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Gut gerechnet

Futtermengen-Rechner

Die Tabelle auf der Futterpackung kennt dein Tier nicht. Sie rechnet nur mit dem Gewicht – dabei verschieben Kastration und Bewegungsdrang den Bedarf um bis zu 50 Prozent. Dieser Rechner nutzt die Formel, mit der auch Tierärzte arbeiten.

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Berechnet auf gutgerechnet.de · https://gutgerechnet.de/rechner/futtermenge/

Deine Angaben

Hunde und Katzen haben einen unterschiedlichen Grundumsatz – die Auswahl ändert die Rechnung, nicht nur die Produktvorschläge.

kg

Das tatsächliche Gewicht, nicht das Wunschgewicht. Wie du mit Übergewicht umgehst, steht weiter unten.

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Kleine Tiere wiegt man am einfachsten, indem man sich selbst mit und ohne Tier auf die Waage stellt und die Differenz nimmt. Beim Tierarzt steht ohnehin meist eine Bodenwaage.

Kastration senkt den Bedarf spürbar – das ist der häufigste Grund, warum kastrierte Tiere zunehmen, obwohl sich am Futter nichts geändert hat.

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Die Werte gelten für Hunde. Bei erwachsenen Katzen liegen sie niedriger: eine kastrierte Wohnungskatze bei etwa 1,2, ein Freigänger bei 1,6. Im Wachstum ist es umgekehrt – für Kitten gilt durchgehend 2,5, auch nach dem vierten Monat. Der Rechner setzt das automatisch um, sobald du oben „Katze" wählst.

Nassfutter enthält rund 80 Prozent Wasser. Für dieselbe Energie braucht es daher etwa die vierfache Menge.

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„Je zur Hälfte" heißt: die halbe Tagesration aus jeder Sorte – zum Beispiel morgens trocken, abends nass. Nicht das halbe Gewicht: Weil Nassfutter so viel Wasser enthält, wären gleiche Grammzahlen in Wahrheit vier Fünftel Trockenfutter. Du bekommst beide Mengen einzeln angezeigt.

Genauer rechnen2 weitere Angaben

Alle Angaben unten sind freiwillig. Der Rechner arbeitet auch ohne sie – mit ihnen wird die Menge genauer und du siehst, was die Fütterung im Monat kostet.

kcal/100 g

Steht auf der Packung als „umsetzbare Energie" oder „ME" – in kcal je 100 g. Leer lassen, dann rechnen wir mit Durchschnittswerten.

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Die Spanne ist groß: Trockenfutter liegt zwischen 300 und 450 kcal je 100 g, Nassfutter zwischen 60 und 120. Zwischen zwei Trockenfuttern kann die richtige Menge deshalb um ein Drittel auseinanderliegen. Achte auf die Einheit: Viele Packungen nennen Kilojoule statt Kilokalorien oder rechnen auf das Kilogramm statt auf 100 Gramm – 1.500 kJ je 100 g sind 359 kcal je 100 g, und 15 MJ je Kilogramm ebenfalls. Bei gemischter Fütterung nehmen wir deinen Wert für das Trockenfutter; fürs Nassfutter rechnen wir mit 85 kcal je 100 g.

€/kg

Nur für die Kostenrechnung. Bei Nassfutter den Preis je Kilogramm nehmen, nicht je Dose.

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Bei gemischter Fütterung lassen wir die Kostenzahl weg – dafür bräuchten wir zwei Preise, und Nassfutter macht rund vier Fünftel des Gewichts aus. Was ein Tier insgesamt kostet, rechnet der Haustierkosten-Rechner.

Je genauer du die Felder ausfüllst, desto genauer wird das Ergebnis. Die Energiedichte steht auf jeder Packung unter „umsetzbare Energie" oder „ME". Ohne sie rechnen wir mit Durchschnittswerten – mit ihr wird die Menge deutlich genauer.

Dein Ergebnis

rechnet live mit

Wie dieser Rechner rechnet

Fast alle Angaben im Netz rechnen die Futtermenge linear: „zwei bis drei Prozent des Körpergewichts". Das ist bequem und für kleine Tiere deutlich zu wenig, für große deutlich zu viel.

Der Grund ist, dass der Grundumsatz nicht mit der Masse steigt, sondern mit der Stoffwechselmasse. Ein kleines Tier hat im Verhältnis zu seinem Gewicht viel mehr Körperoberfläche und verliert darüber Wärme – es muss also pro Kilogramm mehr Energie umsetzen als ein großes.

In Zahlen: Ein 5-kg-Hund braucht in Ruhe rund 234 kcal, ein 40-kg-Hund rund 1.113. Das Gewicht ist achtmal so hoch, der Bedarf aber nur knapp fünfmal. Mit einer linearen Faustformel läge man beim kleinen Hund weit daneben.

Deshalb rechnen wir mit der Formel, die auch in der Tiermedizin verwendet wird: dem Ruheenergiebedarf über den Exponenten 0,75, multipliziert mit einem Faktor für den Alltag. Erst danach wird über die Energiedichte des Futters daraus eine Grammzahl.

Die zweite Größe, die überall fehlt, ist die Kastration. Sie senkt den Bedarf um etwa 20 bis 30 Prozent. Wer nach der Operation weiterfüttert wie vorher, hat innerhalb eines Jahres ein übergewichtiges Tier – ohne irgendetwas geändert zu haben.

Menge = (70 × kg^0,75 × Aktivitätsfaktor) ÷ Energiedichte × 100
kg ist das aktuelle Gewicht, der Aktivitätsfaktor kommt aus deiner Auswahl oben, die Energiedichte steht in kcal je 100 g auf der Packung. Die Zwischenwerte stehen unter „Detaillierte Berechnung".

Häufige Fragen

Wie oft am Tag soll ich füttern?

Erwachsene Hunde kommen mit zwei Mahlzeiten gut zurecht, Katzen fressen von Natur aus viele kleine Portionen und sollten mindestens drei bekommen. Welpen und Kitten brauchen drei bis vier Mahlzeiten. Die berechnete Tagesmenge wird dabei einfach aufgeteilt – die Gesamtmenge bleibt gleich.

Mein Tier ist zu dick – rechne ich mit dem Ist- oder dem Zielgewicht?

Mit dem Zielgewicht, und dann höchstens 20 Prozent darunter. Rechnet man auf das aktuelle Gewicht, füttert man das Übergewicht mit. Ein gesundes Tempo sind ein bis zwei Prozent Gewichtsverlust pro Woche. Bei stärkerem Übergewicht sollte der Tierarzt die Diät begleiten, weil zu schnelles Abnehmen besonders bei Katzen die Leber schädigen kann.

Warum braucht Nassfutter so viel mehr Gramm?

Weil rund 80 Prozent davon Wasser sind. Trockenfutter liefert etwa 360 kcal je 100 g, Nassfutter nur etwa 85. Für dieselbe Energie braucht es daher ungefähr die vierfache Menge. Das ist kein Nachteil: Nassfutter deckt einen Teil des Flüssigkeitsbedarfs mit ab, was besonders bei Katzen erwünscht ist.

Gilt die Rechnung auch für BARF oder selbst gekochtes Futter?

Der Energiebedarf gilt genauso – nur die Energiedichte musst du selbst kennen. Rohes Muskelfleisch liegt je nach Fettgehalt bei etwa 110 bis 200 kcal je 100 g. Wichtiger als die Menge ist bei selbst zusammengestelltem Futter allerdings die Nährstoffversorgung: Ohne fachliche Begleitung entstehen dabei schnell Mängel bei Kalzium, Jod und einzelnen Vitaminen.

Mein Hund bettelt trotz berechneter Menge – füttere ich zu wenig?

Nicht unbedingt. Betteln ist gelerntes Verhalten und kein zuverlässiges Hungersignal. Entscheidend ist der Rippentest: Wenn die Rippen gut fühlbar sind und das Gewicht stabil bleibt, stimmt die Menge. Hilfreich ist, die Tagesration auf mehr Mahlzeiten zu verteilen oder einen Teil über Suchspiele zu geben – das sättigt gefühlt länger, ohne mehr Kalorien.

Ändert sich der Bedarf im Winter?

Bei Tieren, die überwiegend drinnen leben, kaum. Wer viel und lange draußen ist, braucht bei Kälte etwas mehr Energie – das ist im Aktivitätsfaktor mit abgedeckt, wenn du eine höhere Stufe wählst. Umgekehrt sinkt der Bedarf im Hochsommer oft, weil die Tiere sich weniger bewegen.

Ab wann gilt ein Hund als erwachsen?

Kleine Rassen sind mit etwa 10 bis 12 Monaten ausgewachsen, große erst mit 18 bis 24 Monaten. Bis dahin liegt der Energiebedarf über dem eines erwachsenen Tieres, sinkt aber vom Welpenalter an kontinuierlich. Dafür gibt es im Rechner zwei Stufen: bis etwa vier Monate und danach bis zum Ausgewachsensein. Sobald dein Hund ausgewachsen ist, wechselst du auf die Stufe, die zu seinem Alltag passt – meist „kastriert, ruhiger Alltag".

Warum ändert sich bei meiner Katze nichts, wenn ich auf „ab 4 Monaten" wechsle?

Weil sich der Bedarf dort laut Fachliteratur nicht ändert. Für Hunde ist die Zäsur beim vierten Monat gut belegt – der Faktor fällt von 3,0 auf 2,0. Für Kitten steht dort nur ein einziger Wert von 2,5, ohne Altersteilung. Wir könnten eine Zahl dazwischen schätzen, aber dann stünde bei dir eine erfundene Menge im Napf. Beide Wachstumsstufen führen bei der Katze deshalb zum selben Ergebnis. Kitten dürfen ohnehin frei fressen: Anders als Welpen regeln sie ihre Menge im Wachstum meist selbst.

Die einzige Kontrolle, die wirklich zählt

Jede berechnete Menge ist ein Startwert. Ob sie stimmt, entscheidet nicht die Rechnung, sondern das Tier – und zwar über den …

Jede berechnete Menge ist ein Startwert. Ob sie stimmt, entscheidet nicht die Rechnung, sondern das Tier – und zwar über den Rippentest.

So geht er: Streich mit flacher Hand seitlich über den Brustkorb. Du solltest die Rippen unter einer dünnen Fettschicht deutlich fühlen können, ohne zu drücken. Sieht man sie schon von außen, ist das Tier zu dünn. Muss man drücken, um sie zu finden, ist es zu dick.

Dazu die Ansicht von oben: Hinter dem Brustkorb sollte eine erkennbare Taille sein. Von der Seite betrachtet sollte die Bauchlinie zu den Hinterbeinen hin ansteigen und nicht waagerecht verlaufen.

Wiege alle zwei bis vier Wochen und notiere das Gewicht. Bewegt es sich in die falsche Richtung, korrigiere die Menge um zehn Prozent und warte erneut zwei Wochen. Größere Sprünge bringen nichts, weil der Stoffwechsel Zeit braucht, um zu reagieren.

Ein Hinweis, der oft untergeht: Leckerlis zählen mit. Ein einziger größerer Kausnack kann bei einer Katze fast ein Drittel des Tagesbedarfs ausmachen. Wer viel belohnt, muss die Hauptmahlzeit kürzen – sonst ist die schönste Rechnung wertlos.

Rechnet live mit

Kein Knopf, kein Warten. Jede Änderung wirkt sofort.

Rechenweg offen

Jeder Zwischenwert steht rechts unter „Mehr Details". Nichts ist eine Blackbox.

Nach oben begrenzt

Zu große Geräte schlagen wir bewusst nicht vor.

Preise mit Datum

Jeder Preis trägt seinen Stand. Beim Händler gilt der aktuelle.

Warum die Tabelle auf der Packung so großzügig ist

Fütterungsempfehlungen auf Verpackungen liegen regelmäßig über dem tatsächlichen Bedarf. Das hat zwei nachvollziehbare Gründe und einen …

Fütterungsempfehlungen auf Verpackungen liegen regelmäßig über dem tatsächlichen Bedarf. Das hat zwei nachvollziehbare Gründe und einen unangenehmen.

Der erste: Die Tabelle muss für alle passen – für den ruhigen Senior wie für den jungen Jagdhund. Sie orientiert sich deshalb eher am oberen Ende, damit niemand unterversorgt wird.

Der zweite: Sie kennt nur das Gewicht. Kastration, Alter, Wohnungshaltung und Temperament fehlen darin, obwohl sie den Bedarf stärker verschieben als zwei Kilo mehr oder weniger.

Der dritte ist wirtschaftlich: Wer mehr füttert, kauft öfter. Das ist kein Vorwurf an einzelne Hersteller, aber ein Grund, die Angabe nicht als Vorgabe zu lesen.

Was daraus folgt: Nimm die Packungsangabe als Obergrenze und den berechneten Wert als Ausgangspunkt. Und richte dich am Ende nach dem, was du am Tier siehst und fühlst – die Rippen lügen nicht.

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Jeder Zwischenwert steht rechts unter „Mehr Details". Nichts ist eine Blackbox.

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Zu große Geräte schlagen wir bewusst nicht vor.

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So wählen wir unsere Empfehlungen aus

Zuerst zählt die berechnete Anforderung. Erst danach vergleichen wir Ausstattung, Verbrauch und Preis. Hersteller oder Provisionen beeinflussen die Reihenfolge nicht – wir verdienen an jedem Gerät gleich.

Zuerst die berechnete AnforderungDie Auswahl beginnt bei dem Wert, den dein Ergebnis verlangt – nicht beim Preis und nicht beim Hersteller.
Auch nach oben begrenztDeutlich überdimensionierte Geräte schlagen wir bewusst nicht vor. Mehr Leistung als nötig kostet Geld und oft auch Strom.
Preise mit DatumJeder Preis trägt seinen Stand. Beim Händler gilt der aktuelle – zwischen Abruf und Klick können Wochen liegen.
Keine bezahlte ReihenfolgeDie Provision geht mit dem Gewicht null in die Sortierung ein – zuerst entscheidet ohnehin, wie gut ein Gerät zu deinem Ergebnis passt.
Stand steht an jedem PreisDer Katalog wird beim Bauen der Seite geholt, wenn er älter als einen Tag ist. Zwischen zwei Aktualisierungen kann er älter sein – deshalb trägt jedes Angebot sein Datum.
Leere Plätze bleiben leerPasst zu deinem Ergebnis nichts, steht dort nichts. Lieber keine Empfehlung als eine, die nicht passt.

Worauf diese Rechnung beruht

Die Grundlage dieses Rechners, nachzulesen bei der Stelle, die sie herausgibt. Wir denken uns nichts aus – du kannst alles nachprüfen.

Was dein Gerät können muss

Diese Werte kannst du direkt mit jedem Datenblatt vergleichen – im Onlineshop wie im Baumarkt.

  • Auf der Packung muss die umsetzbare Energie (ME) in kcal je 100 g stehen – fehlt sie, lässt sich die Menge nicht sauber berechnen.
  • Alleinfuttermittel, nicht Ergänzungsfutter: Nur Alleinfutter deckt alle Nährstoffe ab.
  • Fleischanteil und Zusammensetzung in absteigender Reihenfolge deklariert, nicht als Sammelbegriff wie „tierische Nebenerzeugnisse".
  • Zur Lebensphase passend: Welpen, erwachsene Tiere und Senioren brauchen unterschiedliche Nährstoffdichten.
  • Bei Nassfutter den Preis je Kilogramm vergleichen, nicht je Dose – die Gebindegrößen sind absichtlich unterschiedlich.
  • Futterwechsel über sieben bis zehn Tage schrittweise mischen, sonst reagiert der Magen-Darm-Trakt.

Passend dazu

Fehlt dir eine Einstellung?

Wenn dieser Rechner eine Angabe nicht kennt, die für dich wichtig wäre, schreib es mir. Solche Hinweise sind der Grund, warum die Rechner besser werden – ich baue sie ein, wenn sie am Ergebnis wirklich etwas ändern.

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