, Transportbox, Leine, Geschirr, Näpfe, Bürste, beim Hund Kennzeichnung und Registrierung, bei der Katze Klo, Kratzbaum und Sicherungsnetze.
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Zusammen sind das meist 300 bis 500 € – und sie fallen alle in derselben Woche an wie die Anschaffung selbst.
Welpenkurs, Hundeschule, Tierpension im Urlaub, Gassiservice.
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Größenordnung: ein Welpenkurs 150 bis 250 €, eine Tierpension 20 bis 35 € am Tag, ein Gassiservice 15 bis 25 € je Gang. Bei Katzen reicht meist die Urlaubsbetreuung. Der Posten wird vor der Anschaffung fast immer vergessen.
Leckerlis, Spielzeug, Ersatz für Kaputtes, Fellpflege, Krallenschneiden – bei der Katze vor allem das Streu, das je nach Sorte 15 bis 30 € im Monat ausmacht.
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Für einen Hund sind 10 bis 25 € im Monat ein üblicher Ansatz.
Kleine Hunde und Katzen werden oft 15 bis 18 Jahre alt, große Hunde eher 9 bis 12. Aus einem Tierheim kommen Tiere häufig schon älter.
Der Betrag, den du für Krankheit oder Unfall verfügbar haben willst.
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Zur Einordnung: Eine Kreuzband-Operation, ein Fremdkörper im Darm oder eine Zahnsanierung kosten regelmäßig 1.000 bis 3.000 €, im Notdienst mit Zuschlag. Der Rechner zeigt unten, wie viel du dafür monatlich zurücklegen müsstest.
Je genauer du die Felder ausfüllst, desto genauer wird das Ergebnis.
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Warum die Monatszahl allein in die Irre führt
Fast jede Übersicht nennt einen Monatsbetrag und hört dort auf. Das klingt nach einer überschaubaren Summe – und blendet genau die beiden Posten aus, an denen Haushalte tatsächlich scheitern.
Der erste ist die Erstausstattung. Körbchen, Transportbox, Leine, Geschirr, Näpfe, beim Hund Kennzeichnung und Registrierung, bei der Katze Klo und Kratzbaum: Das sind schnell 300 bis 500 Euro, und sie fallen alle in derselben Woche an wie die Anschaffung selbst.
Der zweite ist der Tierarztfall. Vorsorge lässt sich planen – Impfung, Wurmkur, Zeckenschutz, jährliche Kontrolle. Ein gerissenes Kreuzband, ein verschluckter Fremdkörper oder eine Zahnsanierung lassen sich nicht planen, und sie liegen regelmäßig zwischen 1.000 und 3.000 Euro. Im Notdienst kommt ein Zuschlag obendrauf.
Deshalb rechnet diese Seite zusätzlich die „ehrlichen Kosten im Monat": die laufenden Ausgaben plus den Betrag, den du monatlich zurücklegen müsstest, um im Ernstfall zahlungsfähig zu sein. Das ist die Zahl, die vor der Anschaffung zählt.
Häufige Fragen
Wie viel kostet ein Hund im Monat wirklich?
Für einen mittelgroßen Hund liegen die laufenden Kosten meist zwischen 100 und 200 Euro im Monat, je nach Futter, Betreuung und Gemeinde. Der Deutsche Tierschutzbund schätzt rund 1.200 bis 1.350 Euro im Jahr. Rechnet man die Rücklage für den Tierarztfall ehrlich mit, kommen 10 bis 20 Euro monatlich dazu. Der Rechner oben zeigt beides getrennt.
Wie hoch ist die Hundesteuer?
Das entscheidet deine Gemeinde, es gibt keinen bundesweiten Satz. Üblich sind etwa 30 bis 180 Euro im Jahr für den ersten Hund; der zweite kostet fast überall mehr, und für Hunde auf der Rasseliste des Bundeslandes verlangen manche Kommunen ein Vielfaches. Die genaue Zahl steht in der Hundesteuersatzung auf der Seite deiner Gemeinde.
Lohnt sich eine Tierkrankenversicherung?
Das lässt sich nicht allgemein beantworten, und wir tun auch nicht so. Es ist im Kern eine Wette: Die Versicherung lohnt sich, wenn größere Behandlungen anfallen, und kostet Geld, wenn nicht. Wichtiger als die Antwort ist, dass eine der beiden Absicherungen vorhanden ist – Versicherung oder Rücklage. Trag oben beide Varianten durch und vergleiche.
Was kostet ein Tier aus dem Tierheim?
Die Schutzgebühr liegt meist zwischen 150 und 400 Euro und deckt in der Regel Kastration, Impfungen, Chip und Registrierung ab – Leistungen, die beim Welpen vom Züchter noch dazukommen. Rein rechnerisch ist ein Tier aus dem Tierheim damit im ersten Jahr fast immer günstiger.
Warum ist der größte Posten oft nicht das Futter?
Weil Futter der einzige Posten ist, den man täglich sieht – und deshalb überschätzt. Bei Hunden summieren sich Betreuung, Tierarzt-Vorsorge, Steuer und Haftpflicht in der Regel auf mehr als die Futterrechnung. Die Grafik oben zeigt dir für deine Zahlen, wo das Geld tatsächlich hingeht.
Was Hund und Katze unterscheidet
Beim Hund kommen drei Posten dazu, die es bei der Katze nicht gibt. Die Hundesteuer setzt jede Gemeinde selbst fest; die Spanne reicht von rund 30 …
Beim Hund kommen drei Posten dazu, die es bei der Katze nicht gibt. Die Hundesteuer setzt jede Gemeinde selbst fest; die Spanne reicht von rund 30 Euro bis über 180 Euro im Jahr, bei sogenannten Listenhunden teils um ein Vielfaches darüber. Eine Haftpflichtversicherung ist in mehreren Bundesländern Pflicht und ohnehin sinnvoll. Und Betreuung kostet Geld: Hundeschule am Anfang, Tierpension oder Gassiservice später.
Katzen sind in der laufenden Rechnung meist günstiger, haben aber eigene Posten: Streu, das je nach Sorte 15 bis 30 Euro im Monat ausmacht, und bei Freigängern häufigere Tierarztbesuche wegen Verletzungen und Parasiten.
Der Deutsche Tierschutzbund schätzt die laufenden Kosten für einen Hund auf etwa 1.200 bis 1.350 Euro im Jahr – ohne Anschaffung und ohne größere Behandlungen. Wer bei seiner eigenen Rechnung deutlich darunter landet, sollte prüfen, welcher Posten fehlt.
Rechnet live mit
Kein Knopf, kein Warten. Jede Änderung wirkt sofort.
Rechenweg offen
Jeder Zwischenwert steht rechts unter „Mehr Details". Nichts ist eine Blackbox.
Nach oben begrenzt
Zu große Geräte schlagen wir bewusst nicht vor.
Preise mit Datum
Jeder Preis trägt seinen Stand. Beim Händler gilt der aktuelle.
Versicherung oder Rücklage?
Beides erfüllt denselben Zweck: im Ernstfall zahlen zu können, ohne dass die Behandlung an der Kontodeckung scheitert. Welcher Weg besser passt, …
Beides erfüllt denselben Zweck: im Ernstfall zahlen zu können, ohne dass die Behandlung an der Kontodeckung scheitert. Welcher Weg besser passt, hängt an Dingen, die dieser Rechner nicht kennt.
Für die Versicherung spricht, dass sie ab dem ersten Tag den vollen Betrag abdeckt. Eine Rücklage muss erst wachsen – wenn das Tier im zweiten Lebensjahr erkrankt, sind noch keine 2.000 Euro zusammen. Gegen die Versicherung spricht, dass die Beiträge mit dem Alter steigen, Vorerkrankungen oft ausgeschlossen werden und viele Verträge Höchstgrenzen oder Selbstbeteiligungen haben.
Was sich sagen lässt: Keines von beidem zu haben ist die schlechteste Variante. Trag oben ruhig beides einmal durch – mit Versicherung und ohne, dafür mit Rücklage – und vergleiche die ehrlichen Monatskosten. Eine Empfehlung geben wir bewusst nicht ab; das ist eine Entscheidung, die von der eigenen Finanzlage abhängt.
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Zu große Geräte schlagen wir bewusst nicht vor.
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Jeder Preis trägt seinen Stand. Beim Händler gilt der aktuelle.
So wählen wir unsere Empfehlungen aus
Zuerst zählt die berechnete Anforderung. Erst danach vergleichen wir Ausstattung, Verbrauch und Preis. Hersteller oder Provisionen beeinflussen die Reihenfolge nicht – wir verdienen an jedem Gerät gleich.
Worauf diese Rechnung beruht
Die Grundlage dieses Rechners, nachzulesen bei der Stelle, die sie herausgibt. Wir denken uns nichts aus – du kannst alles nachprüfen.
- Gebührenordnung für Tierärztinnen und Tierärzte (GOT)Amtliche Gebührensätze – einfacher bis dreifacher Satz, kein Festpreis
Was dein Gerät können muss
Diese Werte kannst du direkt mit jedem Datenblatt vergleichen – im Onlineshop wie im Baumarkt.
- Die Hundesteuer steht auf der Seite deiner Gemeinde – sie reicht von etwa 30 € bis über 180 € im Jahr, für Listenhunde deutlich darüber.
- Eine Hundehaftpflicht ist in mehreren Bundesländern gesetzlich vorgeschrieben und auch sonst dringend zu empfehlen.
- Für den Tierarztfall gehört entweder eine Versicherung oder eine Rücklage in die Planung – vierstellige Rechnungen sind keine Ausnahme.
- Bei Katzen entfallen Steuer und Haftpflicht, dafür kommen Streu und bei Freigängern häufigere Tierarztbesuche dazu.
- Ein Tier bindet über zehn Jahre und mehr. Die Summe unten ist die ehrlichere Entscheidungsgrundlage als der Monatsbetrag.
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Fehlt dir eine Einstellung?
Wenn dieser Rechner eine Angabe nicht kennt, die für dich wichtig wäre, schreib es mir. Solche Hinweise sind der Grund, warum die Rechner besser werden – ich baue sie ein, wenn sie am Ergebnis wirklich etwas ändern.
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