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Gut gerechnet

Gefriertruhen-Rechner

Ein Gefriergerät läuft 24 Stunden am Tag, oft 15 Jahre lang. Damit entscheidet nicht der Kaufpreis über die Kosten, sondern der Verbrauch – und der hängt vor allem an zwei Dingen: an der Größe und daran, ob die Kälte beim Öffnen liegen bleibt oder herausfällt.

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Berechnet auf gutgerechnet.de · https://gutgerechnet.de/rechner/gefriertruhe/

Deine Angaben

Personen

Kinder zählen voll mit – am Gefriervolumen ändert das Alter wenig.

Das ist die Angabe mit dem größten Einfluss – deutlich größer als die Personenzahl.

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Wer einen Gemüsegarten hat oder auf Vorrat kocht, braucht schnell das Dreifache eines Haushalts, der nur Eiswürfel und Brot einfriert. Im Zweifel eine Stufe höher wählen: Ein zu kleines Gerät führt oft zum Zweitgerät, und zwei Geräte verbrauchen mehr als eines.

Bei „noch offen" rechnen wir mit der Truhe und zeigen dir daneben, was der Schrank mehr kostet.

€/kWh

Steht auf deiner Jahresabrechnung als Arbeitspreis. Der Grundpreis gehört nicht dazu – den zahlst du unabhängig davon.

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Voreingestellt sind 0,35 €/kWh als Orientierung für Haushaltsstrom – der ungefähre Bundesdurchschnitt.

Genauer rechnen4 weitere Angaben

Die Angaben unten sind freiwillig. Die ersten drei machen die Kostenrechnung genauer – am nötigen Volumen ändern sie nichts. Die letzte tut etwas anderes: Mit dem Jahresverbrauch deines jetzigen Geräts rechnen wir zusätzlich aus, was ein Wechsel im Betrieb spart oder kostet.

Die Skala von 2021 ist streng: Die meisten neuen Geräte liegen bei E oder F, nicht bei A.

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Ein Sprung um zwei Klassen macht über die Lebensdauer eines Gefriergeräts oft mehrere hundert Euro aus. Beim Neukauf lohnt es sich deshalb, den Aufpreis gegen die kWh-Angabe auf dem Label zu rechnen, statt auf den Buchstaben zu schauen.

Kühl aufgestellt spart Strom – aber nur, wenn die Klimaklasse dazu passt. Was das heißt, steht unten.

Jahre

Gefriergeräte halten typischerweise 12 bis 18 Jahre. Über diesen Zeitraum rechnen wir die Gesamtkosten.

kWh/Jahr

Der Jahresverbrauch des Geräts, das du schon hast. Leer lassen, wenn du ihn nicht weißt – dann rechnen wir den Vergleich nicht.

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Unter 50 kWh im Jahr rechnen wir ebenfalls nicht: So wenig verbraucht kein Gefriergerät, da ist eher die Zahl verrutscht. Zwei Wege zu dieser Zahl. Der bequeme: Auf dem Energielabel oder im Datenblatt deines jetzigen Geräts steht der Jahresverbrauch in kWh. Der genauere: ein Messgerät für die Steckdose, 24 Stunden messen, den Wert mal 365 nehmen – das erfasst, was das Gerät an seinem Platz wirklich zieht, samt Vereisung, müder Dichtung und der Temperatur des Raums. Zum Einordnen rechnet diese Seite für aktuelle Geräte mit rund 120 bis 200 kWh im Jahr bei einer Truhe und 190 bis 300 kWh bei einem Schrank; für ein über zehn Jahre altes Gerät setzt sie den 1,45-fachen Wert an, also grob 175 bis 435 kWh. Ein altes Gefriergerät, das im Keller nur noch mitläuft, gilt vielen als größter Einzelverbraucher im Haushalt. Ob das bei deinem so ist, behaupten wir nicht – trag die Zahl ein, dann steht sie da.

Je genauer du die Felder ausfüllst, desto genauer wird das Ergebnis. Wenn du bereits ein Gerät im Blick hast: Der Jahresverbrauch steht auf dem Energielabel in kWh. Damit wird die Kostenrechnung exakt statt geschätzt.

Dein Ergebnis

rechnet live mit

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Dazu passt ein Vergleich

Stromtarif vergleichenDie Rechnung oben hängt am Strompreis. Er ist der einzige Posten, den du ohne Umbau und ohne Anschaffung ändern kannst – ein Tarifwechsel wirkt sofort auf jede Zahl dieser Seite.

Anzeige · wir erhalten eine Provision. Der Verweis führt auf die Vergleichsseite, die Suche machst du dort. Deine Eingaben von dieser Seite werden nicht übergeben – sie verlassen deinen Browser nicht.

Wie dieser Rechner rechnet

Die verbreitete Faustformel lautet „50 bis 80 Liter je Person". Sie ist nicht falsch, aber sie beantwortet die falsche Frage – denn nicht die Zahl der Personen entscheidet über das Gefriervolumen, sondern was eingefroren wird. Was sie für deinen Haushalt sagen würde, steht oben als eigene Kachel neben dem Ergebnis, damit du den Unterschied siehst.

Ein Zweipersonenhaushalt, der Eiswürfel, Brot und gelegentlich eine Packung Gemüse einfriert, kommt mit 80 Litern aus. Derselbe Haushalt mit einem Gemüsegarten und der Gewohnheit, sonntags für die Woche vorzukochen, füllt 200 Liter mühelos. Deshalb fragt dieser Rechner zuerst nach der Nutzung und erst danach nach der Personenzahl.

Dazu kommt ein Grundbedarf von rund 30 Litern, den jeder Haushalt hat, unabhängig von seiner Größe. Das Ergebnis runden wir auf volle zehn Liter auf – Geräte gibt es ohnehin nur in Stufen, und „147 Liter" würde eine Genauigkeit vortäuschen, die diese Rechnung nicht hat.

Der zweite Teil ist der Verbrauch. Er wird als Grundwert plus Anteil je Liter geschätzt, getrennt für Truhe und Schrank, und anschließend mit der Effizienzklasse und dem Aufstellort verrechnet. Wenn du ein konkretes Gerät vor dir hast, ist die kWh-Angabe auf dem Energielabel immer besser als unsere Schätzung – der Rechner zeigt dir dann, ob sie plausibel ist.

Volumen = 30 l + Personen × Liter je Person
Der Wert je Person kommt aus deiner Angabe zur Nutzung: 25 Liter bei wenig, 45 bei normal, 75 bei viel. Die Zwischenschritte des Verbrauchs stehen unter „Detaillierte Berechnung".

Häufige Fragen

Wie viele Liter brauche ich pro Person?

Die verbreitete Angabe von 50 bis 80 Litern je Person passt für Haushalte, die regelmäßig Vorräte einfrieren. Wer kaum einfriert, kommt mit 25 Litern je Person aus, wer Garten oder Jagd hat, braucht eher 75 und mehr. Deshalb fragt der Rechner oben nach der Nutzung – sie hat mehr Einfluss als die Personenzahl.

Ist eine halb leere Truhe Stromverschwendung?

Ja, aber weniger als oft behauptet. Gefrorene Ware speichert Kälte und gleicht Temperaturschwankungen aus – ein volles Gerät läuft daher etwas gleichmäßiger. Der Effekt liegt aber im einstelligen Prozentbereich. Wer dauerhaft nur ein Drittel füllt, hat trotzdem das falsche Gerät gekauft: Der Grundverbrauch hängt am Volumen, nicht am Inhalt.

Wie oft muss ich abtauen?

Sobald die Eisschicht etwa einen Zentimeter erreicht, meist ein- bis zweimal im Jahr. Eis wirkt als Dämmung in die falsche Richtung: Eine Schicht von einem Zentimeter erhöht den Verbrauch spürbar, mehrere Zentimeter können ihn verdoppeln. No-Frost-Geräte erledigen das selbst, verbrauchen dafür im Normalbetrieb etwas mehr.

Lohnt sich der Austausch eines alten Geräts?

Oft, aber nicht automatisch – das muss man rechnen. Eine über zehn Jahre alte 200-Liter-Truhe verbraucht nach dem Modell dieser Seite rund das Doppelte einer sehr sparsamen neuen: 218 gegenüber 113 Kilowattstunden im Jahr. Bei 35 Cent je Kilowattstunde sind das rund 37 Euro im Jahr, über 15 Jahre rund 550 Euro. Davon muss das neue Gerät erst bezahlt werden. Und wenn dein jetziges Gerät deutlich kleiner ist als das neue, kann der Wechsel die Stromrechnung sogar erhöhen. Trag oben unter „Genauer rechnen" den Jahresverbrauch deines Geräts ein – dann steht die Antwort für dein Gerät da statt für ein gedachtes.

Was passiert bei Stromausfall?

Eine gut gefüllte Truhe hält den Inhalt meist über 30 Stunden gefroren, ein Gefrierschrank deutlich kürzer. Entscheidend ist, den Deckel geschlossen zu lassen – jedes Öffnen kostet Stunden. Die genaue Angabe findest du im Datenblatt als „Lagerzeit bei Störung". Angetautes, aber noch kühles Fleisch sollte durchgegart und nicht wieder eingefroren werden.

Kann ich das Gerät in die Garage stellen?

Nur mit passender Klimaklasse. Fällt die Umgebungstemperatur unter den zulässigen Bereich, schaltet der Kompressor kaum noch ein und der Inhalt taut langsam auf – obwohl es draußen kalt ist. Für unbeheizte Räume brauchst du mindestens SN, besser ein ausdrücklich als wintertauglich ausgewiesenes Gerät.

Truhe oder Schrank – was ist besser?

Die Truhe verbraucht weniger Strom, hält bei Ausfall länger und ist meist günstiger in der Anschaffung. Der Schrank ist übersichtlicher, braucht weniger Stellfläche und schont den Rücken. Der Rechner oben zeigt dir den Kostenunterschied über die geplante Nutzungsdauer – damit die Entscheidung nicht aus dem Bauch fällt.

Warum die Truhe sparsamer ist als der Schrank

Der Unterschied hat nichts mit der Qualität der Geräte zu tun, sondern mit Physik – und er ist größer, als die meisten …

Der Unterschied hat nichts mit der Qualität der Geräte zu tun, sondern mit Physik – und er ist größer, als die meisten vermuten.

Kalte Luft ist schwerer als warme. Öffnest du eine Truhe von oben, bleibt die Kälte wie in einer Wanne liegen. Öffnest du einen Schrank, fällt sie unten heraus und wird durch warme Raumluft ersetzt, die anschließend heruntergekühlt werden muss. Bei einem Haushalt, der mehrmals täglich ans Gefriergerät geht, summiert sich das.

Dazu kommt die Bauform: Eine Truhe hat bei gleichem Inhalt weniger Außenfläche als ein hoher, schmaler Schrank. Weniger Fläche bedeutet weniger Wärmeeintrag von außen. Und weil oben Platz für dickere Dämmung ist, sind Truhen meist besser isoliert.

Der dritte Punkt fällt erst bei Stromausfall auf: Eine gut gefüllte Truhe hält den Inhalt oft über 30 Stunden gefroren, ein Schrank deutlich kürzer.

Wogegen der Schrank punktet: Übersicht, Zugriff ohne Bücken und weniger Stellfläche. Wer täglich mehrfach etwas herausnimmt und einen schmerzenden Rücken hat, trifft mit dem Schrank die richtige Wahl – die Rechnung oben sagt nur, was diese Entscheidung über die Jahre kostet.

Rechnet live mit

Kein Knopf, kein Warten. Jede Änderung wirkt sofort.

Rechenweg offen

Jeder Zwischenwert steht rechts unter „Mehr Details". Nichts ist eine Blackbox.

Nach oben begrenzt

Zu große Geräte schlagen wir bewusst nicht vor.

Preise mit Datum

Jeder Preis trägt seinen Stand. Beim Händler gilt der aktuelle.

Der Aufstellort und die Sache mit der Klimaklasse

Ein Gefriergerät im kühlen Keller verbraucht weniger Strom als eines in der warmen Küche. Das ist einleuchtend: Je kälter die Umgebung, desto weniger …

Ein Gefriergerät im kühlen Keller verbraucht weniger Strom als eines in der warmen Küche. Das ist einleuchtend: Je kälter die Umgebung, desto weniger Wärme muss abgeführt werden.

Es gibt aber eine Grenze, und sie überrascht fast jeden: Wird es zu kalt, taut das Gerät auf.

Der Grund ist die Steuerung. Sie misst nicht, ob es im Inneren minus 18 Grad hat, sondern regelt über einen Thermostat, der auf die Umgebungstemperatur ausgelegt ist. Sinkt die Raumtemperatur unter den zulässigen Bereich, springt der Kompressor kaum noch an – und der Inhalt erwärmt sich langsam auf die Temperatur der Umgebung. In einer Garage bei plus zwei Grad ist das kein Frost mehr.

Was du brauchst, steht als Klimaklasse im Datenblatt:

- SN – ab 10 °C Umgebungstemperatur, für kühle Keller geeignet - N – ab 16 °C, der Normalfall für Wohnräume - ST und T – für warme Räume, ab 18 beziehungsweise 16 °C

Für eine unbeheizte Garage oder einen Schuppen reicht selbst SN im Winter oft nicht. Dort brauchst du ein Gerät, das ausdrücklich als wintertauglich oder garagengeeignet ausgewiesen ist. Diese Angabe steht selten auf der Verpackung – aber immer im Datenblatt, und danach sollte man ausdrücklich fragen.

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Jeder Zwischenwert steht rechts unter „Mehr Details". Nichts ist eine Blackbox.

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Zu große Geräte schlagen wir bewusst nicht vor.

Preise mit Datum

Jeder Preis trägt seinen Stand. Beim Händler gilt der aktuelle.

So wählen wir unsere Empfehlungen aus

Zuerst zählt die berechnete Anforderung. Erst danach vergleichen wir Ausstattung, Verbrauch und Preis. Hersteller oder Provisionen beeinflussen die Reihenfolge nicht – wir verdienen an jedem Gerät gleich.

Zuerst die berechnete AnforderungDie Auswahl beginnt bei dem Wert, den dein Ergebnis verlangt – nicht beim Preis und nicht beim Hersteller.
Auch nach oben begrenztDeutlich überdimensionierte Geräte schlagen wir bewusst nicht vor. Mehr Leistung als nötig kostet Geld und oft auch Strom.
Preise mit DatumJeder Preis trägt seinen Stand. Beim Händler gilt der aktuelle – zwischen Abruf und Klick können Wochen liegen.
Keine bezahlte ReihenfolgeDie Provision geht mit dem Gewicht null in die Sortierung ein – zuerst entscheidet ohnehin, wie gut ein Gerät zu deinem Ergebnis passt.
Stand steht an jedem PreisDer Katalog wird beim Bauen der Seite geholt, wenn er älter als einen Tag ist. Zwischen zwei Aktualisierungen kann er älter sein – deshalb trägt jedes Angebot sein Datum.
Leere Plätze bleiben leerPasst zu deinem Ergebnis nichts, steht dort nichts. Lieber keine Empfehlung als eine, die nicht passt.

Worauf diese Rechnung beruht

Die Grundlage dieses Rechners, nachzulesen bei der Stelle, die sie herausgibt. Wir denken uns nichts aus – du kannst alles nachprüfen.

Was dein Gerät können muss

Diese Werte kannst du direkt mit jedem Datenblatt vergleichen – im Onlineshop wie im Baumarkt.

  • Nutzinhalt in Litern muss über dem berechneten Wert liegen – die Bruttoangabe ist immer grösser als das, was hineinpasst.
  • Klimaklasse SN oder besser, wenn das Gerät in Keller, Garage oder Schuppen steht.
  • Jahresverbrauch in kWh auf dem Energielabel prüfen und mit dem hier berechneten Wert vergleichen.
  • Temperaturwarnung, die bei Ausfall oder offenem Deckel anschlägt – ohne sie merkt man einen Stromausfall erst am verdorbenen Inhalt.
  • Bei Truhen: Körbe oder Trennwände, sonst wird der Inhalt unauffindbar.
  • Lagerzeit bei Störung (in Stunden) im Datenblatt – gute Truhen halten über 30 Stunden ohne Strom.
  • No-Frost spart das Abtauen, verbraucht aber etwas mehr Strom. Bei Truhen ist es selten und meist unnötig.

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Fehlt dir eine Einstellung?

Wenn dieser Rechner eine Angabe nicht kennt, die für dich wichtig wäre, schreib es mir. Solche Hinweise sind der Grund, warum die Rechner besser werden – ich baue sie ein, wenn sie am Ergebnis wirklich etwas ändern.

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